Reisebericht

Reisebericht: Grand Master's Palace

 
 
 
 
 
Reisebericht: Grand Master's Palace









an der schlicht gehaltenen Fassade spiegelt sich die architektonische Strenge
des 16. Jahrhundert wieder. Von kleinen Verzierungen abgesehen, sind die hölzernen Erker, sowie die beiden Portale der einzige Schmuck. Das teilweise öffentliche Gebäude ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Maltas
( historische Daten sind übernommen )

 
 
 
 
 

(18 Stimmen)

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1565
nachdem der Grossmeister der Johanniter aus der
Grossen Belagerung unerwartet als Sieger über
das Osmanische Reich hervorging, konnte er es
mit jedem europäischen Monarchen an Machtfülle
aufnehmen

1571
unter der Leitung des Chefarchitekten Gerolamo
Cassar begannen die Bauarbeiten, die sich als
schwierig gestalteten und eine logistische
Herausforderung waren



 
 
 
 
 

(19 Stimmen)

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1575 bis 1798
residierten einundzwanzig Grossmeister in dem
Palast, bevor die Inseln im Zuge der Ägyptischen
Expedition widerstandslos von den Truppen
Napoléon Bonapartes okkupiert wurden und
der Orden nach Petersburg auswich



 
 
 
 
 

(36 Stimmen)

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1921 bis 1976
tagte das maltesische Parlament in der Grand
Council Chamber




kleine Anekdote dazu


während einer besonders hitzigen Diskussion warf ein Politiker ein Tintenfass nach einem
der Parlamentarier, der ihn jedoch verfehlte, sodass sich Tinte auf einen der Teppiche ergoss.
Nach diesem Vorfall durften im Ratssaal nur noch Bleistifte verwendet werden





 
 
 
 
 

(25 Stimmen)

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Wappen der
Grossmeister Philippe de Villiers de l’Isle-Adam,
Jean de la Valette, sowie der Republik Malta,
zieren den Marmorfussboden im Armoury Corridor.
Er führt zur



 
 
 
 
 

(39 Stimmen)

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Supreme Council Hall - berühmt für die zwölfteilige
Serie von Freskenfriesen, die die Belagerung
von 1565 darstellen

State Dining Hall - mit Porträts britischer Könige,
britischer Gouverneure auf Malta und Gemälde
ehemaliger maltesischer Präsidenten

Ambassador’s Room - mit einem Fries, der Szenen
aus zwei Jahrhunderten der Ordensgeschichte
vor der Ankunft auf Malta zeigt



 
 
 
 
 

(10 Stimmen)

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PALACE ARMOURY

in den Gewölben der Waffenkammer
befinden sich über fünftausendsiebenhundert
Ausrüstungsgegenstände, darunter Arkebusen,
Hellebarden, Helme, Schilde, Kanonen,
Kutschen und Rüstungen der Ordensritter







GESCHICHTE - Der Orden vom Hospital des Heiligen Johannes zu Jerusalem auch Ritterlicher Orden Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem genannt, entstand nach der Eroberung Jerusalems durch das Heer des Ersten Kreuzzuges im Jahre 1099. Die Ritter dieses Ordens wurden auch als Johanniter oder Hospitaliter bezeichnet. Nach dem Untergang der Kreuzfahrerstaaten und der ab 1306 erfolgten Übersiedlung des Ordens nach Rhodos, der 1530 eine weitere nach Malta folgte, bürgerten sich für die Ordensritter auch die Bezeichnungen Rhodesier und Malteser ein.
1530 übergab Kaiser Karl V. die Inseln Malta und Gozo sowie das 1509 von Spanien eroberte Tripolis den Rittern als Lehen. In der Folgezeit bürgerte sich die Bezeichnung Malteserorden ein. Die Insel Malta war unterentwickelt und militärisch schlecht gesichert. Von Malta aus boten sich den Rittern aber Seeoperationen an. Die Malteserritter bauten eine Flotte von Kriegsgaleeren auf, mit der sie erfolgreich die Schifffahrt der muslimischen Staaten am Mittelmeer plünderten. Damit trugen sie wesentlich zur Finanzierung des Ausbaus der Anlagen auf Malta bei, allerdings zogen sie auch die Aufmerksamkeit der Heimgesuchten auf sich. 1551 ging Tripolis an den türkischen Korsaren Turgut Reis verloren und 1565 wurde auch Malta von den Osmanen angegriffen. Die Johanniter konnten sich in der für beide Seiten äußerst verlustreichen Belagerung knapp behaupten.
Die Umzüge sowie die Verteidigung seiner Besitzungen im Mittelmeerraum wie auch der Schutz der christlichen Handelsschiffe durch die Flotte der Malteser zehrten wiederum stark am Vermögen des Ordens. Zu dieser Zeit wurde der Orden auch durch die Vorgänge im Zuge der Reformation sowohl materiell als auch personell geschwächt. Die englische Zunge hörte mit der Abspaltung der Anglikanischen Kirche 1534 fast auf zu existieren und auch die deutsche Zunge wurde deutlich geschwächt ( wikipedia )



Tipp Mein Tipp
 
 
 
 
 
Valletta

Angesichts der weltweit fortschreitenden Umweltzerstörung wurde 1972 in Paris von der Generalkonferenz der UNESCO die »Internationale Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt« verabschiedet. Bislang haben 185 Staaten dieses Abkommen unterzeichnet, dessen Hauptgedanke die wechselseitige Anerkennung der Denkmäler als Erbe der Menschheit und die Verpflichtung zur mehr

Persönliche Meinung von venus:
im Laufe der Zeit wechselten mehrfach die Herrscher des Inselreichs, da Malta aufgrund seiner strategisch günstigen Lage im Mittelmeer stark umkämpft war. Zeugen dieser kriegerischen Epoche sind die gewaltigen Stadtmauern von Valletta, die erahnen lassen, unter welchen Strapazen sie einst errichtet worden sind



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Kommentare
  • agezur 06.02.2012 | 22:12 Uhr

    Das ist eine sehr gute Sache - Sehenswürdigkeiten einzeln und ausführlich zu präsentieren. Da Malta ja viel zu bieten hat, kann man sich schon auf das nächste Highlight freuen!
    LG Christina

  • ingepeter (RP) 07.02.2012 | 20:31 Uhr

    Hallo Venus, Du schaffst es immer wieder in einer klar gegliederten Form mehr Informationen zu bündeln als so mancher Reiseführer - perfekt! Gruss Inge

  • venus 07.02.2012 | 21:45 Uhr

    Vielen Dank, für Euer Interesse an meinen Beiträgen...

  • freeneck-farmer 12.02.2012 | 12:48 Uhr

    Schöne Bilder und viel dazu gelernt. War noch nie auf Malta. Ist aber bestimmt sehenswert.
    LG Anneken

  • Blula 12.02.2012 | 19:48 Uhr

    Ja, liebe Venus, Du überzeugst mich immer mehr davon, dieses so schöne und geschichtsträchtige Eiland endlich auch einmal zu bereisen. Danke für die hervorragenden Einblicke von Dir.
    LG Ursula

  • INTERTOURIST 12.02.2012 | 20:46 Uhr

    Reiseführer in Buchform war gestern.
    Heute kann man filtern was man braucht.
    Etwas nüchtern gehalten aber de Einleitung und die Fotos gefallen mir.

    lg Jörg

  • Schoena 17.05.2012 | 14:28 Uhr

    Interessant und lehrreich zugleich! Malta steht schon lange auf unserem Reisezettel aber bisher hat es noch nicht geklappt. Der Bericht macht erneut Lust auf so eine Reise.

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Grand Master's Palace 4.88 17