Kanada

Wie feiert man seinen 150. Geburtstag am besten? Darauf gibt es sicherlich viele Antworten. In Kanada hat man sich entschieden, dies gemeinsam mit seinen Gästen in der Natur zu tun. Denn im Jahr 2017 ist der Eintritt anlässlich des runden Geburtstags in sämtliche Nationalparks das Landes für jeden Besucher kostenfrei. Klassiker wie der Banff oder Jasper National Park aber auch unbekanntere Perlen wie der Mount Revelstoke National Park stehen für eine Geburtstagsparty bereit. Das gilt neben den 44 Nationalparks auch für 168 historische Ausflugsziele sowie die Marineschutzgebiete im Land. Mit diesem Angebot hat sich Kanada einen Platz in unserer Top-Ten gesichert.

 

Mehr Informationen zum kostenlosen Park-Eintritt gibt es hier: www.pc.gc.ca

Kulturhauptstädte Aarhus und Paphos

Europas Kulturhauptstädte 2017 könnten unterschiedlicher kaum sein. Königsgräber in der Unterwelt, neu belebte Altstadtgassen und der kleine Hafen bilden auf Zypern die Kulisse für Konzerte, Theaterstücke und Performances. In Aarhus setzt man hingegen auf skandinavisches Design, Nachhaltigkeit und knallige Kunst. Dort wo eigentlich ein neues schickes Stadtviertel entstehen sollte, blüht inzwischen Dänemarks größter Stadtgarten und das Umdenken hat man sich in Aarhus gleich zum Motto gemacht: "Let’s Rethink" soll das Kulturjahr 2017 bestimmen. Und das geht gleich gut los: Das Kulturhauptstadtjahr wollen Hunderttausende Menschen am 21. Januar mit einer Welle aus Gesang, Licht und Gelächter eröffnen. In Paphos wird es etwas gediegener zugehen, aber nicht weniger schön. Hier stehen vor allem die antike Kultur und die lang vergessene Altstadt im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

 

Alle Infos rund um Aarhus gibt es online unter: www.visitaarhus.de

Alle Infos rund um die Aktivitäten in Paphos gibt es online unter: www.pafos2017.eu

Westlicher Balkan

Der Balkan erwacht seit einigen Jahren, insbesondere Kroatien. Doch wer abseits der Masse reisen möchte, geht zu Fuß auf dem längsten Wanderweg des Balkans, dem Via Dinarcia. Fast 1200 Kilometer schlängelt sich der Trail entlang des Dinarischen Gebirges und verbindet Slowenien mit Albanien. Nach jahrelanger Arbeit soll der Trail 2017 komplett ausgebaut und mit mehrsprachigen Schildern versehen sein. Die Unterkünfte auf der Strecke sind einfach, meistens kleine Hütten, dafür liegen sie phänomenal, mal auf dem höchsten Gipfel oder in der tiefsten Schlucht und mal unweit der Adria. Wer gern in Kontakt mit den Einheimischen kommen möchte, hat in diversen kleinen Dörfern die Chance dazu. Der Via Dinarica besteht aus drei parallelen Strecken. Die blaue Linie verfolgt die Adriaküste; die weiße Linie umfasst die Hochdinariden, die grüne Linie die Binnen-Dinariden. Für einzelne Etappen, wie von Sarajevo nach Split, werden auch geführte Touren angeboten.

 

Alle Informationen rund um den Via Dinarcia sowie Tourangebote gibt es online unter: http://viadinarica.com und http://www.via-dinarica.org

 

Finnland

Auch in Finnland hat man etwas zu feiern im Jahr 2017, genau 100 Jahre Unabhängigkeit. Jeder Finne darf sich anlässlich dieses runden Geburtstages über vier Nationalfeiertage freuen, sowie mit dem Hossa über den 40. Nationalpark im Land. Aber auch Reisende sollen mehr auf das skandinavische Land aufmerksam gemacht werden. Neben Schweden, Norwegen und Dänemark hat Finnland noch Aufholbedarf bei den Besucherzahlen. Gründe Finnland zu bereisen gibt es zur Genüge, aber einen finden wir besonders überzeugend: die Stille. Ob beim Warten auf die Polarlichter in Finnisch Lappland, beim Paddeln durch das Finnische Archipel mit seinen fast 20.000 Inseln und Inselchen oder beim Wandern in einem der sechs staatlichen Wandergebiete. Wer beim Genießen der finnischen Natur und Stille auf gar keinen Fall gestört werden möchte, der sollte eine Winterreise auf die Rentierfarm in Torassieppi planen, die sich als Wifi freie Zone erklärt hat und gestresste Großstadteuropäer zu einem Digital-Detox-Trip einlädt: Schneeschuhwanderungen, Polarlichter und Rentiere, mehr soll es nicht brauchen, um glücklich zu sein.

 

Mehr Inspirationen zu Finnland gibt es online unter: http://www.visitfinland.com

 

Düsseldorf

Die Rheinmetropole wurde unlängst zur beliebtesten Stadt bei internationalen Auswanderern gekürt. Das liegt auch an der rheinischen Frohnatur und Offenheit, die bei den internationalen Gästen hängen bleibt. Und damit möchte man sich in Düsseldorf 2017 einem Millionenpublikum präsentieren, denn im Sommer wird in der Stadt mit dem Grand Départ die Tour de France starten. Zwischen dem 29. Juni und 2. Juli dreht sich in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt dann alles um das schnelle Zweirad. Als Teil des Rahmenprogramms geben die Düsseldorfer Elektropop-Pioniere von Kraftwerk eins ihrer rar gesäten Konzerte. Aber auch fernab des Radrennsports ist die Stadt eine Reise wert. Neben den charmanten Altstadtgassen, wie der Citadellstraße, ist die Kneipenkultur der Altbrauereien ein Muss: im Sommer besonders schön auf der Ratinger Straße. Zudem kommen Kunstfreunde bei diversen Museen und Ausstellungen auf ihre Kosten. Absolut empfehlenswert die Installation „in orbit“ im K21, die 2017 wieder öffnen soll.

 

Alles rund um den Grand Départ in Düsseldorf gibt es online unter: www.duesseldorf.de

 

Papua-Neuguinea

Exotisch, wild und bunt präsentiert sich Papua-Neuguinea. Das Land im Pazifik, einst als „last frontier“ bekannt, öffnet sich nach und nach für den Tourismus. Dennoch sind hier vor allem erfahrene Reisende richtig, die eine rudimentäre Infrastruktur gern in Kauf nehmen, um fremden Kulturen und wilder Natur zu begegnen. Denn davon hat Papua-Neuguinea genügend zu bieten. Um so richtig anzukommen, empfiehlt sich eine Wanderung entlang des Kokoda Track, der sich von der Hauptstadt Port Moresby durch den Regenwald schlängelt. Eine Tour mit Einbaumbooten im Delta des mächtigen Sepik führt zu den ursprünglichen Orten der Einheimischen. Weiße Strände und beste Tauchkonditionen bieten sich hingegen in der Provinz Milne Bay.

 

Alle Traveller, die nun Lust bekommen haben, finden hier online weitere Inspirationen: http://www.papuanewguinea.travel

 

Wales

Das kleine Land an der Westküste des Vereinigten Königreichs hat sich zum beliebten Abenteuerspielplatz gemausert. Das liegt vor allem an der Kreativität der Waliser: Sie zählten ihre Schlösser und Burgen und fanden heraus, dass sie weltweit die meisten pro Quadratkilometer haben. Sie belebten verlassene Orte und Schieferminen mit Ziplines, Kletterparcours oder Surflagunen und locken Tausende Besucher pro Jahr mit Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch in den Ort mit dem längsten Namen in Europa. All das ist umgeben von der verwunschenen Schönheit der walisischen Natur: Weiden, schroffe Klippen, einsame Strände sowie Gipfel und Seen. Unbedingt erleben sollte man die beiden Nationalparks Snowdonia und Brecon Beacons, aber auch die pulsierende Hauptstadt Cardiff sowie die sonnenverwöhnte Provinz Pembrokeshire.

 

Alle Infos rund um Wales und die Nationalparke gibt es online unter: http://www.visitwales.com

 

Südkorea

Wer das asiatische Land entdecken möchte, bevor es die gesamte Welt tut, sollte 2017 nach Südkorea reisen, denn 2018 werden im Landkreis Pyeongchang die Olympischen Winterspiele ausgetragen und Südkorea wird in den Fokus einiger Reisender rücken. Wer schon mal das Gelände der Olympioniken testen möchte, reist in die Provinz Gangwon-do im Nordosten und genießt verschneite Berge, futuristische Architektur und die wilde Natur des Odeasan National Park. Wem der Schnee herzlich egal ist, der sollte eine Rundreise machen, die möglichst viele Facetten des vielseitigen Landes abdeckt. Neben den glitzernden Fassaden Seouls lohnt sich die Hafenstadt Busan, ein Ausflug auf die subtropische Vulkaninsel Jeju, aber auch die diversen Nationalparks mit unterschiedlichster Natur, wie beispielsweise Seoraksan im Osten oder der Hallyeohaesang National Park an der Küste westlich von Busan.

 

Alle, die nun auf den Geschmack gekommen sind, finden hier weitere Informationen: http://german.visitkorea.or.kr

Wipptal in Tirol

Kurz vor dem Brenner liegt das Wipptal mit seinen urigen Seitentälern und kleinen Dörfern. Anders als viele Orte in der Umgebung hat man sich im Wipptal entschieden, keinen Massentourismus anzustreben. Entschleunigung und Nachhaltigkeit stehen hier sowohl im Sommer als auch im Winter im Vordergrund. Gleich drei sogenannte Bergsteigerdörfer, in denen das Bewusstsein für den notwendigen Einklang zwischen Natur und Mensch noch lebendig ist und naturgegebene Grenzen respektiert werden, liegen im Wipptal. Das Landschaftsbild ist im Sommer geprägt von bergbäuerlicher Kultur und im Winter - abgesehen von dem kleinen Skigebiet bei Steinach mit 28 Pistenkilometern - von verschneiten unpräpariert Hängen, die zu Schneeschuhwanderungen, zum Langlauf oder Rodeln einladen. Das Wipptal schafft es in einer touristischen Region wie Tirol sich selbst treu zu bleiben, und steht deswegen im UN-Jahr des Nachhaltigen Tourismus auf unserer Trendreiseziele-Liste.

 

Wer das Wipptal nun erkunden möchte, findet alle Infos unter: https://www.wipptal.at

Äthiopien

Das Binnenland am Horn von Afrika hat sich in den letzten Jahren bei Afrikareisenden rumgesprochen. Hier, wo der arabisch geprägte Norden auf das südliche Afrika trifft, ist die Magie des gesamten Kontinentes zu spüren. Zudem ist es kaum einem anderen Land dieser Region gelungen die historischen Schätze so zu bewahren und zu schützen. Mit neun UNESCO-Welterbestätten zählt Äthiopien zu den kulturell reichsten Ländern Afrikas. Wer die Vielfalt des Landes entdecken möchte, sollte sich Zeit nehmen und sowohl die Felsenkirchen von Lalibela, die Schlösser von Gondar und die antike Hauptstadt Axum im Norden besuchen. Aber auch die Tisissat-Wasserfälle des Blauen Nil oder mit dem Omo, den ältesten Nationalpark Äthiopiens.

 

Mehr Infos und Reise-Inspirationen gibt es online unter: http://www.travelethiopia.com

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