Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Wer zu Fuß in Ho-Chi-Minh-Stadt unterwegs ist, hat schon verloren, heißt es. Am besten erkundet man die vietnamesische Millionen-Metropole mit dem Moped. Sogar die Straßenküchen kann man bei einer Moped-Tour kennenlernen. Auf dem Speiseplan stehen unter anderem vietnamesische Pizza aus gegrilltem Reispapier, BBQ-Meeresfrüchte und Krabbensuppe. Weniger Abenteuerlustige bestellen wahrscheinlich lieber einen warmen Kaffee, ungesüßt. An jeder Ecke gibt es zudem eine Art Mokka. Die Vietnamesen trinken ihren Kaffee gerne kalt, mit Eis und einem kräftigen Schuss gesüßter Kondensmilch. Doch auch die Rindfleischsuppe Bun Bo Hue sollte man probieren – ebenso wie Bánh Mì, das fluffige Baguette aus Reismehl, das mit Leberpastete und Gemüse sowie Koriander und Chilli gereicht wird. Das Baguette kam während der Kolonialzeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch die Franzosen ins Land. Die Vietnamesen verfeinerten es, machten es dünner und knuspriger. Heute ist es ein klassisches Auf-die Hand-Gericht. Ein Muss für Foodies ist der große Bình Tay Markt in China Town.
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