Von Kelheim nach Weltenburg und zurück

Vom Zentrum der bayerischen Kreisstadt Kelheim ist das Naturschutzgebiet Weltenburger Enge schnell zu Fuß erreicht. Auf einer abwechslungsreichen Route mit mäßigen Steigungen lässt sich eine schöne Runde von 13 Kilometern durch das Schutzgebiet entlang der Donau drehen. Vom Donau-Damm führt der Pfad schnell in den kühleren Wald. Nach rund 20 Minuten ist die Einsiedelei Klösterl erreicht, die in den Sommermonaten bewirtschaftet ist. Es folgen kuriose Felsformationen, die aufgrund ihres Aussehens Namen wie „Bienenkorb“ tragen, und schließlich der belohnende Ausblick auf die Donau und das malerische Kloster Weltenburg. Zu der Anlage gelangen Wanderer per Zille oder Seilfähre. Wer noch bei Kräften ist nimmt den Höhenweg oder die Waldroute zurück nach Kelheim. Allen andere gelangen auch per Schiff zurück

Rundweg in der Heidelandschaft von Lüneburg

Startpunkt des 13 Kilometer langen Rundweges mit dem Namen „Nur Fliegen ist schöner“, kurz O1, ist die Haltestelle des Heide-Shuttles in Oberhaverbeck. Viel Steigung haben Wanderer in Schutzgebiet der Lüneburger Heide nicht zu erwarten, dafür viel Weitblick. Dieser ist besonders schön an den ausgeschrieben Stellen, etwa am Suhorn mit dem Töpferstein, dem Wümmeberg und dem Hof Tütsberg. Am farbintensivsten ist die Wanderung natürlich zur Hedeblüte im Spätsommer, dann ist allerdings auch einiges los. Im Frühjahr hingegen begegnen Wanderer kaum einer Menschenseele, dafür mit etwas Glück den Heidschnucken-Lämmern

Rundwanderung im Schwentinetal

Die abwechslungsreiche Rundwanderung durch das Schwentinental im Kreis Plön führt durch urige Wälder, entlang der Schwentine, vorbei am malerischen Rosensee und besonderen Kulturdenkmälern. Das verträumte Kloster Preetz, Start- und Endpunkt der Wanderung, lädt zu einer Zeitreise durch verschiedene Baustiele ein. Von hier aus folgen Sie dem nördlichen Bogen des Wanderweges Schusteracht. Das Gut Rastorf und das Wasserkraftwerk 2 sind weitere architektonische Höhepunkte auf dem Weg Richtung Rosensee und Raisdorf. Märchenhaft wirkt das Naturschutzgebiet Altarm der Schwentine, mit Hangwäldern aus Eschen, Bergulmen und Hainbuchen. Hier lassen sich mit Glück Wasseramseln und sogar Eisvögel beobachten. Die Oppendorfer Mühle, Scheitelpunkt der Wanderung, bietet eine willkommene Einkehrmöglichkeit. Wer möchte, kann bei Raisdorf ein Tretboot leihen, bevor es auf der Westseite der Schwentine nun dem Wanderweg E1/E6 folgend durch urwaldartiges Gehölz zurück nach Preetz geht

Rundweg Auerhahn

Diese Route führt auf rund 10 Kilometern im ersten Teil durch Bergmischwald, bis auf 1200 Meter Höhe das Gelände flacher wird und der Fuß die Schwelle zum Bergfichtenwald übertritt. Am Waldschmidthaus lässt sich kurz die Aussicht auf den Rachelsee bestaunen, Steintreppen führen von dort zum Gipfel. In 1453 Meter Höhe liegt den Wanderern nach Westen der Bayerische Wald und gen Osten der Böhmerwald in Tschechien zu Füßen. Auf dem Weg hinunter geht es vorbei an Rachelkapelle, wo Sie sich auf einem der Felsen niederlassen und eine Rast mit Seeblick genießen können

Naturparkroute in der Märkischen Schweiz

Der rote Punkt ist der wegweisende Begleiter auf dieser rund 20 Kilometer langen Route durch die Märkische Schweiz. Sie führt durch den Pritzhagener Forst, an morastigen Bachläufen vorbei, schaut an einer Mühle in das sprudelnde Nass, quert eine Wiese und steigt im Fichtenwald auf und ab. Vom Hochufer fällt der Blick schließlich auf den Schermützelsee, wo das Haus von Berthold Brecht in der ersten Reihe steht. Biber, Kraniche, Seeadler und gleich 53 Libellenarten nennen das Ufergebiet ihre Heimat und lassen sich bei der Tageswanderung gut beobachten

Auf den Lilienstein

Von Königstein auf den wohl bekanntesten Tafelberg der Sächsischen Schweiz und zurück sind es gerade einmal vier Kilometer. Und dennoch ist diese leichte Runde auf den Lilienstein zu jeder Jahreszeit beeindruckend. Denn wer den teils steilen Weg einmal hinter sich gebracht und das Plateau erklommen hat, wird mit einer einzigartigen Aussicht belohnt. Die Festung Königstein sowie weite Teile der markanten Sandsteinformationen lassen sich vom Lilienstein aus überblicken. Von April bis Oktober lädt die Felsgaststätte zu einer Erfrischung auf dem Plateau ein. Schwindelfreie Wanderer sollten unbedingt noch über die kleine Gitterrostbrücke auf den vorgelagerten Felsen am Südabstieg hinübergehen. Dort hat man für kurze Zeit das Gefühl über dem Blätterdach der Sächsischen Schweiz zu schweben

Von Heidelberg auf den Königstuhl

Es soll Menschen geben, die beim Anblick Heidelbergs glauben, diese Stadt sei zu schön, um wahr zu sein. Welch Glück, dass die wenigsten wissen, dass es drumherum noch schöner ist. Vom Bismarckplatz in Heidelberg windet man sich auf Kehren in den Wald hinauf, schaut am Gaisbergturm auf die Rheinebene, am Rindenhäuschen auf Heidelberg und bis zum Pfälzerwald. Durch das Felsenmeer geht es für Wanderer immer weiter bis zum 568 Meter hohen Königstuhl hinauf, Heidelbergs Hausberg und der höchste Punkt im Kleinen Odenwald. Über die 1200 Stufen der Himmelsleiter geht es wieder hinunter nach Heidelberg

Mäanderweg an der Sieg

19 sogenannte Erlebniswege kreuzen den Flusslauf der Sieg. Der Mäanderweg ist einer davon und führt auf knapp acht Kilometern von der Ortschaft Schladern durch das Naturschutzgebiet Kummauel und zurück nach Schladern. Unterweges können Wanderer diemärchenhaften Kulisse der Sieg von der Burgruine Windeck bestens überblicken. Der Fluss ist treuer Begleiter auf diesem Rundweg und dreht eine schöne Schleife bei der Ortschaft Dreisel, bevor er kurz vor Schladern rund um den Siegwasserfall, dem größten seiner Art in NRW, etwas wilder wird

Durch das Fränkische Seenland

Es war einmal ein findiger Braumeister. Er entdeckte, dass ein Hanfgewächs Bier länger haltbar macht: Hopfen, der fortan in Massen angebaut wurde – vor allem rund um Spalt. Die Region ist heute das viertgrößte Anbaugebiet Deutschlands. So streifen die Wanderer bei der Tour  durch das Hügelland nicht nur durch Kiefernwälder und Schluchten, entlang der Rezat, zu Burgen, Ruinen und Kirschgärten, sondern auch vorbei an riesigen Feldern mit Gerüsten, an denen die Schlingpflanzen emporklettern.. Anfang September kann man den Bauern bei der Ernte der Dolden zusehen und sich nach den 19 Kilometern mit einem kühlen Bier belohnen

Auf der Lindenberg-Route am Edersee

Rund um den Edersee erstreckt sich einer der letzten Urwälder Mitteleuropas. Das Gebiet ist von einigen Wanderwegen durchzogen. Wir schicken Sie auf die sogenannte Lindenberg-Route, einem Abschnitt des Knorreichenstiegs. Diese startet und endet am Wanderparkplatz „Strieder Eiche“ bei Vöhl-Asel und führt auf zehn Kilometern vorbei an knorrigen Eichen und über Blockhalden an den Ederseesteilhängen. Wanderer folgen zuerst den blau-weißen Symbolen des Urwaldsteigs. Am Wegesrand ist eine reiche und seltene Flora zu finden und immer wieder blitzt das Wasser des Edersees zwischen dem dichten Gehölz hervor, der sich dann erstmals an der Spitze des Katzenbergs in seiner ganzen Schönheit präsentiert. Wanderer bleiben weiterhin auf der Hauptroute des Urwaldsteigs, vorbei an der „Hünselburg“ mit Resten mittelalterlicher Wallanlagen, und umrunden den Lindenberg. Nach der Umgehung einer Hangrutschung geht es bei Kilometer 6,5 der Lindenberg-Route links ab Richtung Basdorf. Sie verlassen die Hauptroute und folgen ab jetzt dem Markierungszeichen blauer Punkt. An der Abzweigung bei Kilometer 8 geht es dann abermals links zurück in Richtung Asel zum Parkplatz

Auf dem Präsidentenweg auf die Roßtrappe

Der markante Granitfelsen ragt aus dem Bodental im Harz. Auf etwas über 400 Metern liegt hier das Berghotel Roßtrappe und lädt mit einer großen Terrasse zum Genießen der Aussicht ein. Doch diese möchte erarbeitet werden. Eine schöne, aber durchaus anspruchsvolle Rundwanderung von acht Kilometern beginnt und endet in Timmenrode. Von der Ortsmitte geht es zunächst über den Höhenzug Küsterberg. Anschließend geht es zwischen Scharfenberg und Steinköpfe Richtung Eggerode weiter durch dichten Wald der Roßtrappe entgegen, die kurz hinter der Verbindungsstraße Wienrode - Treseburg dann ausgeschildert ist. Der Weg durch das Tal über die sogenannte Schnurre ist seit mehreren Jahren nicht mehr möglich. Eine Alternative bietet der Präsidentenweg, der am Ortsrand von Thale und Beneckenrode zurück nach Timmenrode führt

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