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Reisebericht: Mit dem Europaticket der Deutschen Bahn nach Brügge (August 2011)
Die Geschicht von Brügge beginnt irgendwann im 9.Jahrhundert. Der unmittelbare Auslöser hierfür war der der Einfall der Normannen. Dieser erste unerwünschten Besucher drangen mit Ihren Booten tief ins Land ein. Über Gezeitenflüsse fuhren sie bis an jene Stellen, an denen sie nicht mehr weiter konnten. Sie nannten diese Stelle "Bryghia", was in ihrer Sprache Anlegestelle bedeutet!
Brügge, Belgien
Der Name "Bryghia" verkümmerte zu Brugge.
Brügge wuchs aber nicht allein zu einer Stadt, sondern zu einem der wichtigsten Häfen und meistbesuchten Handelsplätze im Norden von Europa.
Höhepunkt der Geschichte Brügges ist zweifelsfrei das 15.Jahrhundert. Handel und Weberhandwerk halfen der Stadt zu Reichtum und Wohlstand.. Das 15. Jahrhundert brachte dann aber auch den Niedergang der Stadt, den durch die Versandung von Brügges Verbindung zum Meer und politische Schwierigkeiten begann auch wieder der Niedergang der Stadt.
Im 19.Jahrhundert begann dann der touristische Werdegang der Stadt. Die ersten Brügge-Besucher waren Kriegsveteranen aus England , die nach 1815 zur Wahlfahrt unterwegs nach Waterloo waren und unterwegs Zwischenstation in Brügge machten und oft direkt in Brügge blieben oder immer wieder kamen.
Brügge ist heute wie damals eine sehr interessante Stadt. Der alte Stadtkern innerhalb der Stadtmauern, wurde im Jahr 2000 als Unesco Weltkulturerbe anerkannt. Was auch geschehen war, die Geschichte von Brügge hat die Stadt zu dem gemacht was sie heute ist: Eine Perle der Architektur und eine Stadt in der sich gut leben läßt.
Um Brügge zu erkunden bieten sich zwei Rundgänge durch die Stadt an ( Das rumreiche Brügge und das weniger bekannte Brügge) Diese beiden Rundgänge sind in einem Stadtführer "Die Perle Flanderns" vom Simon Sauer Verlag beschreiben, mit Texten von Bob Warnier.
Wir hatten leider etwas Pech mit dem Wetter, aber das hat uns nicht davon abgehalten beide Rundgänge zu machen und waren höchst begeistert von der Stadt! Und obwohl das Wetter nicht berauschend war, waren wir nur in einem der zahlreichen Museen, im Diamantenmuseum. Aber mit 3 Stunden Zugfahrt und dem Europaticket der Bahn, kann man durchaus nochmals für einen Tag dorthin fahren!
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