Mérida, Mexiko Das Zentrum des Maya-Reichs

Was macht Mérida so besonders? Und wann sollten Sie Mexikos "weiße Stadt" am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Mexiko, Merida

Durch ihre Ausmaße erinnert die Kathedrale von Mérida an eine alte Festung

Wo liegt Mérida?

Mérida ist die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt des mexikanischen Bundesstaats Yucatán. Die alte Kolonialstadt ist kulturelles sowie wirtschaftliches Zentrum der Region und liegt auf der Yucatán-Halbinsel im Süden Mexikos.

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Was macht die mexikanische Stadt so besonders?

Die "weiße Stadt" Mexikos, wie Mérida auch genannt wird, trägt ihren Beinamen nicht nur wegen der Farbe der Häuser und Paläste - auch die Bewohner kleiden sich tradtionell in weißen Stoffgewändern. Die Millionenstadt glänzt mit vielen schönen Bauwerken aus der Kolonialzeit, quirligen Märkten, einer entspannten Atmosphäre und einem reichen Kulturangebot.

Wer durch den historischen Stadtkern mit den engen Straßen und großen Plazas spaziert, kann die einstige koloniale Pracht der Stadt und den Reichtum der spanischen Konquistadoren erahnen, die Mérida im 16. Jahrhundert anstelle der Maya-Stadt Tiho erbauten und sie zur Hauptstadt Yucatáns ausbauten.

Die Plaza Mayor, unter spanischer Herrschaft als imposanter Paradeplatz angelegt, ist das Herz der Stadt. Große Lorbeerbäume spenden Schatten und prachtvolle koloniale Gebäude umgeben den Platz. Hier stehen die große Kathedrale San Idelfonso, der Gourverneurspalast aus dem 19. Jahrhundert sowie das Rathaus mit seinem markanten Uhrenturm von 1542.

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Ebenfalls sehenswert ist die große Prachtstraße Paseo Montejo, die während der Blütezeit im 20. Jahrhundert nach Pariser Vorbild angelegt wurde und von zahlreichen Denkmälern gesäumt wird. Der Boulevard führt durch die vornehmsten Wohngegenden und gilt auch noch heute als erste Adresse der Stadt. Wer über die breite, von Bäumen flankierte Straße spaziert, kann die prächtigen Stadtpaläste bewundern, in denen zur Kolonialzeit die Barone residierten.

Neben einer herausragenden Architektur und viel Geschichte bietet Mérida außerdem mexikanisches Leben wie aus dem Bilderbuch - besonders auf den bunten Märkten der Stadt. Auf den Mercados südöstlich des Plaza Mayor wechseln landestypische Produkte ihre Besitzer. Bekannt ist Mérida vor allem für die farbenfrohen Hängematten, die man hier genauso erwerben kann wie große Panamahüte, Körbe und bestickte Blusen. Westlich der Plaza Mayor findet man außerdem in der Casa de Artesanias besonders schönes Kunsthandwerk.

Wer schließlich alles von Mérida gesehen hat, der kann von hier aus ins Umland aufbrechen. Die Stadt wird auch Puerta al Mundo Maya, das Tor zur Welt der Maya genannt, denn sie ist der ideale Ausgangspunkt für Erkundungstouren über die Halbinsel Yucatán. Zahlreiche archäologische Maya-Stätten, wie der Ausgrabungsort Dzibichaltun, die Marktstadt Izamal, Umal, Kabah, Chichen Itza und weitere, befinden sich im Umkreis der Stadt.

Wann ist die beste Reisezeit für Mexiko?

Die optimale Reisezeit erstreckt sich über die Trockenzeit von Dezember bis April. Da Mérida im Süden Mexikos liegt, liegt die Stadt in der tropischen Klimazone. Die Durchschnittstemperaturen betragen das ganze Jahr über mehr als 29 Grad Celsius und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit.

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