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Mopedreise Hamburg - Kapstadt

In 248 Tagen fuhr Florian Rolke von Hamburg bis Kapstadt mit einem 30 Jahre alten Moped. Unterwegs wurde er fast ständig überholt – und begeistert angefeuert. Von seinem Abenteuer berichtet er im Interview


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Florian Rolkes Strecke führte ihn unter anderem mitten durch die Makgadikgadi-Salzpfanne in Botsuana
 (Foto von: Florian Rolke )
© Florian Rolke
Florian Rolkes Strecke führte ihn unter anderem mitten durch die Makgadikgadi-Salzpfanne in Botsuana

GEO.de: Herr Rolke, sind Sie zum Interview mit der Schwalbe angereist?
Florian Rolke: Nein, heute bin ich mal zu Fuß gegangen.

Nach etlichen Kilometern, Schotterpisten und endlosen Straßen: Wie geht es Ihrem Rücken?
Sehr gut. Ich hatte die ersten zehn Tage zwar ziemliche Rückenschmerzen, aber eigentlich nur, weil es damals in Deutschland kalt war, und ich ständig die Schultern nach oben zog. Aber als es wärmer wurde, und ich mich an das Fahren gewöhnt hatte, ging es gut – ohne Rückenschmerzen.

Wieso kamen Sie überhaupt auf die Idee so eine Wahnsinnsstrecke mit einem Moped zu fahren?
Ich wollte schon immer mal eine längere Reise machen, eine, die mich bis an ein Ende führt. Ich war auf meinen vorherigen Touren immer enttäuscht, wenn an einer Grenze die Reise aufhörte. Der Plan bis ans Ende von Südafrika zu reisen stand also fest. Dann habe ich überlegt, wie ich da wohl hinkommen könnte. Mit dem Auto war es mir zu teuer, für eine Fahrradreise war ich zu faul, und so bin ich auf die Schwalbe gekommen.


Zu Besuch beim HIV/AIDS-Projekt von Plan International in Uganda (Foto von: Florian Rolke )
© Florian Rolke
Zu Besuch beim HIV/AIDS-Projekt von Plan International in Uganda

Sie sind vorher gar nicht Moped gefahren?
Nein, das 30 Jahre alte Simson Schwalbe Moped hatte ich mir etwa ein halbes Jahr vor der Abreise auf Ebay ersteigert. Für 200 Euro, ein Gerät für Bastler. Netterweise hat mir der Schwalbe Club der IG IFA Güstrow an einem Wochenende das Schrauben beigebracht. Ohne deren Hilfe hätte ich gar nicht gewusst, wo ich anfangen soll. Wir haben Technik gebüffelt und danach fühlte ich mich einigermaßen gut vorbereitet.

Mit Ihrer Reise wollten Sie auf das HIV/Aids-Projekt von Plan International in Uganda aufmerksam machen. War das von Anfang an so geplant?
Ich habe vorher bei Plan International gearbeitet und gemerkt, wie viel Interesse meine geplante Tour in meinem Umfeld weckt. Und dann habe ich beschlossen, diese Aufmerksamkeit für einen guten Zweck zu nutzen.


Knatternd unterwegs: Florian Rolke auf freier Fahrbahn (Foto von: Florian Rolke )
© Florian Rolke
Knatternd unterwegs: Florian Rolke auf freier Fahrbahn

Ihre Reise wurde also gesponsert?
Ich habe meine Ersparnisse geplündert - und hatte aber auch einige Sponsoren. Etwa 5000 Euro hatte ich auf dem Konto und bin mit rund 20 Euro pro Tag ausgekommen. Viele Nächte habe ich im Zelt verbracht. Das kostete nicht viel. Ich war zwar letztlich länger als die geplanten 200 Tage unterwegs, glücklicherweise hat das Geld trotzdem gereicht.

Wie viel Gepäck hatten Sie dabei? Einen Haufen Ersatzteile vermute ich.
Ich hatte schon viele Teile dabei. Zwei Räder, Lager, Dichtungen, Ersatzkette und Zylinder. Mit Zelt, Kochgeschirr und Ersatzkanister kam ich auf insgesamt 50 Kilo. Was viel zu viel war. Vor allem am Berg und im Schlamm bin ich teilweise nur noch Schritttempo gefahren.



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Wie haben Sie Ihre Strecke geplant?
Ich habe mir immer ein Tagesziel gesetzt, einen Ort, den ich gerne erreichen wollte. Das hat jedoch nicht immer geklappt. Manchmal bin ich auch einfach länger geblieben. Die längste Zeit in Kenia, wo mich Freunde aus der Heimat besucht haben. Das Projekt von Plan in Uganda habe ich auch länger besucht. Ansonsten hatte ich aber den festen Plan, unter einem Jahr Kapstadt zu erreichen. Das hat ja auch geklappt.


Wie war es für Sie, die ganze Zeit allein auf Ihrem Moped zu sein? Wird das nicht etwas langweilig?
Gar nicht! Man freut sich meist über das, was man gerade sieht. Ich musste mich manchmal richtig kneifen, um zu begreifen, dass ich diese ganze Strecke mit dem Moped gefahren bin. Und habe mich immer wieder gewundert, wohin man es damit überall schaffen kann. Unterwegs ist man außerdem damit beschäftigt zu fahren. Horcht, was das für Geräusche an der Schwalbe sind. Fragt sich, ob der Sprit reicht. Manchmal bin ich auch mit anderen gefahren. Allerdings war das schwierig. Für Radfahrer war ich zu schnell, für Motorradfahrer zu langsam. Das Alleinfahren hat mir aber nichts ausgemacht. Es hat mir sogar gefallen und hat Vorteile. Man kann Entscheidungen treffen ohne Absprachen und wird auch von den Leuten am Wegesrand anders wahrgenommen?


Viele Nächte verbrachte der Hamburger im Zelt. Hier hat er sein Lager in der Nubischen Wüste im Sudan aufgeschlagen  (Foto von: Florian Rolke )
© Florian Rolke
Viele Nächte verbrachte der Hamburger im Zelt. Hier hat er sein Lager in der Nubischen Wüste im Sudan aufgeschlagen

Wie denn?
Man kann leichter Kontakte knüpfen. Die Reaktion der Leute auf mich war immer positiv. Jeder hat erstmal ungläubig geguckt, wenn ich erzählt habe, wo ich gestartet bin. Auf der Straße haben mich viele regelrecht angefeuert. Vor allem bergauf. Dort bin ich immer überholt worden. Von den Autos und Lastwagen sowieso, aber auch von den Radfahrern, die sich in Afrika meist an die LKWs hängen. Beim Vorbeifahren haben mir alle immer lachend zugewunken.


Am Ziel: Nach 248 Tagen erreicht Florian Rolke das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika  (Foto von: Florian Rolke )
© Florian Rolke
Am Ziel: Nach 248 Tagen erreicht Florian Rolke das Kap der Guten Hoffnung in Südafrika

Sind Sie unfallfrei bis ans Ziel gekommen?
Zum Glück ja. Nur einmal bin ich haarscharf an einem vorbeigeschlittert. In der Türkei hat mir ein Auto die Vorfahrt genommen und mich um einen Zentimeter verfehlt. Und beim Überholen fahren Autos immer sehr dicht an einem vorbei, ich musste sehr aufpassen. Einige Male bin ich gestürzt, aber passiert ist mir nichts.


Hat Sie die Schwalbe mal im Stich gelassen?
Nicht ein einziges Mal. Zumindest nicht mitten im Nirgendwo. Ich hatte drei bis vier Mal richtige Probleme mit der Schwalbe, aber es hat immer gereicht, um bis zum nächsten Ort weiterfahren zu können. Und insgesamt hatte ich nur sechs Platten. Selbst die zwei Ersatzreifen hätte ich nicht unbedingt austauschen müssen, aber da ich sie schon dabei hatte, habe ich sie dann auch irgendwann aufgezogen.

Haben Sie die Schwalbe wieder mit nach Hause genommen?
Na klar. Ich habe sie verschiffen lassen - und nach dem Abholen sprang sie direkt an.


Florian Rolke (32) lebt in Hamburg und ist derzeit auf Jobsuche. Während seiner Reise hat er regelmäßig einen Blog mit vielen Berichten und Fotos geschrieben. Auch über das HIV-Projekt von Plan International kann man sich darin näher informieren - und für das benötigte CD4-Analyse-Gerät spenden.


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