Selbstversuch Eine Nacht im Wald: Peter Wohlleben erklärt, wie das Naturabenteuer gelingt

Peter Wohlleben rät: Gegen Bodenkälte schützt eine Schicht Fichtenzweige oder Reisig
Peter Wohlleben rät: Gegen Bodenkälte schützt eine Schicht Fichtenzweige oder Reisig
© Ramon Haindl
Tags spendet er Ruhe, Kraft, Geborgenheit. Doch wie fühlt sich der Wald in dunkler Nacht an? Warum nicht einmal seinen Rucksack packen und es ausprobieren?

Ein einsamer Schrei hallt durch das Dunkel. Was war das? Und dieses leise Knacken von Zweigen, das langsam immer näher kommt? Stammt es von einem großen Tier, das sich vorsichtig heranschleicht?

Unheimliche Geräusche scheinen unabdingbare Begleiter einer Nacht unter freiem Himmel mitten im Wald zu sein. Doch die Realität sieht meist ganz anders aus: Nachts ist es im Wald oft erstaunlich leise. Der Wind, der tagsüber noch durch die Krone rauschte, schläft nun langsam ein, und auch viele Tiere gehen jetzt zur Ruhe. Andere, wie Reh, Fuchs oder Wildschwein, sind zwar auch im Dunkeln unterwegs, aber sie meiden uns Menschen. Schließlich könnten wir Jägerinnen und Jäger sein; weshalb sollten sie also unsere Nähe suchen?


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