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Reisebericht: Kuba Oriente
Eine Reise mit dem Mietwagen von Playa Pesquero über Bayamo, El Cobre, Santiago de Cuba über die Farola nach Baracoa, Besuch am Yumuri zurück über Moa anschliessend Badeurlaub im Hotel Playa Pesquero.
Unser erster Urlaub auf Kuba
Er richtet sich an diejenigen die einen Kubaurlaub Planen und denen sind wir auch gerne behilflich.
Besserwisser und Neunmalkluge sollen Ihren Senf für sich behalten
Ach nochwas, wer Schreibfehler findet soll sie doch im Garten aussähen, das gibt einen wundervollen Schreibfehlerbaum und die Früchte fallen ihm hoffentlich auf seinen Kopf.
Der Bericht bekommt mehrere Teile je nachdem wie wir zum Schreiben kommen.
Jetzt gehts aber los
Keine besonderen Vorkommnisse auf dem Flug. Vom Flugzeug geht man zu Fuß in das Empfangsgebäude zur Pass und Einreisekontrolle. Einzeln vortreten und schön lächeln es wird gefilmt.
Gottseidank sind wir der einzige Flieger, wenn hier mehrere stehen dauert das bestimmt ewig.
Am Gepäckband sind unsere Koffer schon vom Band genommen und stehen so herum. Am Ausgang wird nochmal der Pass gecheckt und der Gepäckanhänger kontrolliert.
Wenn darauf eine Markierung ist dann wird das Gepäck einer Extra Kontrolle unterzogen, war bei uns aber nicht, so gings dann zum Buseinteiler von Neckura. Wir hatten Privattransfer gebucht und das Taxi stand schon da.
Dazu ist noch zu sagen.
Wir hatten Reisebausteine gebucht, von Neckura, DER, TUI und direkte Hotelbuchungen.
Der Ablauf unserer Reise war, zuerst eingewöhnen 3 Tage im Hotel Playa Pesquero, dann Mietwagenübernahme. Weiter nach Bayamo 1 Nacht, weiter nach Santiago de Cuba 2 Nächte, dann über Guantanamo direkt nach Baracoa 2 Nächte anschliessend über Moa zurück ins Playa Pesquero.
Auf der Fahrt ins Hotel schon mal der erste Eindruck vom Verkehr und was hier alles fährt. Man kann sagen alles was Räder hat, dazu Fußgänger und Reiter und alle bewegen sich, so hats zumindest den Eindruck wie es grad passt. Hupen ist sehr wichtig, das werden wir im Verlauf unserer Rundreise schnell merken.
Die Straße zum Hotel ist in einem passablen Zustand, aber auch das werden wir noch sehr viel anders erleben.
Die Fahrt dauert ca. 1,5 Std. und das Einchecken geht ruck zuck. Das Gepäck und wir fahren mit einem Elektrofahrzeug zu unserem Haus. Unser Zimmer ist im 1.Stock sehr groß mit Sitzecke und Balkon.
Der Kühlschrank ist gefüllt mit Wasser Bier und Cola die Klima läuft also alles Bestens.
Das Hotel ist nicht neu aber sauber es sind keine 5 Sterne aber man kann es hier schon Aushalten.
Ich komme später nochmal darauf zurück.
So aalen wir uns am Pool und am Meer bevor wir am 3 Tag unser Auto übernehmen. Das ist schon mal die Erste Überraschung, ein nagelneuer Suzuki Jimny 3200km auf der Uhr, also absolut nicht das Horrorauto von dem in vielen Foren die Rede ist. Zwei kleine Macken an Tür und Stoßstange sonst alles O.K.
Unser Gepäck haben wie geteilt und 1Koffer bleibt im Hotel.
Vom Autovermieter haben wir Merkblätter bekommen, wenn das alles so stimmt sollte man keinen Unfall bauen bei dem ein Kubaner verletzt wird ,das kann voll ins Auge gehen.
So z.B. das Land nicht verlassen, auf den unvermeidlichen Prozess warten, bis zu 9 Monate die man dann im Knast verbringt oder man hat genügend Geld und darf auch auf eigene Kosten natürlich die Zeit im Hotel absitzen. Bei einer Verurteilung dann Knast oder Cash.
Es gibt aber vom Vermieter auch einen guten Autoatlas von ganz Kuba, Carreteras de Cuba.
So starten wir am späten Vormittag nach Bayamo unserer ersten Etappe. Die ersten km sind die Selben wie zum Flughafen, ab da beginnt aber das Neuland.
Die Landschaft ist flach wie Holland ganz in der Ferne sieht man ein paar Berge.
Landwirtschaft prägt die Gegend Mais, Zuckerrohr und Kühe auf der Weide, Ziegen und Schafe z.T. angebunden oder zusammen mit Schweinen aller Größen freilaufend auf und neben der Straße und auf den Bahngleisen.
Der öffentliche Nahverkehr hat gleich mal seinen Namen weg: "Menschenviehtransport" Anders lassen sich die Transportmittel nicht nennen, LKW Fahrgestelle in allen Altersklassen mit Aufbau für stehenden Transport meistens mit Dach
Manche haben hinten eine Leiter zum Aufsteigen, an manchen Haltestellen gibts auch Einstiegshilfen die aussehen wie die Treppe zum Flugzeug nur halt Primitiver.
Die Steigerung sind dann Traktoren mit Viehanhänger aber ohne Dach und da es heute auch mal kräftig regnet werden alle nass.
Ja der Regen war eine richtige Sturzflut aber nach 10 min war alles wieder vorbei.
Viele versuchen es auch per Anhalter, wir haben wegen des Gepäcks nur einen Platz frei und meistens stehen 4-6 Kubaner an der Straße. Das ganze hat auch noch eine Versicherungstechnische Seite, wg Unfall siehe oben, aber wenn nur eine Person da steht nehmen wir die auch mal mit. Mit der Verständigung ist es halt schwierig unser spanisch ist nur rudimentär, aber wozu gibts Hände und Füße und Sprachführer, es ist ganz lustig.
In den größeren Dörfern hats dazu noch jede Menge Radfahrer und Pferdekutschen die abenteuerlichsten Gefährte, dazwischen noch Reiter und Fußgänger und genau hier braucht man die Hupe.
Der Autoverkehr ist so dünn und die Kubaner laufen über die Straße nach dem Motto gestern kein Auto also heute auch keins.
Weil wir die 170 km so reibungslos geschafft haben machen wir noch einen Abstecher nach Guisa und hier fallen uns ganz besonders die vielen Kubaner mit Torten in allen Farben und Größen auf.
Auf dem Fahrrad, zu Fuß, im Taxi und im Menschenviehtransporter, jede Menge Torten und das bei der Hitze.
Kein Problem meint Inge ist alles aus Zuckerguss der schmilzt nicht so schnell wie eine Sahnetorte.
Ja und warum das alles? Morgen ist Sonntag Muttertag und die Mama steht hoch im Kurs wie überhaupt die Familie, das werden wir noch erfahren.
Guisa liegt in den Ausläufern der Sierra Maestra. Es ist ein bisschen wie Schwarzwald mit Palmen oder Thüringer Wald zu DDR Zeiten wg. Plattenbauten. Es gibt einen hübschen Jardin Botanico und die unver-
meidliche Gedenkstätte für einen Helden der Revolution, auf einem Hügel mit schönem Ausblick.
Wenn man die Straßen entlangfährt meint man manchmal auf einem Friedhof zu sein. Den Straßenrand zieren Gedenksteine die aussehen wie Grababdeckungen für die verstorbenen und noch lebenden Helden der Revolution.
Wir machen uns auf den Weg zurück nach Bayamo. es ist doch schon spät geworden und Nachts sollte man in Kuba nicht fahren
Im Gewirr der Einbahnstrassen von Bayamo suchen wie das Hotel Royalton,Nachdem wir schon manchen Kringel gefahren sind, spricht uns ein junger Mann mit Mountainbike an,ob er uns den Weg zeigen kann.
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