GEO Magazin Nr. 07/02 - Hatschepsut Seite 1 von 4

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Text von Walter Saller

Hatschepsut: Die Frau, die Pharao war

Eine bisher unbeachtete Mumie entpuppte sich jüngst als Hatschepsut, die legendäre Herrscherin über das alte Ägypten. GEO.de stellt sie vor


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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

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Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

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Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

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http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

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Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Pharao zu sein, das war das gewaltigste, das heiligste Spiel unter der Sonne Ägyptens. Der Pharao war der Sohn der Sonne. Er sprach mit den Göttern, er ließ den Regen fallen und den Nil fruchtbar über die Ufer treten. Denn er stand für "maat", die göttliche Wahrheit, die Ordnung aller Dinge. Als Mann. Mit Bart und mit Hoden. Stets ging die Herrschaft über vom Vater auf den Sohn oder einen engen Vertrauten - oder auch Konkurrenten. Auf jeden Fall aber vom Mann auf den Mann - und zwar endgültig dann, wenn der alte Pharao starb und seine Jenseitsreise antrat, um sich mit Osiris zu verbinden, dem Herrscher des Totenreichs.


Der Kopf der Hatschepsut, Teil einer Statue aus ihrem Totentempel im oberägyptischen Tal Deir el-Bahari (Foto von: Jürgen Liepe)
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Der Kopf der Hatschepsut, Teil einer Statue aus ihrem Totentempel im oberägyptischen Tal Deir el-Bahari

Herrschaft in Altägypten war Männersache

So geschah es auch im Jahre 1479 v. Chr., als Pharao Thutmosis II. starb: Sein Sohn Thutmosis III. folgte ihm nach. Doch dann riss ein anderer die Macht an sich. Pharao Maatkare. So jedenfalls lautete sein Thronname: "Gerechtigkeit und Lebenskraft, ein Re". Das Grab von Pharao Maatkare im Tal der Könige ist halb verschüttet, seine Mumie verschollen, und die Hieroglyphen seines Namens sind von Obelisken geschlagen, auf Tempelwänden ausgekratzt und von Säulen geschabt worden. Für mehr als 3000 Jahre ist er aus der Geschichte verschwunden. Denn Maatkare, der Gott gewordene Mensch, war eine Frau.

"Die erste der Damen" hieß sie: Hatschepsut. Ein weiblicher Pharao, der sich einfach die Macht über die Beiden Länder nahm, Ober- und Unterägypten, das war ohne Beispiel im Staat. Ein unglaublicher Vorgang. Hatschepsut war die mächtigste Frau, die je am Nil gelebt hat. Nach dem Tod ihres Mannes Thutmosis II. stand sie zwei Jahrzehnte lang an der Spitze Ägyptens, an Stelle des noch unmündigen Thutmosis III.


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Hatschepsut, die mächtigste Frau am Nil

Frauen, die vorübergehend als Regentinnen für kindliche Thronfolger herrschten, hatte es am Nil auch schon vor Hatschepsut gegeben. Doch irgendwann zwischen dem 2. und 7. Jahr ihrer Regentschaft nahm sich Hatschepsut etwas Ungeheuerliches vor: Sie machte sich selbst zum Pharao; aus der Königin wurde ein König - Pharao Maatkare. Zwar ließ sie den Thronfolger offiziell stets als Mitherrscher aufführen. Doch die Politik Ägyptens bestimmte von nun an nur noch sie allein.


Gleich drei archäologische Teams forschen und arbeiten gegenwärtig an den Monumenten, die mit ihren sprechenden Steinen von Hatschepsut und deren Zeitalter erzählen. Polnische Wissenschaftler rekonstruieren ihren Totentempel in Deir el-Bahari. Franzosen haben die Rote Kapelle wiederaufgebaut. Und Amerikaner deuten die Reliefs im Kleinen Tempel von Medinet Habu. Sie alle - Ägyptologen, Archäologen, Kunsthistoriker, Restauratoren, Architekten, Steinmetze - versuchen mit Hatschepsut zu reden. Jener Frau, die für die Macht im Land ihr Geschlecht symbolisch wechselte und Pharao wurde.


Steine erzählen vom weiblichen Pharao

Der Aufstieg der thebanischen Könige an die Spitze Ober- und Unterägyptens beginnt etwa 50 Jahre vor Hatschepsuts Geburt, um das Jahr 1550 v. Chr. Damals, zu Beginn des Neuen Reiches, erlebt Theben einen großen Aufschwung. Denn es sind thebanische Fürsten, denen es gelingt, jene fremden Herrscher aus dem Raum Palästina zu vertreiben, die seit etwa 100 Jahren Ägyptens Norden regieren. Allen voran stürmt Ahmose, den die Listen der Könige später als ersten Pharao der 18. Dynastie aufführen werden.



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Kommentare zu "Hatschepsut: Die Frau, die Pharao war"


Ifama | 16.01.2012 13:53

ist super die Information, denn ich brauche sie für Geschichte! THANK YOU!!!!!!!!!!! Beitrag melden!

yasper hoover | 24.11.2011 13:01

daumen hoch. Beitrag melden!

Clara | 09.03.2010 23:33

Für mich war der Artikel, besonders interessant, da ich als Frau im Büro tätig, eine Art "Vorgesetzte" sein muß. Ohne Kenntnisse der praktischen Arbeit unserer Ägypter.Ich bin sehr dankbar hier einen Einblick über die Mentalität erhalten zu haben. Dies ist im Umgang "Miteinander" sehr hilfreich, obwohl ich bisher auch keinerlei probleme hatte, ausser dem unterschiedlichen Zeitverständnis... Danke für den schönen Bericht Beitrag melden!

Hans-Peter Kleih | 13.03.2008 21:02

Ich bin fasziniert von diesen geschichtlichen Tatsachen. Leider haben wir aus dieser über dreitausendjährigen Entwicklung der menschlichen Kultur nichts gemacht. Beitrag melden!

Barbara Heimel | 21.10.2007 19:11

Mich interessiert diese altägyptische Mythologie sehr, da ich auch zu meiner Matura eine Fachbereichsarbeit im Umfang von 48 Seiten zum Thema "Totenkult im Alten Ägypten" verfasste und ich auch in dieser Arbeit die Eigenschaften und die religösen und weltlichen Bedeutungen des Pharaos beschrieb. Ich habe mir einige GEO-Ausgaben zu diesem Thema besorgt und dabei ist mir schon damals dieser Artikel positiv aufgefallen. Mir hat dieser Artikel sehr gut gefallen, da er sehr ausführlich die erste ägyptische Pharaonin beschreibt und ich freue mich schon auf den nächsten ägyptischen Artikel in den folgenden GEO- Ausgaben. Beitrag melden!

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