Seeburger See

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Seeburger See

April-Wetter-Dramatik über dem Seeburger See. Der Seeburger See, auch das „Auge des Eichsfelds“ genannt, liegt im Landkreis Göttingen, etwa 15 Kilometer östlich von Göttingen, auf 157 m ü. NN. Am östlichen und westlichen Seeufer liegen die Orte Bernshausen und Seeburg. Der Seeburger See ist die größte natürliche Wasserfläche in Südniedersachsen. Die Wasserfläche ist 86,5 Hektar (0,865 km²) groß; die Uferlinie umfasst 3,67 Kilometer. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung beträgt rund 1,2 Kilometer, west-östlich sind es knapp 1,1 Kilometer. Als maximale Tiefe werden 3,5 Meter genannt. Das Gewässer ist rund 2500 Jahre alt und befindet sich über der Lösungszone eines Steinsalzlagers aus der Zechsteinzeit. Es entstand durch den Einsturz eines unterirdischen Hohlraumes. Diese Art von See wird auch als Erdfall bezeichnet. Der See und ein großer Teil der Uferzone stehen seit 1973 unter Naturschutz („Naturschutzgebiet Seeburger See“), bestimmte Bereiche des Sees wurden dennoch für Bade-, Ruder-, Segel- und Angelsport freigegeben. Zum Fischbestand gehören Aal, Hecht, Zander, Schleie, Karpfen, Rotfeder, Weißfisch und Forelle. Der See ist in der Region ein sehr beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel.

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Seeburger See 4.91 22

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