Einmal um die ganze Welt - Teil 7 - West Kanada

Reisebericht

Einmal um die ganze Welt - Teil 7 - West Kanada

Reisebericht: Einmal um die ganze Welt - Teil 7 - West Kanada

Zu dritt, Elvis, Lalla und ich, ging's 3 Wochen lang durch die Schönheit des kanadischen Westens. Durch „super natural“ British Columbia und die kanadischen Rockies in Alberta, dem „wild rose country“. 3 Wochen in denen es nicht ein einziges Mal geregnet hat...

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Lalla

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Am späten Sonntagabend, es war der 9. August, bin ich raus zum Vancouver International Flughafen im Stadtteil Richmond. Sogar etwas früher als erwartet landete die Transair Maschine mit meinem Kumpel Lalla an Bord.

Um den Übergang von der europäischen Zivilisation zur kanadischen Wildnis, und dem damit verbundenen Übernachten auf der umgeklappten Rücksitzbank eines Vans, für meinen Gast nicht allzu krass werden zu lassen, hatte ich für diese Nacht ein Zimmer im Quality Inn gebucht. Wohl unnötigerweise, denn er hat sich ganz schnell und ohne viel Murren an das rollende Nachtlager gewöhnt. Dies vielleicht auch deshalb, weil ja der Dodge Van streng genommen auch ein DaimlerChrysler Van ist. Und zumindest mit einem Teil dieser Marke sind die Schwaben ja gewöhnlicherweise vertraut.

Um das glückliche Wiedersehen angemessen mit Gerstensaft zu feiern, haben wir uns noch für ein Stündchen in die Hotelbar gesetzt, zu den asiatischen Einwanderern, die sich beim wöchentlichen Karaoke Abend vergnügten.



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Am nächsten Morgen hat Lalla dann seine große Wundertüte - ich meine seinen Rucksack - aufgemacht und die Mitbringsel raus gelassen. Zwei Schachteln wertvoller Zigarillos, ein leckeres Fläschchen Lemberger und einen Wackel-Elvis für's Armaturenbrett. So gewappnet konnte es also losgehen. Den Rauchwaren möchte ich hier noch folgenden Tipp widmen:





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Die kanadische Wildnis begegnete uns dann, geradezu aufdringlich, bereits am nächsten Tag - wir waren immer noch mitten in der Metropole Vancouver - in Form von laut rülpsenden, schmatzenden und furzenden Seelöwen, die sich genüsslich auf einigen großen Holzplanken im Hafen von Nordvancouver tummelten. Daneben ragte ein Holzpfosten aus dem Wasser, auf dem ein Seeadler Päärchen seinen Nachwuchs aufzog.



Auf dem Sonnendeck der Fähre haben wir dann die Überfahrt hinüber nach Swarz Bay auf Vancouver Island genossen. Von den 7 Tagen, die wir auf dieser Insel verbrachten, ist mir vor allem unsere Tageswanderung auf dem Juan de Fuca Trail in lebhafter Erinnerung geblieben und der gegrillte Fisch im Port Renfrew Hotel, endlich mal Fisch, der nicht aus der Fritteuse kam.



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Außerdem durften wir die 800 Jahre alten Riesendouglasien der Cathedral Cove (Kathedrahlenbucht) am Sproat Lake bestaunen, einen Lagerfeuerabend mit US-Amerikanern aus dem US-Staat Washington verplaudern und nebenbei haben wir noch 2 Bären gesehen. Einer davon tappste gemütlich und ohne Eile direkt vor uns über die Fahrbahn. Ein faszinierendes Erlebnis.





Die Inland Passage, von Port Hardy aus, hinauf in den Norden, über Bella Bella bis nach Prince Rupert, sollte das nächste Highlight darstellen. Um 5 Uhr in der Früh aufstehen und hinaus zum Fährhafen fahren. Dann warten und hoffen. Wir waren auf Wartelistenplatz vier, angeblich sehr gute Chancen mitzukommen.



Port Hardy, Vancouver Island



Und so war es dann auch. Als die Fähre ablegte um in die Nebelsuppe vor der Küste einzutauchen, waren wir mitsamt Daimler Van an Bord. Etwa 4 bis 5 Stunden dieselten wir, Nebelhorn voran, durch die vom Küstennebel getrübte Passage. Dann, langsam aber sicher wurde der Nebel dünner. Zum Mittagessen konnte man immerhin hinüber bis zum Festland rechts und den Inseln links blicken und in der Ferne, war das nicht ein Fetzen blauer Himmel?



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Nach und nach lichtete sich das Bild und zum Vorschein kamen atemberaubende Blicke in die Fjordlandschaft der Inland Passage. Auf dem Sonnendeck sitzend, genossen wir die Fahrt und die springenden Fische. Hin und wieder wurde über Lautsprecher durchgesagt, dass Waale zu sehen seinen. Dann lief das ganze Schiff - je nach dem - an der Backbord oder Steuerbordseite zusammen um die prustenden Ungetüme zu bestaunen. Zum rosaroten Sonnenuntergang hatte uns die Kälte bereits ins Innere des Schiffes getrieben. Als wir schließlich anlegten war es bereits 10 Uhr 30 am Abend und dunkel.



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Kommentare

  • pisa

    Ihr gehört auch zu den Glücklichen, die den Mt. Robson bei Schönwetter erleben durften - genau wie wir - schöne Erinnerungen an unsere Reise im Jahr 2006 durch British Columbia!
    lg pisa

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