Reisebericht

Reisebericht: Kanada - Silberhochzeitsreise in ein Traumland vom 21.8.-9.9.2010

 
 
 
 
 
Reisebericht: Kanada - Silberhochzeitsreise in ein Traumland vom 21.8.-9.9.2010

Diese Reise sollte etwas Besonderes sein. Nach 25 Ehejahren hatten wir uns bewußt für Kanada entschieden, da wir dort schon einmal 2004 waren. Und es war etwas besonderes. Wir erlebten eine Reise, sie hätte kaum schöner sein können. Viele Wünsche gingen in Erfüllung.
Kanada ist immer wieder eine Reise wert.

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Ankunft in Calgary

 
 
 
 
 

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Am 21.8. kamen wir nach einem langen Flug (Zwischenstop in Montreal) abends in Calgary ziemlich kaputt an. Unser Hotel war das "Delta". Es war ein schönes Hotel direkt in der Innenstadt. Obwohl wir müde waren, ging es trotzdem noch in die Stadt.
Wir hatten ja schließlich Hunger. Nach dem leckeren Essen sind wir dann auch gleich ins Bett gefallen.

Am Sonntag dann waren wir durch den Jetlag natürlich zeitig munter. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es gleich wieder in die Stadt. Calgary war morgens im 9.00 Uhr ziemlich tot. Was mich allerdings am meisten beeindruckte und amüsierte war, man kann an den Straßenlampen die Handys aufladen. Ja, es gibt an den Lampen Steckdosen. Einfach cool.

Die Läden öffneten erst gegen 11.00 Uhr. So bummelten wir einfach durch die Gassen. Schließlich sagten wir uns: Warum nicht jetzt auf den Calgary-Tower? Also ging es los. In nur 1 min. waren wir 190 m über der Stadt. Von dort hat man eine wunderbare Rundumsicht über die ganze Stadt, und bei gutem Wetter kann man im Westen die Gipfel der Rocky Mountains erkennen. Eine Glasplattform läßt die Höhe des Towers erst erkennen. War schon beeindruckend.
Den Rest des Tages bummelten wir durch Calgary. Am Abend dann wollten wir nochmals los, aber es begann zu regnen. Also tranken wir noch einen Absacker in der Bar und schliefen dann ganz gut.



Übernahme des Wohnmobils

 
 
 
 
 

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Am 23.8. übernahmen wir mittags das Wohnmobil von "Canadream". Dort hatten wir 2004 schon super gute Erfahrungen gemacht. Auch dieses Mal waren wieder alle total nett.
Nun ging der Urlaub endlich richtig los. Nach der Übernahme füllten wir erstmal unseren Kühlschrank im Wohnmobil. Dann endlich fuhren wir in die Weiten Kanadas.
Unser erster Campcround war "Bow Valley".




1.Tag

Unser 1. Tag mit dem Wohnmobil führte uns nach Canmore. Diese schöne Stadt unmittelbar am Eingang zum Banff National Park am Bow River ist absolut sehenswert. Canmore entstand als Bergwerkssiedlung und Bahnhof der Canadian Pacific Railway im 19. Jahrhundert. In Canmore kann man gut bummeln und auch einfach die Seele baumeln lassen.
Anschließend fuhren weiter zum BANFF National Park. Das ist der beliebtestes Nationalpark Kanadas. Bei einem Besuch Kanadas ist dieser NP einfach ein Muß!

Auf dem Weg zu unserem nächsten Campground kamen wir an den HOODOOS vorbei.
Dies sind eigenwillig geformte Sandsteintürmchen. Man kann sie sich anschauen, fährt man aber vorbei, hat man nicht unbedingt etwas verpaßt.

Nachdem wir uns auf unserem CG registriert hatten, fuhren wir zum Minnewanka Lake. Eigentlich wollten wir an dem See etwas wandern, doch schnell wurde unser Vorhaben gestoppt. Der Wanderweg war gesperrt, weil eine Bärendame mit Jungtier unterwegs war. Na ja, sollte eben nicht sein. Dafür stellten sich zwei Streifenhörnchen als Modell zur Verfügung. Sind ja auch ganz lustige Gesellen.
Der Minnewanka Lake ist ein sehr farbenprächtiger See. Er ist auf jeden Fall sehenswert.



 
 
 
 
 

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Banff - einfach sehenswert

Wir fuhren am gleichen Tag noch nach Banff. Was für eine süße kleine Stadt. Die muß man einfach gesehen haben. In Banff und dessen Umgebung und im benachbarten Lake Louise herrscht zur Ferienzeit und an schönen Wochenenden Hochbetrieb. Auf der Flaniermeile findet man das Information Centre des National Park und der Stadt Banff. Zu unserer Zeit war der Besucherstrom übersichtlich. Einfach ein schönes kleines Örtchen.

Am nächsten Tag besuchten wir nochmal Banff. Doch da gingen wir zu den Bow Valley Falls. Wasserfälle, die sich sehen lassen können. Ein schöner Spaziergang.

Anschließend fuhren wir nach Lake Luise.



 
 
 
 
 

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Lake Luise

 
 
 
 
 

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Von Lake Luise waren wir 2004 schon etwas enttäuscht. Außer dem weltbekannten
Skigebiet ist Lake Luise nicht so sehenswert. Eher langweilig.
Von dort aus fuhren wir zum Moraine Lake.
Nach dem 3. Versuch fanden wir endlich einen Parkplatz, obwohl es schon nach 18.00 Uhr war. So ein toller See, einfach traumhaft. Die professionellen Fotografen warteten schon auf "das" Traummotiv, die Farbenvielfalt des Sees beim Sonnenuntergang. War auch ganz toll!!! Die vielen unterschiedlichen Farben des Wassers waren einfach umwerfend.
Sollte man auf jeden Fall sehen.

Auf dem Rückweg nach Lake Luise standen wir plötzlich im Stau. Erst dachten wir, es wäre ein Unfall passiert, weil die Strecke ziemlich kurvig ist. Doch plötzlich waren nur noch Blitzlichter zu sehen. Der Grund war ziemlich schnell ausgemacht. Am Straßenrand in den Beerenbüschen saß ein Grizzly-Bär und futterte mit Vergnügen die Beeren. Die Touristen waren total begeistert, die Einheimischen ziemlich genervt.
Aber der tolle Kerl war schon einen Schnappschuß wert.



 
 
 
 
 

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Unterwegs zum Icefield Parkway

 
 
 
 
 

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Auf dem Weg zum Icefield Parkway kamen wir am wunderschönen Bow Lake vorbei.
Ein wirklich schöner See mit einem tollen, in die Landschaft "eingebautem" Hotel.
Es war ein Farbtupfer in der Landschaft. Unterwegs war die Landschaft natürlich ziemlich karg, aber die Straßenführung war schon toll.

Am Columbia Icefield war das Wetter nicht so berauschend. Es war kalt und naß.. Aber es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.
Also sind wir zur Besucherplattform in entsprechender Kleidung.
Der Gletscher ist im Vergleich zu 2004 weiter zurück gegangen. Aber trotzdem sehenswert.

Weiter ging es nach Jasper.



 
 
 
 
 

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Jasper

 
 
 
 
 

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Auf dem Weg nach Jasper kamen wir an den Sunwapta Falls vorbei. Sehr beeindruckend. Kann man sich ruhig ansehen.
In Jaspar war unser CG Whistlers. Den kannten wir auch schon von 2004. Und weil wir ihn damals so super fanden, wollten wir dieses Mal 2 Tage bleiben.
Doch wir kamen bei strömendem Regen an. Wir begaben uns auf unseren Stellplatz und wollten dann die Wetterlage abwarten. Vor unserem Wohnmobil interessierte sich eine Gruppe von Wapitis nicht für das Wetter. Sie gingen ganz friedlich an unserem Wohnmobil und an angrenzenden Zelten vorbei.
Doch das Wetter sollte die nächsten Tage laut Vorhersage nicht besser werden, darum blieben wir auch nur eine Nacht.

Also fuhren wir am nächsten Tag weiter. Beim Auschecken sahen wir uns nochmal die Berge in der Umgebung an, sie lagen allerdings in den Wolken. War trotzdem auch ein interessanter Anblick.



Zum Wells Gray

 
 
 
 
 

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Wir fuhren nochmal nach Jasper. Der kleine Ort ist ganz niedlich. Wir schlenderten noch einmal durch dieses Örtchen. Weil wir wandern wollten und nicht die richtigen Schuhe dabei hatten, suchten wir uns erstmal einen entsprechenden Laden .
Wir hatten Erfolg und fanden das richtige Schuhwerk.

Jetzt ging es weiter Richtung Wells Gray. Unterwegs kamen wir am Moose Lake vorbei. Schöner See.
Dann ging es auf dem Yellowhead Hwy. weiter zum Wells Gray. Unterwegs kreuzten einige Tiere unsere Fahrbahn. Die Fahrt sollte zum CG Glearwater Lake gehen. Ein toller CG an einem glasklaren See.

Nach dem Einchecken erkundeten wir erstmal die Umgebung. Wir fuhren auch nochmal einige Kilometer zurück, um uns eine sogenannte "Lachstreppe" anzusehen, "Bailey`s Chute". War ganz imposant, aber kein Lachs zu sehen.

Am nächsten Tag ging es weiter. Vorbei an den Spahat Falls ging es zum CG "Blue River". Ein CG direkt an der Straße, war nicht so toll.



 
 
 
 
 

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Whistler

Auf dem Weg nach Whistler übernachteten wir auf dem CG "Alice Lake". Ein toller CG. Nach einer Nacht ging es weiter nach Whistler. Auf dieses süße kleine Stadt freute ich mich schon ein paar Tage. Wir waren 2004 schon einmal hier und ich war richtig verliebt in diesen kleinen Ort. Wir hatten außerdem traumhaft schönes Wetter, einfach genial.
Einmal hier, war eine Tour zum Whistler Mountain Pflicht. Mit der Kabinenbahn ging es nach oben. Einfach toll. Wunderbare Aussichten. Es lag auch etwas Schnee.
Wir wanderten einmal um den "Harmony Lake". War sehr schön aber auch anstrengend, da einige Höhenmeter zu überwinden waren - nur auf Schotterwegen.

Mit unserer "Eintrittskarte" konnten wir "Peak 2 Peak" nutzen. Also war es möglich, auf dem Berg zu anderen Gipfeln zu fahren, ohne nochmals zu zahlen.
Deshalb ging es mit der Kabinenbahn über einen Abgrund zum nächsten Berg.
Die Kabinenbahn hatte ein Glasfenster im Boden, sodas man in die Tiefe sehen konnte. War sehr aufregend.
Anschließend ging es mit dem Sessellift wieder nach unten.
Ein ganz toller Tag.



 
 
 
 
 

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Auf nach Vancouver Island

Auf dem Weg von Whistler nach Vancouver Island sahen wir am Straßenrand noch 2 Schwarzbären.
Die Überfahrt mit der Fähre war ziemlich windig und wettermäßig unangenehm.
Unser erster CG war Miracle Beach.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Campbell River. Ein schönes Örtchen. Dort buchten wir eine Whale-Watching Tour in Telegraph Cove.
Nach Telegraph Cove fuhren wir am nächsten Tag. Das liegt ja am A... der Welt. Dort ist ja nichts los. Da gibt es nur ein paar Häuser und "Stubbs Island", unser Walbeobachtungstourveranstalter. Ansonsten ist dort nichts.
Einen Tag später ging es los. Zuerst kam uns eine Robbe in den Weg. Sie lugte ganz neugierig aus dem Wasser.
Nach einigen Minuten war es dann soweit. Die ersten Orca-Wale waren zu sehen. Das war eigentlich mein einziger Traum, Orcas in freier Wildbahn zu sehen. Ich war total happy.
Es war einfach klasse. Sie schwammen so neben uns her. Einfach toll.
Am Ende der Tour sahen wir noch einen Grauwal - bzw. nur die Schwanzflosse.

Einen Tag später ging es zurück zum GC Miracle Beach. Dort blieben wir 3 Tage.
Uns wurde nämlich noch eine Whale-Watching Tour von Campbell River aus schmackhaft gemacht. Diese sollte einen Tag später stattfinden und 6 h dauern. In der Zwischenzeit schauten wir uns Campbell River genauer an und gingen am Pazifik spazieren.



Absolutes Highlight

Von Campbell River aus ging es mit einem relativ kleinem Boot los. Fast alle Insassen waren Deutsche. Das Meer war recht aufgewühlt, aber alle gut drauf.
Nach etwa einer halben Stunde waren die ersten Orca-Wale zu sehen. Ich war schon wieder total begeistert, als die Wale plötzlich anfingen zu springen. So ein Schauspiel hatte ich nicht erwartet. Selbst der Skipper war total überwältigt. Die Wale sprangen, drehten Pirouetten, schlugen mit den Flugen und tanzten einfach über die Wasseroberfläche. Ich hatte in meinen künsten Träumen nicht erwartet, das ich Orcas in solcher Aktivität erleben durfte. Mir standen die Tränen in den Augen.
Diese Augenblicke werde ich nie vergessen.
Da der Wellengang so hoch war, blieb unser Kapitän ca. 3 h auf dem gleichen Fleck und so hatten wir die Möglichkeit, die Wale über die ganze Zeit zu beobachten. Es war einfach herrlich.
Anschließend fuhren wir noch etwas mit dem Boot rum und sahen Seelöwen. Leider konnten wir aufgrund des Seeganges nicht überall dorthin, wohin die Route uns führen sollte.
Aber die ganze Tour war klasse. Das Unternehmen "Discovery Marine" ist durchaus zu empfehlen.



 
 
 
 
 

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Vancouver

Nach diesen beeindruckenden Tagen fuhren wir zurück nach Vancouver. Die Fährfahrt war sehr ruhig.
In Vancouver waren wir ja schon 2004. Diese Stadt ist einfach einzigartig.

Am Canada-Place lagen gerade 2 Kreuzfahrtschiffe und waren ein beliebtes Fotomotiv. Man hat von dort aus auch einen tollen Blick auf die Skyline von Vancouver.

Das Shopping Center "The Bay", der "Canada Place", der Harbour Tower, Gastown mit seiner "Steam Clock" - man muß es einfach gesehen haben. Gastown als ältester Bezirk Vancouvers ist einfach total schön.

Am letzten Tag unseres Urlaubs liehen wir uns Fahrräder aus und fuhren einmal um und durch den Stanley Park. Es war erholsam und ganz toll.
Am "Lowden's Lookout" hatten wir dann einen super Blick auf das Meer und die Ausfahrt der Kreuzfahrtschiffe. Als wir uns dann ein Eis gönnten, kam ein Trupp Waschbären und wollten mir mein Eis weg schlecken. Unglaublich, wie frech diese Burschen sind.

Bei einem wunderbaren Essen und beeindruckendem Sonnenuntergang sowie einer fantastischen nächtlichen Kulisse von Vancouver ging unser Urlaub zu Ende. Schade!!!
Am nächsten Tag flogen wir wieder Richtung Frankfurt - leider.

KANADA - WIR KOMMEN WIEDER!!!!!



 
 
 
 
 

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Region: Alberta

Kommentare
  • slides-only 09.03.2011 | 20:10 Uhr

    Silberhochzeit steht bei mir auch bald an und ich bin immer noch auf der Suche nach der richtigen Reise. Da meine Frau DIE Delfinfrau schlechthin ist und Orcas ja die größten Delfine sind, wäre eure Reise eine tolle Vorlage für unsere Silberhochzeitsreise. Schlecht, glaube ich, wäre das sicher nicht.
    Grüße
    Rüdiger

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