Mexiko City, Mexiko
Wer in Mexiko City unterwegs ist, weiß schnell, warum die traditionelle Küche des Landes auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes steht. Über 20 Millionen Menschen leben in der Mega-City – und haben vor allem eines: Hunger. Wie gut, dass es an jeder Straßenecke etwas zu essen gibt. Diese drei Ts gehören unbedingt zu einem Besuch der Mega-City: Tacos, Tamales und Tlacoyos. Tacos, die Maisfladen, werden gefüllt mit Gemüse, Rindfleisch, Fisch und Rinderzunge. Sie werden mit einer scharfen Sauce, Zwiebeln und Koriander gewürzt und schmecken den Einheimischen zu jeder Tageszeit. Vegetarier freuen sich über süße Tamales. Diese Maisteigröllchen werden in Pflanzenblättern gedünstet und gedämpft. Tlacoyos sind frische Maistortillas, die mit gekochten und gemahlenen Bohnen, Käse und gebratener Schweineschwarte angeboten werden. Im südlichen Coyoacán-Viertel geht es zünftig zu. Frauen kochen auf Metallplatten und brutzeln Tortillas und Fleischeintöpfe. Nicht umsonst sagt ein mexikanisches Sprichwort: "Wenn der Bauch voll ist, ist das Herz glücklich."
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