Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar abzugeben.
Reisebericht: Osterreise zwischen Salzkammergut und Oberösterreich
Ein Kurzurlaub an Österreichs schönsten Seen
Österreich hat wunderschöne klare Seen an denen wir auf unseren Weg an die Adria schon oft vorbeigefahren sind. Diesmal wollten wir sie etwas näher kennen lernen.
Auf einem zum größten Teil von Dauercampern belegten Campingplatz in Seefeld am Attersee fanden wir einen schönen Stellplatz direkt am Wasser mit einem weiten Blick über See und Berge. Obwohl das Wasser noch lausig kalt war herrschte ein reger Betrieb am Ufer und unter Wasser denn eine Taucherklasse absolviert ihre Ausbildung direkt neben unserem Platz. Trotz der guten Ausrüstung mit Taucheranzug und Handschuhen kamen alle recht durchgefroren aus dem kalten Wasser. Am ersten Abend machten wir noch eine Erkundungstour mit dem Auto um das Höllengebirge und beobachteten wie die Sonnen hinter den Bergen versinkt.
Am Palmensonntag wollten wir eine Wanderung in der Burggrabenklamm machen, mussten aber schon nach einer kurzen Strecke erkennen, dass in dieser dunklen Klamm noch jede Menge Schnee den Weg versperrte. So sind wir um das Gebirge herumgefahren und dann hinter St. Wolfgang um den Schwarzen See gewandert und danach durch St. Wolfgang. Dort besuchten wir die Wallfahrtskirche und schauten von dort auf die Hotelanlage die einen geschickt in den See gebauten beheizbaren Pool hat in dem etliche Schwimmer ihre Bahn zogen. Nicht nur die reizvolle Landschaft und die schmucken Orte, sondern auch die Leute die an diesem Feiertag häufig in Trachten gekleidet waren haben diesen Tag zu einem schönen Erlebnis gemacht.
Am nächsten Tag wollten wir den Gossausee besuchen, doch auf der Fahrt dorthin wurden wir durch ein Schild an der Straße die Krimmbachkaskaden aufmerksam gemacht. Auf ging es am Fluss entlang um uns das Wasserfeuerwerk anzusehen. Nach dem wir uns einen steilen Hang immer am Fluss entlang hochgearbeitet hatten stießen wir auf einen Waldweg der gemütlich bergauf führte. So gingen wir von Wegbiegung zu Wegbiegung und sahen immer gespannt auf den Fluss um die Kaskaden nicht zu verpassen. Nach geraumer Zeit begannen Schneefelder den Weg zu erschweren. Diese wurden immer häufiger bis schließlich nur noch hoher Schnee den Weg säumte. Ein Skiläufer teilte uns dann mit, dass gleich zu Beginn des Weges die kleinen Absätze im Fluss die Kaskaden darstellen. Nun wir hatten eine schöne Wanderung gemacht und als wir an den „Kaskaden“ vorbei kamen, waren die Absätze im Fluss auch etwas größer geworden.
Der Gossausee lag noch total im Schnee und war zum größten Teil zugefroren. Dementsprechend kurz verlief unsere Wanderung am See. Doch im Restaurante genossen wir ein schönes Essen und die Sonne im Anblick der Berge. Dabei erinnerten wir uns an unsere Besteigung des Donnerkogels vor etlichen Jahren der durch ein gewaltiges Gewitter unterbrochen wurde.
Von dort fuhren wir nach Bad Ischl und machten dort einen Spaziergang durch die Altstadt und an der Traun entlang.
Wie alle Frauen und auch manche Männer ist der Sissi Film mit Romy Schneider bekannt und somit auch mancher Drehort. Einer davon liegt am Füschelsee in form eines Schlosses, welches heute zum Hotel ausgebaut wurde. Dies war Ziel unserer heutigen Fahrt. Nach Besichtigung von außen mit den Erinnerungen an die Filmszenen und einem kleinen Spaziergang am See fuhren wir weiter zum Mondsee und machten auch dort bei wunderschönen Wetter einen Spaziergang.
Noch zwei weitere österreichische Seen standen auf unserem Programm Der Grundelsee mit seinem klaren Wasser in Trinkwasserqualität und der von Schatzsuchern heimgesuchte Toplitzsee in dem die Nazis angeblich einen großen Schatz versenkt haben sollen. In der Tat ist man auf Kisten mit gefälschten britischen Pfundnoten gestoßen. Die Tiefe von 109 Metern und zahlreiche Versuche von Waffentechnik für die Marine machen diesen See zu einem sagenumwobenen Ort.
Zum Abend statteten wir noch der Stadt Hallstein einen Besuch ab.
Der Donnerstag empfing uns mit guter Sicht und hellen Sonnenschein und war somit wie dazu geschaffen die Landschaft von Bergeshöhen zu überblicken. Von Sankt Gilgen fuhren wir mit der Seilbahn aufs Zwölferhorn und hatten von dort eine sehr schöne Aussicht auf den Wolfgangsee. Bei einer Wanderung durch den noch bis zu einer Höhe von 1,60 Meter liegenden Schnee sind wir oft bis zu den Knien in den Schnee eingebrochen.
Am Karfreitag ging es mit geliehenen Fahrrädern zum Traunsee. Während die neu gebaute Straße zweimal in einen Tunnel verschwindet kann man mit dem Fahrrad noch auf der alten Straße ungestört von Autos und deren Lärm fahren und den Blick auf den See genießen. Trauenkirschen ist ein kleines Örtchen mit viel Scharm direkt am See gelegen. Dort haben wir die Kirsche besichtigt was getrunken und dann die Rückfahrt angetreten.
Am 12. 04. ging es nach Hause.
Lesezeichen für diesen Reisebericht setzen bei ...
-
Mister Wong
-
Google Bookmarks
-
YiGG
-
del.icio.us
-
Digg
-
StumbleUpon
-
Magnolia
-
Webnews
Bookmark in Ihrem Browser speichern Schließen