Tomaten

Die einfachste Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen, ist zugleich die älteste: das Trocknen. Dem Gemüse wird Flüssigkeit entzogen, wodurch die Schimmel verursachende Bakterien nicht genug Feuchtigkeit finden, um sich zu vermehren. So bleibet getrocknetes Obst und Gemüse resistent gegen den Verfall.
 

Ein weiterer Vorteil: Beim Trocknen bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten und Obst und Gemüse schmecken auch noch lange Zeit nach der Ernte. Ein beliebter Klassiker sind die getrockneten Tomaten. Statt sie teuer einzukaufen, können Sie Tomaten auch einfach selbst trocknen. Wie sich Tomaten am besten trocknen lassen, verrät Chefkoch.de.

Zucchini

Eine reiche Zucchini Ernte lässt das Herz jedes Gärtners höher schlagen. Doch sind die Sommerkürbisse geerntet, sind sie noch etwa zwölf Tage lang haltbar. Was also tun, wenn mehr Zucchinis geerntet sind als nötig? Auch der passionierteste Gärtner möchte schließlich nicht jeden Tag Zucchinis auf seinem Teller haben.
 

Eine leckere und zugleich haltbare Variante ist das Pesto. Ob kalt im Salat, zusammen mit Penne oder als Zusatz für Saucen - Pesto lässt sich vielfältig verwenden. Für selbstgemachtes Pesto benötigen Sie nur die Zucchinis, Öl, Zitronensaft, ein paar Gewürze und frische Kräuter. Ein einfaches Rezept für Zucchini-Pesto finden Sie bei Essen-und-Trinken.de.

Äpfel

Wenn sich die Äste der Apfelbäume im Sommer langsam unter der Last der reifenden Äpfel zur Erde biegen, stellt sich die Frage: Was machen wir damit? Jeden Tag einen Apfel zu essen, ist zwar gesund, reicht aber bei weitem nicht, um der Ernte Herr zu werden. Auch das Lagern ist keine optimale Lösung. Denn viele Apfelsorten halten auch bei fachgerechter Lagerung nicht länger als bis zum Winter.
 

Doch zum Glück gibt es einige gute Ideen, wie wir das Obst bis weit ins nächste Jahr genießen können. Etwa, indem wir Apfelringe dörren, also durch Wasserentzug haltbar machen. Der Klassiker ist allerdings Apfelmus.
 

Dazu einfach die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und achteln. Zucker karamellisieren, die Spalten dazugeben und kräftig rühren. Das Ganze aufkochen lassen und schließlich Apfelsaft und Zitronensaft nach Belieben hinzugeben. Hier finden Sie ein leichtes Apfelmus-Rezept zum Nachkochen.

Kirschen

Wenn der Sauerkirschbaum im Garten gänzlich abgeerntet worden ist, stapeln sich die Kirschberge in der Küche. Doch wohin mit all den Kirschen, wenn man nicht nur Marmelade aus ihnen kochen möchte? Lagern ist keine Option, denn Kirschen sollten nach der Ernte rasch verarbeitet werden. Sonst besteht die Gefahr, dass das Obst anfängt zu faulen.
 

Auch im Winter möchte man nur ungern auf leckere Früchte verzichten. Eine schöne Idee sind deshalb selbstgemachte Fruchtgummis. Besonders Kinder werden ganz wild darauf sein, die Kirschen zu süßen Naschereien zu verarbeiten. Ein Rezept zum Nachkochen gibt es bei GEOlino.

Gurken

Schon seit dem Mittelalter sind Gurken beliebte Gemüse. Sie schmecken nicht nur gut, sondern sind auch gesund, denn sie enthalten reichlich Vitamine und Mineralien. Dazu haben Gurken kaum Kallorien. Doch wer selbst schon einmal Gurken angebaut hat, weiß, wie ertragsreich Gurkenpflanzen sein können.
 

Obgleich jeder Gärtner stolz auf eine reiche Gurkenernte ist - jeden Tag essen muss er sie dann doch nicht. Zum Glück lassen sich Gurken hervorragend einlegen. Ob in Salzlake, als Essig-, Dill- oder Senfgurke: Eingelegte Gurken sind ein beliebter Snack. Probieren Sie doch einmal dieses Rezept für Senfgurken aus!

Pflaumen

Auch die blauvioletten Früchte aus dem eigenen oder benachbarten Gärten wollen verarbeitet sein, wenn sie reif sind. Damit am Ende nicht ein Teil der Ernte am Boden oder in der Küche verdirbt, bietet sich – ebenso für alle anderen Obstsorten – das Einkochen zu Marmelade an. Das ist sozusagen der Klassiker. Die Mühe lohnt sich, denn mit Marmelade haben wir den ganzen Winter über eine leckere Erinnerung an den letzten Sommer.
 

Die längere Haltbarkeit erkaufen wir allerdings mit einem Weniger an Vitaminen, denn die werden durch das Kochen stark dezimiert. Der entscheidende Vorteil ist allerdings: Mehr bio geht nicht, denn wer benutzt im eigenen Obstgarten schon Gift? Auch der Transport über Tausende Kilometer entfällt bei der Do-it-yourself-Variante.
 

Alles, was man dazu braucht, sind reife Früchte, ein Topf, Gelierzucker und Einmachgläser. Einfach die überschüssigen Früchte waschen, klein schneiden und mit Gelierzucker aufkochen. Eine ausführliche Anleitung gibt es bei Chefkoch.de.