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Reisebericht: Durch das südliche Afrika
90 Tage ,mit meiner Frau Evi und unserem Landrover (Watson), von Namibia nach Botswana ,weiter nach Sambia und wieder über den Caprivi nach Namibia
Monteiro Self Catering Camp und Windhoek
Wie schon im Juli 2010 haben wir im MSCC ,ausserhalb von Windhoek nahe unseren Freunden Klaus und Gabi Deckenbrock, das gleiche Quartier bezogen. Klaus hat uns vom Flughafen abgeholt und zu Canvas gefahren wo der Watson schon auf uns wartet. Habe einen seitlichen "Notausgang"ins Dachzelt schneidern lassen um des Nachts ,zum "Toilettengang" nicht am Erdboden herumkrauchen zu müssen. Auf der Reling wurde ein 70x130 breites und langes Aluriffelblech ,zur nächtlichen Aufnahme des Porta Potti,montiert. Hat alles seinen guten Grund ,wie sich im Laufe der Reise zeigen wird.(z.B.nächtlicher Hyänenbesuch auf Savuti ,ich zeige der Bande aber vom "Thron "aus die lange Nase!)
Abends gibt es bei den Freunden ein großartiges Brai und der Alkohol fließt in Strömen.Sam ,der Haushund ,spielt ob unsere Wiedersehen total verrückt und ist ausser Rand und Band.
Am nächsten Vormittag gehts zum Großeinkauf nach WH /Spar und auf die Bank ,weiter zur Versichrung (Watson wieder in der freien Wildbahn unterwegs )und Abends wieder Brai ! Wunderbar!
Tags darauf wird "Police Clearece" für den Landy eingereicht ,grenz-überschreitendes Papier .Wichtig !!!!! Die Beamten sind, wie gehabt und wie immer erlebt,nett und das ganze Procedere daauer keine Stunde. Leider dauert es bis zur endgültigen Ausfertigung ca.2-3 Tage .Auch die Zeit vergeht mit aus.-u.aufrüsten wie im Fluge. Nach 5 Tagen ist alles positiv erledigt und wir nehmen Abschied von den Freunden ,natürlich auch von Sam, und los geht es in Richtung Nam/Botsw. Grenze.
Der Landy läuft wie ein Uhrwek , nur er ist eben ein Landy ,ohne Servounterstützung,ohne Klimaanlage und der Schnellste ist er auch nicht.Dafür aber die Zuverlässigkeit und Bequemlichkeit in Person.
Die erste Nacht verbringen wir im Kalahari Bushfeld Camp und lernen 3 nette Belgier kennen die uns vor dem Deepsand,nach einem Blick auf die Bereifung (Bridgeston Dueller ), im Moremi und Chobe NP warnen. Die wissen nicht was Watson im schweren Gelände zu leisten vermag !!!!!!!
Grenzübergang nach Botswana ,für mich als "alten Spediteur"keine Probleme, nur bei der Einreise ist der Beamte mit der Schreibweise der Campsite am Rande des MoremiNP. nicht einverstanden und ich mache mich erbötig die Karte aus dem Auto zu holen. Na mehr haben wir (Beamter und Walter )nicht gebraucht,die Holde schaut uns mit eisigen Blick an und siehe da alles wird akzeptiert. Na ja so geht es auch !
Nächstes Ziel Ghanzi und die Tautona Lodge +Campsite . Wunderschöne CS +blitzsaubere Toilettanlage. Wie gehabt ,ganz alleine ,stört uns aber überhaupt nicht.
Herrlicher Sternenhimmel ,tolles Zelt und der nächste Tag erlebt uns in Maun. Los gehen die ,etwas mühseligen ,Buchungen der Permits wird aber durch die hilfreichen Beamten und Parkranger sehr erleichtert.Erleichtert ist aber auch unser Brieftasche in die wir tief hinein greifen müssen. Chobe und Moremi NP ist nicht billig. An einer Tankstelle wird Diesel und Wasser aufgefüllt und nächster Halt ,auf Empfehlung ,Island Safari Lodge und Camping. Hier läuft die Touristenmaschinerie von B.mit Vollgas. Vis a Vis vom Audi Camp dröhnt 24 Std.lange die Musik . Wir beschließen ,sobald wie möglich ,ab zu fahren ,doch es geht schneller als uns lieb ist.
Es geht zum Lunch ,wir achten aber nicht auf das Wetter, Evi geht zum Auto und ich zur Toilette,innerhalb von 2-3 Minuten bricht ein Gewitter mit
Sturmböen über uns herein.Ich renne zum Auto ,Evi ist total fertig ,der Sturm hat die Markise weggefetzt und die Nerven meiner Holden arg strapaziert. Wir packen das nasse Zeug so rasch wie möglich ein und schon geht es in Richtung Maun in das Sedia Hotel ,wo wir und ein Chalet vergönnen.
Nach zwei Tagen Erholung und Entspannung geht es los in Richtung Moremi NP und wir nehmen Quartier im Kazangini Self Catering Camp.
Morgen geht es in den Moremi NP .
Moremi NP
Auf Pirschfahrt im Moremi NP und Elefanten pur!
Moremi NP
Unser "Hauslöwe" hat ,Nächtens,wenig Ruhe gegeben .So um ca.2200 Uhr ,wir sitzen gemütlich bei einem Gläschen Wein,brüllt er ,ich schwöre keine 50 Meter ,seitlich in der freien Savanne. Vorsicht ist das Gebot der Stunde. Plötzlich ein knacken und rascheln ,neben uns ,im Busch ,wie ein Blitz sind wir Beide im Landy und harren der Dinge die auf uns zukommen. Es ist ein Honigdachs ,laut unseren freunden ,die schon einihe nächte hier verbracht haben ,ist der Besuch nichts außergewöhnliches . Nur hat der Typ, dem Klaus seinen Auto,einen Reifen zerbissen. Unser Besuch lenkt mich ein wenig vom Löwengebrüll ab,ich verlasse den Landy und stehe Aug im Aug der" Bestie"gegenüber.
Der Honigdach ist aber weder an mir noch am Landy und schon gar nicht an den Reifen interessiert und streunt über den Platz ,bleibt aber plötzlich wie erstarrt stehen und wittert mit erhobener Schnautze in Richtung freier Savanne. Gleich hocke ich wieder bei Evi im Auto. Nichts und nach einigen Minuten entern wir das Zelt und legen uns ,mit laut klopfenden Herzen, zu Bett.
Nächsten Tag kommt die Dame vom Community zu uns und fragt ob wir den Löwen gesehen haben.Nein nur gehöhrt !!! Mit ihrem mann gehe ich dann Nachschau halten und siehe da,keine 10 Meter hinter dem Landy sind frische Löwenfährten. Der Hinweis,der Löwe tut nichts ,ist immer zu dieser Jahreszeit hier in der Nähe ,beruhigt mich ,eigentlich ,nicht.
Trotzdem ,nach dem Frühstück gehts los Richtung Moremi NP South Gate . Bei der Einfahrt und im "Empfang"kein Mensch zu sehen. Ganz brave Europäer ,wir warten ca.20 Minuten und dann ,trotz Protest meiner Holden, tragen wir uns ins Buch der BÜcher ein und fahren los.
Schon bei der Anfahrt haben wir eine starke Büffelherde ,gleich neben der Straße gesehen,aber je tiefer wir in den NP einfahren um so dichter wird der Tierbestand. Vor allem Elefante ,büffel,Giraffen ,Paviane,verschiedene Antilopen und sehr viele Vögel.Evi hat den Feldstecher am Auge kleben und ist ,so wie ich ,begeistert. Ich fahre filme und fotografiere ,leider etwas unkonzentriert ,weil den Pad den das Navi gewählt hat , hat es in Sich .Absoluter Deepsand und Wasserdurchfahrten bei denen unsere Füße naß werden.Dem Watson macht das wenig aus ,der fühlt sich in seinem ureigensten Geläuf pudelwohl ,nur unsere teure Kameraausrüstung die zu Evis Füßen steht bekommt ihren Teil ab und meine schöne Canon +Tele sehen sich plötzlich mit "Unterwasser" konfrontiert. es stellt sich ,etwas später die Tatsache heraus ,das wir mit den Kompaktkameras weiterhin unser Auskommen finden müssen.
Bei Third Bridge angekommen,ist es Zeit für den Lunch ,(Sardinen+Weisbrot ) lecker!!!!!!! Einer der Ranger umkreist uns solange bis ich ihn frage ob er Probleme hat.Ja ,uns ist das Salz ausgegangen ob wir welches über haben. Meine Evi ,trotz meines schimpfen ,kauft sie immer auf Vorrat ein,so können wir der Familie mit ausreichend Salz weiterhelfen . Ich frage den Ranger über seine Erfahrungen mit den hiesigen Löwenbestand. Er ist seit 18 jahren im NP und noch nie gab es ein Problem,nur mit den Hyänen sollte wir vorsichtig sein. Wörtlich,the stupid Touris,füttern die Viecher richtig gehend an um zu Fotos zu kommen. Blöder gehts wirklich nimmer,wir nehmen Abschied und die Familie ist traurig das wir nicht übernachten wollen. Bei der Rückfahrt geraten wir in eine starke Elefantenherde ,Motor aus und wir können uns nicht genug satt sehen .2 riesige Bullen beherrschen die Szene , ein halbstarker wird auf uns aufmerksam und kommt eilig näher. Starten und zurücksetzen ist eine Aktion von Sekunden , dann sagt Evi ,Vorsicht hinter uns stehen einige Tiere genau auf dem Pad.Jetzt wird es spannend ,abwarten und Ruhe bewahren ,ich habe eine 30 jährige Jagdvergangenheit und glaube mich mit dem Wild recht gut aus zu kennen. Richtig die Elefant bleiben ganz entspannt,der junge Rowdy beruhigt sich ebenfalls und der Watson,Evi und ich fahren querfeldein durch eine Lücke ,unbeschadet unserem Camp entgegen.Am gate ,man glaubt es nicht,wieder kein Mensch zu sehen. Evi trägt uns aus und ich freue mich aufs Dinner und einen,wohlverdienten ,Sundowner.
Morgen gehtes weiter ,neuen aufregenden Erlebnisen und dem Chobe +Savuti entgegen.
Vom Moremi NP in Richtung Savuti Campsite (Chobe NP)
Um für die Fahrt gestärkt zu sein ,bereite ich ein frugales Frühstück , baskische Eier an Weisßbrot ! (Rührei mit Tomaten und Paprikaschoten !!!)
Zahlen nicht notwendig ,alles bereits in Maun bei der BUchung erledigt,für das nächste Mal ,erklärt und die "Rezeptionistin" ,gibt sie uns ihre Selfon Nr.,ruft mich an und wir regeln das ohne Büro !!Bestens zu wissen !
Am Gate fragen wir die Ranger welchen Pad sie uns empfehlen,ja nicht über die Mababe Route ,wohl landschaftlich schöner ,doch zur Zeit viel Wasser und ganz schlechte Piste. Gleich hinter uns kommen zwei Miet Autos (Kea Camper ) besetzt mit 4 Personen aus der BRD. Welchen Weg wir nehmen werden wir gefragt ,den Oberen (Marabu Route ) antworte ich ,die Ranger meinen es ist der Einfachere. Wir sin mit 4x4 ausgerüstet bekomme ich zur Antwort ,schon bin ich still und wir fahren unserer Wege. Echter und richtig bäriger Tiefsand ,leicht feucht,super zu befahren ,der Watson mit permanentem Allrad ,pflügt sich seinen Weg. Keine 10 Minuten später,Evi schaut oft in den Seitenspiegel,höre ich von ihr,Du bleib mal stehen. Ich glaube die sind hängen geblieben.
Es wird zurückgesetzt und wirklich ,festgefahren bis zum Aufsitzen! Evi steigt schon aus und wer die Strecke kennt ,weiß das eine komplette Wende ,weil sehr eng und ausgefahren ,nicht soooo einfach ist. Ganz entspannt 50 % Def Loock + 1.,Gang eingelegt ,durch den Busch und schon stehen wir uns Schnaute zu Schnautze gegenüber, ich setzte noch 20 Meter zurück und Evi hat die Steuerung der Winde angesteckt und spult schon ab. Die Beifahrerin des Festgefahrene ist mittel bis stark hysterisch angehaucht und erst ein scharfer Ton der Holden bringt den Driver dazu das Stahlseil zu übernehmen und am Schlepphaken anzubringen . Wieder einmal bin ich froh die Kiunststoffschlaufe (Zuggewicht 5 Tonnen )immer bereit zu haben. Rausschleppen will ich nicht , da ist mir die Kupplung zu schade. Anweisung von der Frau Kommandantin Evi, Lenkrad auf Nulluhr ,also gerade , schon wird das Seil straff und der Nissan Patrol steht wieder auf ,na ja ,festem Boden.
Aufspulen,wenden ,noch den Rat ,Luftdruck bitte absenkenken, verabschieden und wir gasen an. Halt ,Evi noch einmal retour und der Rat erfolgt so laut das ich es sogar durch das Grummeln des Motors höre ,die linke Abzweigung ist die Richtige.
Zügig geht es weiter bis eine lange Wasserpassage uns im Wege ist . das Evilein schaut mich an ,weil sie glaubt sie muß jetzt die Wassertiefe messen , 2.,er Gang 25 % Def Look und durch . Sollen wir warten ,O.K.aber Niemand in Sicht ,sag bloß, Die hängen schon wieder ????
Also vorwärts los und nach ca.2 Stunden sind wir am Savuti Camp Gate angekommen. Ich mache noch die Ranger darauf aufmerksam das hinter mir noch zwei Autos kommen müssen.
Campsite Nr.4 ganz vorne am Wasser ist die Unsere,wunderschön ,aber es ist glühend heiß ! Der Platz ist von einer großen Akazie toll und zum Teil beschattet. Kurzes verschnaufen und die Holde kommt schon mit dem Wasserkübel um den Watson vom Gröbsten zu befreien. Als Erstes wird der Wasserhahn gesucht , icj mache auf die "Paviansicherung " aufmerksam und schon sprudelt das begehrte Nass.
Camp Aufbau ,Watson wird versorgt ,abkochen und schon ist die Dämmerung und die Ranger da. Wo den die beiden Autos geblieben sind??Was weiß ich ??? Wir glauben das die Ranger sich sofort auf die Suche machen,weit gefehlt ,na ja ,dann mache ich halt eine Flache Two Ocean auf und wir sitzen am Feuer und unterhalten uns über den europäischen Wohlstand ,wobei die Meinungen ,verständlicher Weise, auseinandergehen.
Die Flasche ist schnell geleert und die Ranger verabschieden sich,auf unsere Frage ,was passiert mit den Touris,ernten wir nur ein Achselzucken und den Hinweis ,selber schuld. Großes Schild am Einfahrts Gate beachten !!!!
Eine herrlich warme Nacht und wie erwartet Hyänenbesuch ist angesagt. Bei uns ist nichts zu holen und nach Mitternacht hebt es mich von der Matratze , die Elefanten plantschen durch den Kanal , trompeten was das Zeug hält und wir Beide schauen und sind begeistert.
Frühstück und danach kommen zwei Holländer ,ganz jung ,brauchen Rat und Tat. Erstens Plattfuß am Landy(kein High Lift Jack+ kein Kompressor ) nur ein Reserverad und der Kühlwasser kocht ständig. Haube auf ,alles klar ein vierbättriger Ventilator ,der schafft die Anstrengung nicht ,da kann ich nicht helfen . Die Beiden haben das Auto in SA gekauft und wollen bis Holland fahren.Ich bewundere die Beiden ob ihrer Zuversicht. Ob ihr es glaubt oder nicht,Anfang Mai 2011 bekomme ich von Beiden ein Mail ,wir sind in Rotterdam angekommen.Tüchtig ,tüchtig.
Nachmittags ,der Mittagsbulle war schon da ,rollen die zwei Kea Autos ins Camp. Beide haben ,sagen sie,die Abzweigung verpassrt , haben sich in der Mababe Senke festgefahren und die Nacht im Auto verbracht, bis sie so um die heutige Mittagszeit ,von den Wegaufbereitungs LKW geborgen wurden. Sie wollen sich zu uns auf die Campsite stellen nur da bin ich nicht einverstanden , etwas angefressen ziehen sie ab und stellen sich auf ihren reservierten Platz hinter den Toiletten auf. Nun beginnt ein Gewitter über das Camp herein zu brechen ,wie wir es noch nie erlebt haben. Mit kurzen Unterbrechungen schüttet es die ganze Nacht aber das Zelt bleibt innen trocken ,das nach imprägnieren hat sich super bewährt. Am Morgen ,sehr zeitig ,kommt ein Ehepaar aus Schladming zu uns uns kurzerhand beschließen wir ab zu brechen und als Gespann ,einer hilft ,falls notwendig dem Anderen ,runter nach Kasane zu fahren, Verabschiedung vom sterischen Ehepaar und wir beziehen ein Zimmer im "Old House ".
Wiedereinmal ist durchtrocknen und Mensch.-+Wagenpflege angesagt.
Randbemerkung ,ich ziehe mich mit der Kameraausrüstung in die Bar zurück ,Ergebnis ,schwankender Gang und die Kamera + Tele haben das Wasserbad nicht überstanden.
Der nächste Tag sieht uns im Internet Cafe ,sehenswert, wir suchen die Wäscherei auf ,noch sehenswerter und Abends nehmen die Holde und ich ein wunderbares Dinner zu uns .Leider hat sich Evi eine Blasenentzündung eingefangen.Gottlob ist unsere Apotheke , ausreichend mit Antibiothika ,versehen.
Nächstes Ziel Camp Ihaha an der Chobe Waterfront !!!!
Kasane und die Chobe Waterfront
Wieder in Fahrt ,Richtung Waterfront, Gate,Ranger,Eintrag ins Buch undes geht weiter.Herrlicher Blick über den Chobe bis rüber nach Namibia.Elefanten pur. Evi ist das nicht mehr egal ,wird schon nervös,aber ich kann nicht helfen . Camp Ihaha ,niemand am gate ,ich ziehe den Schranken hoch und rolle durch auf unsere vorgebuchte Campsite.Tolle Gewitterstimmung empfängt uns. Wir freuen uns auf Lunch (Borworst an Kartoffeln + frischer Salat)
Im Chobe herrscht reges Krokodiltreiben. So um die Fünf dieser großen Panzerechsen treiben sich in unmittelbarer Nähe des Ufers herum .Die zeigen ja überhaupt keine Scheu,meint Evi ,warum wird sich am Nachmittag herausstellen. Ein mit Touris besetzter Toyota Bus nähert sich über Strand und einer der Beifahrer wirft kleine (Fleisch,Fisch????) Brocken ins Wasser. Die Kroks veranstaltet eine kleine Orgie ,es wird fleißig fotographiert ,keht euch und ab durch die Mitte.
Wir stehen mit offenem Mund da. Ich glaube ich spinne,meint die Holde ,da kann ich nur zustimmen. Aber wir lassen uns die gute Stimmung nicht nehmen und belohnen uns mit Illy Cafe und Kuchen.
Wir freuen uns auf einen warmen und geruhsamen Abend ,aber Besuch von einem Münchner Ehepaar in einem Discoverer ,ist nicht zu vermeiden. Mich interessieren die Erlebnisse wenig und ich beschäftige mich mit Watson.Der Müncher klebt mir auf der Pelle ,was er den will ,frage ich. Er hat gehört ,hier seien vor einer Woche , ein norwegisches Paar von Schwarzen überfallen worden. Wer sagt so etwas,ist meine Gegenfrage , im Cafe in Maun /Airport haben Abfliegende davon erzählt. Genau wie und wo und wann kann er nicht sagen.
Jetzt ist es aber genug, gleich ist Evi zur Stelle und beruhuigt die Situation . Ich habe schon dicke Halsmuskeln,diese Scheiss Latrinen Parolen,das geht mir von sowas auf den Geist , dieses quatschen und tratschen und Gottseidank ,sie hauen ab. In die Sicherheit ihres Discoverers !!!!!
Ich bin mir sicher das ich meinen Mann in jeder Situation stellen kann. Nur wenn man mit vollen Hoden nach Afrika fährt ist es besser gleich am Airport die Tage herunter sitzen und dann Abflug. Oder noch besser den Urlaub oder was auch immer in der Wohnung zu verbringen. Eine wunderbare Nacht mit atemberaubenden Sternenhimmel belohnt uns für die ,Münchner Stunde".
Der Chardonnay ,schön kalt, schmeckt doppelt gut. Rechts von uns, ca.15 Meter , ziehen einige Elefanten zum Wasser und gleich danach eine starke Büffelherde. Jetzt fehlen nur mehr die Eintrittskartenverkäufer ,meint meine Frau.Die Nacht bricht herein und wir ins Zelt hinauf einer guten Nacht entgegen. Zeitig am Morgen, es herrscht Dämmerung , geht es rauf zur Toilette ,Tür auf und ich glaube mich trifft der Schlag,am Boden zwei Mumien!!!!!!!!!! Die Münchner ,da waren so seltsame Geräusche , also haben dei beiden die Sicherheit der Ablution Anlage aufgesucht.
Frühstück und über die Waterfront retor nach kasane und weiter in das Senyati Camp ,aber auf der durch den Busch führenden ,Direttissima . Toll zu fahren und stellenweise ist wirklicher Tiefsand !!! Laut Navi mit normalem PKW zu befahren. na ja,wer es glaubt wird selig ,wer nicht ,kommt auch in den Himmel.
Angekommen und einchecken ,Platz aussuchen (eigene Duche +Toilette,+Terrasse ) Lager aufschlagen und mit den Worten :mich trifft gleich der Schlag ,von meiner Holden ,drehe ich mich um und siehe da 5 Elefanten wandern geruhsam durchs Camp.
Große Neuigkeit ,ein Büffelkalb ist gefunden worden. Wildlife wird verständigt und am nächsten Morgen wird das Kalb abgeholt. Wir verbringen wunderbare tage und Nächte ,wie üblich alleine, im gastlichem Camp und plaudern lange Stunden mit dem Owner .
Ein Schwarzer ,ist als Watcher einer Sicherheitagenur ,für die Sicherheit der Gäste (Evi und Walter+Watson ) verantwortlich.Schlag 2000 Uhr zieht er Uniform und Amtsmien an und umkreist das Camp mit leisen gesang und leichten klopfen auf einer kleinen Trommel. Nächtens sind wieder die Hyänen unterwegs und auch Löwen sind ,geräuschmäßig ,aktiv.
Ter Typ (Raimond) ist einrichtiger Typ, des Nachts der Watcher und nach Sonnenaufgang und 2-3 Stunden Schlaf geht er dem Besitze des Camps und auch uns zur Hand . Auch ganz interessant ,er ist ein Owambo ,aber aus Namibia ,erkärt er uns ganz verschmitzt. Wann wir wiederkommen fragt er uns bei der Abfahrt ,im September 2011 sage ich, dann bin ich schon hier angestellt freut er sich und wünscht gute Fahrt.
Der Junge ist in Ordnung und laut Owner ein echt tüchtiger Mann.
Einkauf und Ergänzung der Vorräte ,auf der Zufahrt zur Grenze werden die Reifen +kaputten Ventilen servisiert (Kosten € 7,00 ) und ich stürze mich in ds Gefecht Fäher nach Sambia .
Sambia und die Vic falls
An der Fähre nach Sambia findet der tägliche Kampf um eine Platz statt.Ich duelliere mich mit einem SA Trucker ,lasse nicht nach und habe meinen Fährplatz ergattert. 10 US $ kostet die Überfahrt .WICHTIG,das Ticket undbedingt aufheben,wird an jedem Schalter verlangt.Ich habe in der Vergangenheit als Fernfahrer jede Menge grenzübergänge kennen gelernt und so schreckt mich das Chaos das mich umgibt überhaupt nicht ab. In ca.einer Stunde und 200,00 US$ ,inklusive Versicherung ,ärmer tret en wir die Fahrt in Richtung Livingstone an.So eine Menge Roadblocks sind mir noch nie unter gekommen,die Beamten sind freundlich und wollen das Versicherungspapier immer als Erstes sehen.
Wir nehmen auf Empfehlund von Freunden, Quartier in der "Livingstone Safari Lodge" ,leider dreckig und heruntergekommen. Was solls,wir bleiben nur zwei Nächte . Nachmittag gehts zum Einkauf , der neue Spar, ist im Gegensatz zu namibia und Botswana , eine Riesenentteuschung und wir kaufen nur ,in Hinsicht auf die baldige Wiedereinreise nach Nam, das Notwendigste ein.
Nächster Morgen und Besuch bei den Vic Falls. Wir kennen die Falls von der Zimbabwe Seite und außerdem ist ganz wenig Wasser vor Ort.
Na komm ,sagt Evi,sei nicht gleich enttäuscht und wir fahren nach LVST: zurück wo ich Gas nachfüllen will. Vorab lade ich meine Holde ins "Zambesi Sun Hotel" zum Lunch.Wunderschön und entspannte Atmosphäre aber nur solange bis eine Horde Meerkatzen das Hotel,samt Lobbi und POol unsicher macht. Einige Schwarze versuchen die entfesselte Horde mit Schleudern zu verjagen.Vrgeblich und so hole ich meine Schleuder +10 Mm.Bleikugeln aus dem Landy. Zwei Schüsse und ein Volltreffer ,das wird dem Anführer der Horde eine Lehre sein. Der Hotelmanager ist von meiner Zwille +Musketenmunition hellauf begeister und will das Equipment undbedingt kaufen ,nur ich lehne ab ,aber wir werden trotzdem eingeladen. Tolles Service ,am Parkplatz sitzt der Meerkatzenanführer ,offensichtlich schwer angeschlagen, hier kommt jede Hilfe zu spät.Ein Schwarzer erlrdigt den Affen mit einem Stockhieb und sagt mir ,jetzt haben wir sicher einige Tage Ruhe.
Kostenpunkt für 3 Kg.Gas 50 000,00 Kwatscha. Das Procedere ist ein Erlebnis ,als Erstes wird das restgas abgelassen,dann die leere Flasche auf eine alte Dezimalwaage gestellt und per Handpumpe wird Gas nachgefüllt . Ich ziehe mich in sichere Entfernung zurück und der Chef bringt mir die volle Gasflasche zum Auto. Noch einmal schlafen und ab geht es Richtung Namibia. Grenzformalitäten Sambia dauern keine 10 Minuten und schon hat uns die Republik Namibia wieder.
Katima Mulilo und wir nehmen auf der Campsite der "Sambesi Riverlodege" nicht nur Platz sondern auch ein wunderbares Dinner ein.Sundowner +Sonnenuntergang,herrlich und wieder einmal ganz alleine.Unser platz wird von einem Zirtonenbaum und einem großen Mangobaum beschattet.Superplatz,schöne bar ,herrliche Terrasse und wunderbarer zambesi.Herz was willst Du mehr.
In Katima Mulilo bei Pick and Pay wird eingekauft ,Internet bei einem Israeli mit chinesischer Frau und schon geht es weiter zu den Popa falls.Wir fragen uns immer wieder,wo den die südafrikanischen Horden (Touris )bleiben.
Caprivi und Okavango
Unser nächstes Ziel ,Mahango Lodge und Camping, 5 Std.Fahrzeit durch den Caprivi ,für mich der ärmste Teil Namibias ,hier war und ist der grenzübergreifende NP (Angola,Nam,Botsw.+Sambia )geplant ,nur wann ?
Vetrinärzaun und die Kontrolle hat ca.120 Kg. Kühlschrank Kontrolle mit ächzen und schnaufen+begehrliche Blicke auf gekühltes Bier .Ein Six Pack wechselt den Besitzer und schon geht es weiter. Wir haben uns entschlossen ,für 2 Nächte ,ein "Luxustent"+Dusche und WC zu mieten ,direkt am Okawango gelegen. Herrlich ,absolute Stille und ein Sternenhimel wie gemalt.Wieder habe ich das Gefühl ,das ich die Bewegung der Erde verspüre, zurücklehnen und die Stimmung auf sich wirken lassen.
Gin Tonic tut ein Übriges dazu und in die Stille hinein hört man die Hippos in unmittelbarer Nähe herum rumoren.Es schläft sich herrlich im Zelt und die Nacht vergeht ohne besondere Vorkommnise.
Am nächsten Tag ,Besuch der Popa Falls (bessere Stromschnellen) laut Navi gehtes 17 Km.bis ans Ziel .Wieder einmal ,wie so oft ,geht es am örtlichen gefängnis vorbei ,die Insassen schauen interessiert unserer Vorbeifahrt zu. Bei den "Falls" ,in glühender Hitze ,angekommen verbleiben wir nicht lange und wir sehnen uns nach der Lodge zurück.
Zum Lunch gibt es Spagetti und Nachmittags ,ganz auf Touris,steht eine Bootsfahrt am Okawango auf dem Programm. Mit an Bord ,Jörg und Sabine ,ein deutsches Landwirtsehepaar aus der Nähe von Potsdam ,schwer in Ordnung und die Reise vergeht wie im Fluge.
Jörg ist vom Watson fasziniert ,leider ist er ein Brocken von Mann ,ca.190 cm groß und sehr breite Schultern , so passt der Watson ,leider ,nicht.Beide haben trotz alle dem ,den Kauf eines Landys ,noch nicht zu den Akten gelegt.
Auf geht es nach Rundu eine geschäftige Stadt zum Einkauf ,Geld ziehen und weiter in die Kwanzi Lodge,wieder direkt am Okawango . Auf der anderen Seite ist schon Angola und Abends kommen ca.100 Kinder ans Wasser um zu baden und plantschen.
Wir leisten uns ein herrliches Frühstück ,Minz Beef +warme Apfelscheiben. Es beginnt ,wolkenbruchartig ,zu schütten und hört nicht auf ,rasch ist gepackt und unser nächstes Ziel ist das 200 Km.entfernte Roy,s Camp mit neuen Besitzern. Vorab noch einmal Rundu,Evi will unbedingt Mangos kaufen. 3 Jugendliche versuchen einen "kleinen Raubversuch" einer reißt die Autotüre auf greift herein und ich knalle im eine Direkte zwischen die Augen die er sich wahrscheinlich lange merken wird. Vis avis steht ein Polizist der das Geschen total "übersieht"!
Evi kommt zurück und will sich um den jugendlichen Räuber bemühen ,aber alle Drei ergreifen die Flucht und werden fast von einem LKW überfahren. Mich trifft ein strafender Blick und schon geht die Fahrt los.
In RC angekommen ,natürlich wieder alleine ,besetzen wir den gleichen Platz wie vor 2 Jahren. Abends gibt es ein sehr gutes und reichliches Dinner mit allem Schnick und Schnack !!
Putz und Flickstunde ist am nächsten Tag angesagt. Ein lautes Brummen durchbricht die Stille und ein alter ,blauer Lada taucht auf.Der Wagen und Fahrer sind mir sind mir aus Swakop (vor 2 Jahren )bekannt.Max und Gudrun sind wieder on Tour around Namibia und SA.
Es stellt sich heraus das wir gemeinsame Freunde in WDH haben. Ein netter Abend klingt aus und der nächste Tag sieht und in Grootfontein zum Einkauf. Die Holde quält mich schon den ganzen Vormittag mit ,will Internet haben, leichter Stress und bettelnde Kinder tragen nicht gerade zum Hausfrieden bei.Evi bleibt diesmal eisern und hält sich mit den milden Gaben zurück.
Nächste Station "Zum Potje Restcamp" super Campsite und der Owner ist schwer in Ordnung.Wir dürfen den Pool benützen und ,wie gehabt ,sind wir ,wie kann es anders sein,ALLEINE!!!!!!! Entspannter nachmittag am Pool und eine herrliche Sternennacht. In Österreich ist Schneechaos und Saukälte ,mit Wurscht aber Evi macht sich Sorgen um die "Kinder "! Per Sat Tel.wird die Verbindung hergestellt und ein wenig Small Talk gepflegt.
Outjo wir kommen ,Watson braucht ein Service und Evi braucht Ruhe ,sie hat sich den Magen und Darm beleidigt und so schnell wie möglich ,Arzt wird abgelehnt ,erreichen wir Outjo und unser Basislager für Weihnachten ,Bushfeld safari Lodege ,3 Km ausserhalb Outjos.
Die Holde hat sich auch einen Sonnestich eingefangen ,Ruhe ist angesagt und Gottlob am nächsten Morgen ist alles wiedr gut.
die 70 Km nach Otjiwarongo sind schnell überbrückt und es steht ein Großeinkauf ,bei dem und bekannten Spar,nichts im Wege.Laut Navi geht es zu Cymot ,dort wird Gas nachgefüllt und ich kaufe eine 3 Kg.Gasflasche als Reserve.
Wir haben uns bei Spar auch zwei Portionen Huhn mit gemüse besorgt und essen mit gutem Appetit ,nur nach ca.drei Stunden ,setzt bei mir Brechdurchfall ein.
Binden ganzen nächsten Tag ausser Gefecht und Evi gibt sich dem Großreinemachen hin. leider wird auch mein Pass,Geld und intern.Führerschein mitgewaschen .Macht nichts nach einigen Stunden ist alles wieder O.K.
Heiler Abend. Wir verbringen den HA mit der Gastgeberin Andrea und sie klagt uns ihr Leid über die Arbeiter , da kann und will ich nicht meinen "Senf"dazu geben .
Nächste Station ist das Kamandjab Restcamp.
Weihnachten und Sylvester
Wir suchen und im Kamanjab Restcamp einen schattigen Platz ,nach mehrmaligen Standortwechsel finden wir ,im Bezug auf den Sonnenstand ,den so hoffe ich Richtigen. Heute ist es sehr warm ,aber die Luft ist trocken ,also es läßt sich ertragen.Ablution super sauber und Rolf und Tina (Owner) sehr sympathisch .Einsam steht ein winziges Einmannzelt in der Nähe +Motorrad. Endlich einmal nicht alleine. Der alte Pächter ,wie uns Rolf erzählt ,hat bei Nacht und Nebel,das Camp verlassen und ist unauffindbar.
Nunhängt all die Arbeit an Rolf und Tina,ich mache mich erbötig im ein wenig zur Hand zu gehen. O.K.am nächsten Morgen ist Zaunkontrolle angesagt. Am Gelände sind auch Giraffen und einige Antilopen zu finden. Wir haben auch den Motorradfahrer (Didi-BRD) kennengelernt. Prima Typ und durchquert Afrika auf der Nord -Südachse.Im Kongo hat in die Malaria 3 Wochen ans Bett gefesselt ,jetzt fühlt er sich wieder topfit.
Nachmittags ,nach der größten Hitze ,gehen Didi und ich zu einer Felsengruppe um sich einen erhöhten Überblick zu verschaffen. Ein lautes und ,so denke ich ,agressives Fauchen und Knurren läßt und Beide zur Salzsäule erstarren ,langsamer Rückzug ist angesagt .
Rolf teilt uns in aller Ruhe mit,tja es sind Leoparden im Gelände unterwegs ,also ist bei "Wanderungen " Vorsicht geboten. Abends stoßt noch ein Berliner Tramper zu unserer Runde und die Plauderei zieht sich bis weit nach Mitternacht hin .Ab und zu beteiligen sich Skorpione (ca,12-15 cm und schwarz) an der Gesprächsrunde ,hören zwar sehr interessiert zu aber beteiligen sich nicht am Plausch. Auch O.K. !!!!
Ab in unser herrliches Zelt und gut geschlafen.Am Morgen wird die Holde mit andalusischen Rührei (Eier +Tomaten )verwöhnt .
danach geht es los ,Opuwo ,das Tor zum Kaokoveld erwartet uns.
Die fahrt ist wunderbar und abwechslungsreich ,wir kennen die Strecke schon sehr gut und auf der Country Hotel Campsite suchen wir uns ein Quartier.Toller Platz mit sehr schöner Aussicht und wir nehmen einen Lunch zu uns wie wir es ,bei all unseren Afrikaaufenthalten ,noch nicht erlebt haben.Riesenportionen und lecker zubereitet !!!!!!
Einen abedlichen Sundowner zum Abschluss und ab in die Heia .
nach zwei Nächte ,inkl.starken Gewittern ,ist der Einkauf angesagt. Leider gibt es ,nach drei aufeinander folgenden Feiertagen ,weder frisches gemüse noch gamesteak ,na egal ,nachdem Evi die bettelnde Kinderschar losgeworden ist und ich am geldautomaten von 5 Polizisten bewacht bin ,geht es los zu den Epupa Falls an der nödlichen Grenze zu Angola.
Auf guter Gravelroad gehts zügig dahin.ab und an stehen Himbamänner und auch Frauen in ihrer malerischen Tracht am Straßenrand ,bereit sich gegen ein Entgeld fotografieren zu lassen. Wir Beide schaffen soetwas nicht. Nur bei den kindern mache ich einíge Bilder. Sweets, Sweets lautet ihr Kampfruf ,bei uns aber zwecklos .KEINE Süssigkeiten !!!!!!
Schon ist der Kunene erreicht und wir haben eine Campsite ca.150 Meter von den Falls und direkt am Kunen bezogen. Ich kümmere mich um den Watson und das Camp und Evi zaubert ein herrliches Dinner (Reis+Erbsen+Wiener Würstchen ) aus ihren Töpfen.
Nächster tag und wir gehen zu den Falls ,wir sind begeistert ,viel wilder als die Vic,s und gegenüber ist schon Angola mit vielen Himbas wie uns der Owner erzählt.
Morgen ist Sylvester und Früh geht es los in Richtung Marienflusstal.
Nachgetankt (Reservekanister +beide Tanks 160 Liter Diesel +120 Liter Wasser ) und Van Zyls Community ins Navi einprogrammiert und es wird Gas gegeben.
Im Rückblich war der Sylvesterrtag der Anstrengendste der kompletten Tour. Mit angelegten Seitenspiegeln" brettern" wir dahin. Teilweise absoluter Tiefsand und auch das Navi gibt mir so manches Rätsel auf. Einmal verliere ich die Orientierung und es geht Querfeldein über Stock und Stein bis das Navi mich wieder beruhigt. Noch 6 Km zur VZC.laut Navi ,Erster Gang +50 % Diff-Lock und der Watson krabbelt brav und ohne zu murren bergauf.
Noch drei Km und wir sind uns unisono einig ,kehrt euch .Eine Quälerei für Mensch,Maschine und Reifen. Besser wäre die Tour mit zwei Autos zu machen ,aber wir haben genug und nach 11 Stunden Fahrt landen wir wieder in Opuwo +Campsite .Wir sind totmüde ,duschen und in die Heia.
Wir bleiben 2 Nächte und das nächste Ziel ist Camp Aussicht.
Camp Aussicht und Purros
der Anstieg zum Camp Aussicht hat seinen Reiz und wird wohl so manchen "Touri "
zur Verzweiflung gebracht haben. Mit Watson geht es wie auf Schienen und wie aufgezogen .Campsite sehr ,sehr schön und trotz aller Einfachheit picobello ! Hier betreibt ein Deutscher ,der den Reiz Namibias und des Kupferbergbaues erlegen ist ,ein kleines Bergwerk (Stollentiefe 14 Meter) +Rest Camp. Weiß sehr interessant zu erzählen. Aids greift immer stärker ,auch bei den Himbas ,um sich und ein Ende ist nicht abzusehen !!! Noch ein Übel belastet und wir sehen es auch immer in der Nähe der Ortschaften ,besonders in Opuwo, ist das Müllproblem. Plastik zu Hauf und weit ausserhalb der Orte merkt man das Problem ,die Landschaft ist von Müll und Glsflaschen überseht !
Camp Aussicht ,der Owner hofft noch immer auf den großen Fund ,in der Zwischenzeit lebt er mit seinen Bergleuten ( 3 Owambos )3 Hunden und einen Straussenmann in luftiger Höhe und st auch über die zunehmende Kriminalisierung von Opuwo entsetzt.
Weiters kann er uns von seinen Begegnungen mit Leoparden, Geparden und den regelmäßigen Elefantenbesuch zu berichten.
Die Aussicht ist atemberaubend schön und die Ruhe +Sternen-himmel faszinieren mich immer wieder aufs Neue !
Über Berg und Tal und bei großer Hitze ,fahren wir unsere schon bekannte Gravelroad nach Purros.
An der Community Campsite gibt es wieder ein großes Hallo , George begrüßt uns wie alte Bekannte und bewundert den Watson , beautifull Car , ja und wie es das Schicksal will ,haben wir wieder den gleichen Platz ,schön schttig ,aber was uns sofort auffällt ist der starke Geruch nach Fäkalien. Er kommt von der neugebauten Lodge ,erzählt und Georg ,es stinkt auch bei drehenden Wind bestialisch .Andere Standplatz ,ohne Erfolg. der nächste Morgen sieht uns schon wieder bei der Durchquerung des Trockenflußbettes und es geht ,durch eine herrliche Landschaft zu unserem nächsten Ziel ,Palmwag Konzessionsgebiet.
Am frühen Morgen ist die ,fast ,komplette Tierwelt Namibias unterwegs .Angefangen bei Großtrappen ,über Giraffen ,Antilopen jeglicher Größe und Art , Paviane und Zebras bis zu den "Wüstenelefanten " wird uns die Tierwelt von N. vor Augen geführt !
Palmwag Lodge und Camping wir sind angekommen. Schöne Campsite ,wir kennen auch die bereits ,unfreundliche Rezeptionistin wie die Hiesige ,ist im südl.Afrika eine Seltenheit .Uns wurscht ,ich lade uns zum Lunch ein.Wunderbarzartes Kudusteak und nach der langen Fahrt (6 Std.) genießen wir unser Camp+ Sundowner 1
Später ,wir plaudern mit dem Koch stellt sich heraus ,die Mannschaft wartet seit 3 Monaten auf ihr Gehalt !!Alles klar !
Nächster Tag ,Putz und Flickstunde +Lunch !!!!!
Zeitig am nächsten Morgen kommen zwei Burschen( BRD ) zu uns mit der Bitte um Starthilfe +Reifenwechsel und ,wieder einmal keinen Kompressor an Bord.Gerne helfe ich den netten Jungs und auf die ihre Frage wo sie den Reifen wechseln können ,schauen sie ganz erstaunt als ich die Weisheit ,nach 800 Meter Richtung Swakop.,von mir gebe !! Wie bitte ??? Ja ,gleich nach dem Veterinärtaun ist eine "mobile " Radwechselstation an der Gravelroad.
Nächste Ziel Skelettcoast NP. Sauschlechte Gravelroad ,wird aber im Laufe der Strecke immer besser und nach einigen Stunden ist die Campsite Mile 108 erreicht.Nur ,es stürmt und der Riesenplatz ist nicht nach unserem Geschmack. Kurzer Kriegsrat und wir sind uns einig ,weiter nach Swakop.und ein paar Tage Pause . In der Pension "Adker "finden wir eine großartige Untekunft und auch ein schönes Plätzchen für den Watson. Nach 500 Km Graveroad haben wir uns ,im schon bekannten "Lighthouse " ein frugales Dinner verdient. Austern ,Fischplatte + Two Ocean .Vollgestopft aber glücklich und zufrieden geht es in die Heia .
Nächster tag und nicht nur wir ,sondern auch der Landy ,braucht sein Service. Waschen an der BP ist angesagt. nach 3 Stunden steht Watson im "alten " Glanz vor uns . Für nächsten Tag ist Motorölwechsel angesagt.
Aber Heute wird geschlemmt .Neuer Besitzer im "kleinen Lighthouse ,oben bei Leuchturm. Wunderbare ,sehr leise Lifemusik,sehr gutes Essen ,großartige Bedienung und der beste Kaffee Namibias krönt den Tag. Den Abschluss ,Entschuldigung, bilden Austern +Weisswein auf der "TUC Terrasse !
Nächster Tag und Watson bekommt nach 6000 Km neues Motoröl und wird auch abgeschmiert .Über Nacht wird der Innenraum mit Doom ausgesprüht ,wir haben uns ,wo auch immer ,Kakerlaken eingefangen .Doom sei Dank ,nur das Teug ist ungeheuer aggressiv !
Wir versorgen und mit Lebensmittel +Wasser und die nächste Station ,unsere wohlbekannte ,Rostok Ritz Campsite .
Very expensiv !
campsite Rostock Ritz,letztes Mal wurde noch Abends und vor Ort kassiert.Heute ,fahrt über 8 KM zur Rezeption ,bezahlen (bis dato die teuerste Camp Site ) und wieder die ,jetzt 10 Km ,retour zu unseren,alleinigen ,Platz !!!!!
Evi bereitet eine herrliche pasta zu und es wird ein wunderbarer Nacjmitteag ,inkl.traumhaften Abend.lange sitzen wir herausen und genießen die laue Nacht und den wohlverdienten Sundowner. Gin + Tonic ,eiskalt.
Wir wurden auf die Nächtens herumstreunenden Schakale augmerksam gemacht. Und ????
Ja wirklich ,so gegen 0300 Uhr werde ich wach und leises knurren ist zu hören.
Siehe da 3 Schakale treiben sich rund ums Auto herum und gewaltiger Rabbatz in der ,verschlossenen, Mülltonne !!!!! Was ist da los ?? Runter ,die Schakale trollen sich ,aber nicht shr weit ,bleiben in Sichtweite . In der Mülltonne treiben einige ,sehr putzige und winzige ,Mäuschen ihr Unwesen.
O.K.warum nicht.Die Evi schnarcht sich weg und ich bestaune wieder einmal den Sternenhimmel an den ich mich nie genug satt sehen kann!
Nächster Tag und nächstes Ziel Farm Daweib auf Maltahöhe. Ich brauche eine geschlagene Stunde um den Farmer wach zu kriegen. Aber dann ist der Selbe putzmunter und zeigt uns die Camp Site .Sehr sauber und gepflegt.Auch die Ablutions. Was wir erst viel später bemerken ,Vorschrift über Vorschrift. Was man nicht alles darf !
Am Morgen erscheint ,grußlos ,die" Dame" des Hauses um Inkasso zu machen .Auf meinen Hinweis ,ob des quitschenden Windrades ,zuckt sie nur mit den Schultern. Evi sitz bereits im Watson und statt der vereinbarten Summe gebe ich die Hälfte ,lasse die keifende "Daweibianerin "stehen und los geht es in die Tirasberge zur Farm Tiras und Fam.Koch
Aber vorerst bleiben wir auf Kaffe und Kuchen im Hotel Helmeringhausen ,kurz stehen. Schattig und kühl.
Auf Tiras wird unser "JUCHE" die obere Campsite bezogen . Selten traumhafter Ausblick über das ganze Talbecken. Gamesteak vom Grill krönt die abendliche Szene ! Herr Koch kommt uns besuchen und lädt für morgen Nachmittag zum "gefürchteten "Kaffe !!!! Gefürchtet ,weil er eine schreckliche Brühe ist. Frühmorgens liegt ein Brausen und seltsamer Geruch in der Luft ,eine Käferinvasion wie wir es noch nie erlebt habe ,läßt sich auf den beiden Akazien nieder und in knapp 15 Minuten fliegt der Schwarm davon und kein einziges gefiedertes Blatt bleibt ungeschoren zurück.Kahlgefressen !!!!!Aber auch der Nachmittag geht vorbei und schneller als ich gedacht habe .Herr Koch kommt ins erzählen und immer öfter fallen Worte wie Bimbos und Nigger ,wir schauen uns erstaunt und ensetzt an ,Frau Koch erkennt die Situation und will ihren Gatten zur Mäßigung bringen ,der aber einmal in Fahrt ,hört nicht auf ,seine schwarzen Arbeiter zu verunglimpfen und heruntermachen. Abrupt brechen wir das Gespräch ab und verlassen die ungastliche und uns ab sofort verabscheuende farm. Nächster Halt Hotel Helmeringhausen und sein gastfreundliches Personal.
Beim abendlichem Gespräch erwähne ich auch die "seltsame "Einstellung von Koch und ernte ein verständnisvolles Nicken. Aber er ist mehr oder weniger nachbar ,aber es keimt die Hoffnung das die Kochs die Farm verkaufen und nach Swakop ziehen wollen. Soll uns recht sein.
ich wende mich der Reifenreperatur an Watson zu . Zwei Reife brauchen wieder neue und kurze Ventilsitze. Die Pad von Palmwag nach Swakop hat den Ventilsitzen wiedr einmal zu gesetzt !
Kein Kompressor ,kein Werkzeug ,aber ich helfe mit dem Bordwerkzeug aus und die Sache kommt in Schwung .Alles in allem +50 Lt.Diesel N 500,00 ,preiswerter geht es nicht.
Nächstes Ziel ,nach wunderbaren Tagen auf der Camp Site des Hotels ,Tirasberge und Farm Koimasis !
Tirasberge und Camp Site Koimasis
Nach kurzer fahrt durch die herrliche Landschaft der Tirasberge erreichen wir ,über Umwege ,unser Ziel "Koimasis Camp" . Anmeldung in der "Fest im Fels Lodge " die von einem Deutschen ,sehr nett und hilfsbereit "betreut wird .Nach dem Check in ,kommen wir ins plaudern ,dass sich auf Stunden ausdehnt. Wir kaufen ,sehr preiswert ,Kudusteak ,und schlagen unser Lager auf.Die Ablution Room ,in die Felsen gebaut ,sind einfach sensationell ,Luxus ,mitten in den Tirasbergen ,pur.
Gamesteak zart und köstlich ,danach ein Romantisches Lagerfeuer runden den wunderbaren Tag ab. Morgens sind wieder die Käfer da ,aber alle Akazien sind bereits ihres laubes beraubt und nach Minuten zieht der Schwarm ,unter Zurücklassung einiger Toten,wieder ab.
Jetzt kann ich mir die Käfer auch genauer betrachten ,schauen aus wie der europäische Junikäfer ,nur etwas größer .
Nachmittags hebt sich ein Wind ,der sich im Laufe der Nacht zum Sturm entwickelt ,ich mache mir ,zum ersten Male ,Sorgen um das Zelt ,aber es hält und wir beschließen nach dem Frühstück weiter zu fahren .Nächster Halt ,nachdem wir wieder die Landschaft und die Fauna (Herde mit ca.100 Oryx ) genossen haben ,ist Klein Aus Vista.
Auf der Camp Site angekommen ist der Wind noch immer so stark das der Camp Aufbau abgesagt wird und wir nehmen Quartier im hiesegem Hotel.Schöne Zimmer ,leider keine Moskitonetze und die summenden Quälgeister lassen uns an einen erholsamen Schlaf nicht denken.
Vollmond und Migräne , Evi ist am Rande ihrer Kräfte angelangt aber wir fahren weiter nach Keetmannshoop ins "Schützenhaus " .Schöne und gepflegte Zimmer +Aircondition und Dinner bringen das Evilein wieder auf den Damm.
Unsere dreimonatige Reise neigt sich dem Ende zu ,letzte Etappe auf Asphalt 500 Km spulen wir in einem Zug ab und das Monteiro camp hat und nach fast drei Monaten wieder. Besuch bei den Freunden ,ummelden der Versicherung auf "garagiert, noch ein Quartierwechsel nach Windhoek in die uns bekannte Pension Uhland steht bevor.Die letzten Tage bis zum Abflug vergehen mit Besuchen bei Bekannten und auch inder Minz Garage wird ein großes Service für den Watson ,für Herbst ,geplant.
bei Canvas Outdoor melde ich einen kleinen Zeltschaden und bestaune auch die Original Sitzbezüge für Watson. Heute Juli 2011) hat er sie schon aufgezogen ,Klaus hat alles in Ordung gebracht. Der landy ist startbereit . Tja es geht nach Hause und im Flugzeug werden unser nächsten Ziele besprochen .Südafrika über Botswana (KTP) ist ausgemacht ,denn wir haben noch 60 Tage auf dem Visum frei.
In Österreich kommt es ganz dick ,Evi hat sich vorgenommen ,den Weitwanderweg von Villach /Kärnten nach triest im Alleingang zu bewältigen .Entweder wir treffen uns unterwegs oder in Triest wo wir dann eine Woche bleiben wollen.
Am 5 .Mai geht es los ,wir telefonieren noch am Nachmitteg miteinander und am nächsten Tag verliert sich ihre Spur im Raum Roßbach /Kärnten. Nach fast drei Monaten habe ich mich mit dem Ableben meines Evilein abgefunden. Der Mittelpunkt unserer Familie ist nicht mehr und die Suche einer Hundertschaft (Alpinpolizei,Bergrettung ,Hundestaffel und freiwillige Feuerwehr) über 4 Tage haben kein Egebnis gebracht . Spurlos verschwunden ,Freunde ,die Familie und alle Bekannten sind fassungslos und in tiefer Trauer.
Wir haben ,gemeinsam ,einige haarige Situationen , auf unseren Afrikareisen erlebt und sind immer wiedr gut ausgestiegen ,aber in Kärnten muß etwas Schreckliches und sehr Schnelles passiert sein .Keine Handy Ortung ,also ist ihr nicht einmal die Zeit geblieben das Sell Phon ein zu schalten !! In ihren letzten sech lebenswochen war Evi extremen Stress ausgesetzt. Vielleicht war das die Ursache ihres Todes.
In tiefer Trauer um sein Evilein
Walter
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