Hauptinhalt

GEO Magazin Nr. 04/11 Seite 1 von 4


Ökologie: Licht aus!

Laternen und Leuchtfassaden führen Vögel und Insekten, Reptilien und Amphibien in die Irre. Sie sterben massenhaft oder verändern ihr Verhalten. Die Folge: Das ökologische Netz bekommt Risse

Text von Sebastian Kretz

Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 

Daten werden gesendet ...


Bitte geben Sie Ihren Namen an!


Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!


Bitte geben Sie eine Empfänger-Adresse an!
Die angegebene E-Mail-Adresse ist ungültig!




* Pflichtfeld

» E-Mail versenden «
Hinweis: Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und nicht gespeichert oder an Dritte weitergeben!

 fhdfh

So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Auf der Erde wird es nachts immer heller - das beeinträchtigt den Lebensrhythmus, das Orientierungsvermögen von Säugetieren, Insekten, Amphibien, Reptilien und Vögeln - zum Teil mit tödlichen Folgen. Denn 30 Prozent der Wirbeltiere und 60 Prozent der wirbellosen Arten sind nachtaktiv. Sie haben sich im Lauf der Evolution an ein Leben in der Finsternis angepasst und werden erst munter, wenn es dämmert. Und: Die Beleuchtung stört sogar tagaktive Tiere. Sie verwechseln Kunst- mit Sonnenlicht und wachen viel zu früh auf. Bei den folgenden fünf Tiergruppen haben Forscher Änderungen der Lebensweise durch Licht zur Unzeit nachgewiesen. Was dies für den Fortbestand der Art oder die Stabilität des Ökosystems bedeutet, ist noch nicht klar.


An die Dunkelheit angepasste Kröten werden von Kunstlicht geblendet (Foto von: Blaine Franger/ UpperCut Images/Getty Images)
© Blaine Franger/ UpperCut Images/Getty Images
Foto vergrößern
An die Dunkelheit angepasste Kröten werden von Kunstlicht geblendet

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Wirklich?

Das Lied der Singvögel markiert gewöhnlich den Beginn des Tages, die Helligkeit ist der Auftakt zum Konzert. Doch manch städtisches Amselmännchen beginnt in tiefer Nacht zu singen - vermutlich verwechselt es das Licht der Straßenlaternen mit der Morgendämmerung.

Der Gesang zum falschen Augenblick hat komplexe Folgen, das haben Forscher des Max-Planck- Instituts für Ornithologie in Seewiesen an Blaumeisen gezeigt. Eigentlich sind Frühaufsteher oft besonders kräftige Tiere und haben bei der Paarung die besten Chancen: Wer früh losschmettert, verspricht Qualität als Partner. Wenn aber ein Irrläufer, den schon das Licht einer Straßenlaterne zum Zwitschern animiert, zu einem begehrenswerten Liebhaber wird, gerät die natürliche Selektion durcheinander. Außerdem neigen Weibchen unter Kunstlicht dazu, ihre Eier früher zu legen. Die hungrigen Jungen schlüpfen dann zu einem Zeitpunkt, zu dem das Angebot an Futter noch nicht ausreicht.

Falsche Sterne locken in den Tod
Hohe, erleuchtete Gebäude ziehen Zugvögel auf ihren saisonalen Wanderungen geradezu magisch an. Denn auf der nächtlichen Reise navigieren die Tiere unter anderem mithilfe des Sternenhimmels - die Lichtkuppel über einem rundum illuminierten Gebäude bringt sie dann schon einmal vom Kurs ab. Das Rotkehlchen zum Beispiel nutzt für die Navigation auch das Magnetfeld der Erde, das es mit Pigmenten im Auge erkennt. Farbiges Licht stört diese Wahrnehmung, die Orientierung geht verloren und die Tiere kollidieren mit dem Bauwerk.

In den USA kommen so Jahr für Jahr Millionen Zugvögel um. Ein Hochhaus in Deutschland ist als Vogelfalle besonders gut erforscht: Die Bonner Zentrale der Deutschen Post, ein über 160 Meter hoher, nachts vielfarbig strahlender Büroturm. In gut einem Jahr prallten dort, vor allem während des Herbstzugs, 827 Vögel gegen die gläserne Fassade - mehr als ein Viertel davon Rotkehlchen. Etwa jedes fünfte Tier überlebte den Sturz nicht.



Seite 1 von 4
Druckansicht   Artikel per E-Mail weiterempfehlen  Artikel kommentieren 


Kommentare zu "Licht aus!"

Harald Bardenhagen | 28.03.2011 09:15

Die "Lichtverschmutzung" raubt uns immer mehr den natürlichen Nachthimmel. Die Milchstrasse wird bald kaum noch in Europa sichtbar sein. Die Menschen verlieren immer mehr den direkten Zugang zu einem der ältesten Kulturgüter der Menschheit - der Astronomie! siehe http://www.sterne-ohne-grenzen.de/dark-sky-video Die weltweite Initiative "Earth Hour" soll darüber hinaus auf die Energieverschwendung hinweisen und ruft zur Aktion und Verhaltensänderung auf - auch in Köln: siehe http://www.sterne-ohne-grenzen.de/projekte/earth-hour Naturschutzgebiete und Naturschutzparks könnten auch Reservate für den natürlichen Nachthimmel werden. Neue Technologien und intelligente Lichtarchitektur könntn heute sowohl Beleuchungsanforderungen als auch den Schutz der Dunkelheit realisieren. Was in Deutschland und in Europa jedoch fehlen, das sind entsprechende gesetzliche Regelungen hinsichtlich der Lichtemissionen! Mit Licht kann man heute leider machen, was man will! Beitrag melden!

Kommentar verfassen

Ja, ich möchte eine Benachrichtigung per Mail erhalten, wenn es neue Kommentare zu diesem Artikel gibt.
* Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine gültige Mailadresse ein. Diese wird später nicht auf unseren Seiten zu sehen sein. Um Missbrauch zu vermeiden, senden wir Ihnen jedoch eine Mail mit einem Aktivierungslink - einfach anklicken und schon ist Ihr Beitrag online!

Mit der Abgabe eines Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.