Halo-Effekt Seltenes Himmelsphänomen: Was steckt hinter den Lichtsäulen in Russland?

Lichtsäulen am Himmel
 
 
Timothy Joseph Elzinga was woken up by his 2-year-old at 1:30 a.m.  when he noticed what looked like colorful auroras dancing in the night sky. After shooting a beautiful set of photos of what he saw, he learned that it was actually a phenomenon called “light pillars.
The dazzling sight wasn’t the northern lights, but was instead artificial light from the ground being reflected off tiny ice crystals hovering in the sky, caused by the freezing temperatures in Northern Ontario, Canada, at this time of year.
 
© Timothy Joseph Elzinga
Video: t.me/mash
In mehreren russischen Städten ragten in der Nacht Lichtsäulen in die Höhe. Damit sie entstehen können, braucht es gute Voraussetzungen

Der Lichteffekt, der für die spektakulären Bilder in Russland gesorgt hat, nennt sich Halo. Die weißen Säulen entstehen, wenn Licht auf Eiskristalle in der Atmosphäre trifft. Dafür muss es extrem kalt sein, damit der in der Luft schwebende Wasserdampf zu sechseckigen Eiskristallen gefrieren kann. Damit diese nur langsam absinken, sollte es außerdem bestenfalls windstill sein.

Trifft nun Licht auf die gefrorenen Kristalle, wird es reflektiert. Weil die Eiskristalle sich in ihrer sechseckigen Struktur über unterschiedliche Höhen verteilen, wirkt die Reflexion säulenförmig. Und auch die Distanz zwischen den Kristallen und dem Betrachter muss ziemlich genau stimmen, sonst kann er die Reflexionen nicht wahrnehmen.

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