In mehreren russischen Städten ragten in der Nacht Lichtsäulen in die Höhe. Damit sie entstehen können, braucht es gute Voraussetzungen
Der Lichteffekt, der für die spektakulären Bilder in Russland gesorgt hat, nennt sich Halo. Die weißen Säulen entstehen, wenn Licht auf Eiskristalle in der Atmosphäre trifft. Dafür muss es extrem kalt sein, damit der in der Luft schwebende Wasserdampf zu sechseckigen Eiskristallen gefrieren kann. Damit diese nur langsam absinken, sollte es außerdem bestenfalls windstill sein.
Trifft nun Licht auf die gefrorenen Kristalle, wird es reflektiert. Weil die Eiskristalle sich in ihrer sechseckigen Struktur über unterschiedliche Höhen verteilen, wirkt die Reflexion säulenförmig. Und auch die Distanz zwischen den Kristallen und dem Betrachter muss ziemlich genau stimmen, sonst kann er die Reflexionen nicht wahrnehmen.