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Lebensmittelproduktion: Brot für den Müllberg

Warum krumme Möhren nicht verkauft werden dürfen, wieso das Mindesthaltbarkeitsdatum zu absurden Vernichtungsaktionen von Lebensmitteln führt - und wie das alles unser Klima schädigt

Text von Henning Engeln, Jana Hauschild und Rainer Harf

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So funktioniert der Empfehlen-Button von Facebook

Sie möchten den neuen Facebook Empfehlen-Button nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses sog. Social Plugins erfolgt über Facebook, das betrieben wird durch Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA. geo.de verwendet die von Facebook zur Verfügung gestellten Plugins an verschiedenen Stellen des Internetangebots.

Woran erkenne ich diese Plugins?

Die Plugins sind mit einem Facebook Logo oder dem Zusatz "Facebook Social Plugin" versehen und sind bei GEO.de nach dem Vorspann über oder unter dem Artikeltext platziert.

Was passiert auf Seiten, die das PlugIn eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Facebook-Konto und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort auch eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Facebook her. Facebook kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben

Ihr Seitenaufruf bei GEO.de wird nun Ihrem Facebook-Account zugeordnet. Facebook kann die Daten speichern und weiterverarbeiten (s.u., „Was macht Facebook mit meinen Daten?“)

Klicken Sie auf den Empfehlen-Button, wird diese Information von Ihrem Browser direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert

Generell gilt: wenn Sie nicht bei Facebook eingeloggt sind, oder keinen Facebook-Account haben, werden auch keine Daten übermittelt

Was macht Facebook mit meinen Daten?

Was genau Facebook mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzhinweisen des Sozialen Netzwerkes nachlesen: http://www.facebook.com/policy.php

Typische Anwendungsfälle sind: Ein Facebook-Nutzer liest auf GEO.de einen Artikel, den er seinen Freunden empfehlen möchte und klickt auf "Gefällt mir". Seine Freunde sehen den Link zu genau diesem Artikel auf Facebook. Die Freunde können nun wiederum selbst auf den Link klicken, den Artikel auf GEO.de lesen und den Artikel wiederum an ihre Freunde weiterempfehlen.

Dieses Beispiel ist aber nur exemplarisch zu verstehen, da sich Facebook vorbehält sein System ständig weiter zu entwickeln und über die Verwendung der Daten zu informieren.

Wie kann ich mein Facebook-Profil richtig einstellen?

Jeder User hat andere Bedürfnisse und wünscht sich andere Einstellungen. Die Kollegen von stern.de erklären Ihnen hier die Möglichkeiten, die das Soziale Netzwerk Ihnen zum Schutz Ihrer Privatsphäre bietet: » zum Artikel von stern.de

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier

Weitere Informationen zur Einschätzung des Themas "Facebook Social Plugins und Datenschutz" publizieren die Kollegen von stern.de regelmäßig auf stern.de (Extra "Soziale Netzwerke" von stern.de). Weitere Informationsquellen, für die GEO.de ebenfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung des Sozialen Netzwerkes berichten:

http://www.facebookbiz.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://facebookmarketing.de/ (nicht von Facebook betrieben)
http://www.schwindt-pr.com/ (nicht von Facebook betrieben)
http://blog.facebook.com/ (das offizielle Facebook-Blog)

Informationen zum Datenschutz in Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.
» zur Website des Bundesbeauftragten für Datenschutz


So funktioniert der +1-Button von Google

Sie möchten den +1-Button des sozialen Netzwerkes Google+ auf GEO.de nutzen, wissen aber nicht genau, was dann mit Ihren Daten passiert? Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Die Bereitstellung dieses Buttons erfolgt über Google, das betrieben wird durch Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, United States („Google“)

Woran erkenne ich den +1-Button?

Der Button ist an dem Zeichen “+1? auf weißem oder farbigen Hintergrund erkennbar. GEO.de verwendet ihn über und/oder unter redaktionellen Beiträgen oder Beiträgen unserer Community.

Wenn Sie ihn anklicken, verändert sich die Farbe des Buttons von weiß zu blau. Zudem wird Ihnen die Gesamtzahl der bisher abgegebenen Empfehlungen angezeigt. Es kann vorkommen, dass Ihnen auch angezeigt wird, wer die Schaltfläche außer Ihnen noch benutzt hat. Ob und welchem Umfang Ihnen diese Informationen angezeigt werden, hängt von der Einstellung Ihres Profils und den Einstellungen Ihrer Kontakte in Google+ ab. Informationen, wie Sie diese Einstellungen steuern können, stellt Google hier zur Verfügung: http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1152622

Was passiert auf Seiten, die den Button eingebaut haben, mit meinen Daten?

Haben Sie ein Google-Profil oder einen Google+-Account und sind zum Zeitpunkt des Seitenaufrufs bei GEO.de dort eingeloggt, stellt Ihr Browser automatisch eine Verbindung zu den Servern von Google her. Google kann sich so merken, dass Sie die entsprechende Seite aufgerufen haben. Der Inhalt des +1-Buttons wird von Google direkt an Ihren Browser übermittelt und von diesem in die Website eingebunden. (s.u.: "Was macht Google mit meinen Daten?").

GEO.de hat keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Google mit dem Button erhebt, geht jedoch davon aus, dass auch Ihre IP-Adresse mit erfasst wird.

Wenn Sie Google+-Mitglied sind und nicht möchten, dass Google über GEO.de Daten über Sie sammelt und mit Ihren bei Google gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, müssen Sie sich vor Ihrem Besuch bei GEO.de bei Google+ ausloggen.

Was macht Google mit meinen Daten?

Google weist darauf hin, dass die Vergabe von +1 ein öffentlicher Vorgang ist, durch den jeder im Internet möglicherweise Inhalte sehen kann, denen Sie ein +1 gegeben haben. Sie können über Ihre Profil- und Account-Einstellungen steuern, wo, wem und in welchem Umfang Ihre Empfehlungen angezeigt werden. Die einzelnen Optionen erklärt Google hier:
http://www.google.com/support/+/bin/static.py?page=guide.cs&guide=1207011&answer=1047397

Was genau Google mit Ihren Daten macht, können Sie in den Datenschutzbestimmungen des Unternehmens nachlesen: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zum Thema Datenschutz auf GEO.de erhalten Sie hier.

Unsere Kollegen von Stern.de informieren auch regelmäßig über die Entwicklungen bei Google+ – das Themen-Extra finden Sie hier.

Weitere Informationsquellen, für die GEO.de aber gleichfalls nicht verantwortlich zeichnet, sind u. a. folgende Blogs, die regelmäßig über die fortlaufende Entwicklung von Goolge+ berichten:

http://googleplusblog.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gpluseins.de/ (nicht von Google betrieben)
http://gplusmarketing.de (nicht von Google betrieben)

Informationen zum Datenschutz im Internet finden Sie zudem auf den Seiten der Datenschutzbehörde Ihres Bundeslandes.


Eine Großkonditorei in Lüneburg sortiert Kekse aus, weil deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Unverdorben und ungeöffnet landet das Gebäck in dem Abfallcontainer hinterm Gebäude. Der 52-jährige selbsternannte "Mülltaucher" Karsten Hilsen hat das registriert, fischt die Kekspackungen aus dem Müll und nimmt sie mit. Doch Wachmänner haben ihn dabei beobachtet und rufen nun die Polizei. Der Inhaber der Konditorei erstattet Anzeige gegen den Mann, der von Nahrungsmitteln lebt, die andere nicht mehr haben wollen.

Es geht in dem Prozess nicht um die Kekse, es geht um Grundsätzliches: Auch weggeworfenes Gebäck bleibe Eigentum des Unternehmens, befindet die Staatsanwaltschaft; allerdings wird die Anklage wegen Diebstahls aufgrund des geringen Wertes der Ware bald fallen gelassen. Wegen angeblichen Hausfriedensbruchs soll der Lüneburger allerdings 125 Euro Strafe zahlen. Er wehrt sich dagegen, legt Revision ein. Seit Januar 2012 wird neu verhandelt; mit dem Urteil wird im Frühjahr gerechnet.


Rund ein Drittel aller Lebensmittel wird jährlich vernichtet - weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, weil es nicht makellos aussieht, weil ein Überangebot die Preise zu tief fallen lässt (Foto von: Peter Dazeley/ Photographer's Choice/Getty Images)
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Rund ein Drittel aller Lebensmittel wird jährlich vernichtet - weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, weil es nicht makellos aussieht, weil ein Überangebot die Preise zu tief fallen lässt

Warum noch Genießbares wegwerfen?

Der Fall ist nicht der einzige in Deutschland. Eine wachsende Zahl von Menschen sieht nicht ein, weshalb noch genießbare Lebensmittel vernichtet werden sollen. Diese Mülltaucher nutzen den Abfall unserer Gesellschaft - nicht nur, weil sie über wenig Geld verfügen, sondern weil sie die Vernichtung von eigentlich durchaus noch genießbaren Lebensmitteln für unmoralisch halten, für die Folge eines gedankenlosen Konsumwahns.

Zumal die Methode der Konditorei System hat: Bäckereien sortieren jeden Tag etwa zehn bis 20 Prozent ihres Gebäcks und ihrer Brote aus. Pro Jahr landen in Deutschland unter anderem dadurch 500 000 Tonnen Brot im Abfall. Auch die Mitarbeiter von Supermärkten werfen tonnenweise Nahrhaftes weg: Denn während manche Läden Produkte mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum zu Sonderpreisen anbieten, nehmen andere die Nahrung schon zwei Tage vor dem Stichdatum aus den Regalen und schütten sie in Müllcontainer. Teilweise sind die Angestellten auch nur bequem, oder sie haben zu viel zu tun: Neue Etiketten mit reduzierten Preisen an die Ware zu heften ist ihnen zu aufwendig.


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  • › Interview: Essen teilen per App

    Valentin Thurn, Regisseur des Films "Taste the Waste", will, dass wir weniger Nahrungsmittel wegwerfen. Und mehr teilen - per Smartphone. Die Plattform foodsharing.de soll noch in diesem Herbst ans Netz gehen

Mülltaucher sind keine Einzelfälle

Die Menge der ausrangierten Waren ist so groß, dass immer mehr Mülltaucher ihr täglich Brot aus den Marktcontainern zusammensuchen. In Internet-Foren berichten sie aus ganz Deutschland von ihren Funden: hier fünf Netze voller Zitronen, dort zwei Kilogramm Kartoffeln oder fünf Schachteln Pralinen - und immer wieder Obst und Gemüse.

Das Problem, das sich dahinter offenbart, wiegt schwer: Weltweit landen Jahr für Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll statt bei den Menschen, so die Welternährungsorganisation FAO. Das ist ein Drittel aller Lebensmittel, die also entweder bei Ernte, Lagerung und Transport vernichtet, in Lebensmittelfabriken und bei Einzelhändlern verschwendet oder - schließlich doch noch auf dem Mittagstisch gelandet - nach einer Mahlzeit vom Konsumenten in den Abfall gegeben werden.


Allein in Deutschland enden auf diese Weise jährlich mehr als zehn Millionen Tonnen Nahrung in den Entsorgunsgcontainern der Hersteller oder im Mülleimer des privaten Verbrauchers. Gleichzeitig ist fast jeder siebte Mensch auf der Welt unterernährt.



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Mehr zu den Themen: Umwelt, Ernährung, Konsum, Essen

Kommentare zu "Brot für den Müllberg"

Hausfrau | 09.09.2012 10:59

Das Problem sehe ich auch beim MHD. Es heißt MINDEST-Haltbarkeitsdatum, aber viele sehen es als abgelaufen an, wenn es erreicht ist. Die Milch wird einfach weggeschüttet, ihne zu riechen, dass sie noch OK ist! Wie meine Mutter zu sagen pflegte: "ein Krieg muss kommen, damit diese Ignoranten lernen was Essen bedeutet". Beitrag melden!

werner | 07.09.2012 13:43

"Darüber hinaus zeigt die Studie" Welche Studie? Habe ich es überlesen, oder wurde sie nicht genannt. Beitrag melden!

Mandy | 07.09.2012 10:06

Eine Beschwerde an Politiker bringt in etwa das Gleiche, wie ein Zettelchen an die Klagemauer zu heften. Politiker ändern wir nicht, aber unser Verhalten können wir ändern. Effektiv kann man Lebensmittelmüll vermeiden, wenn man wieder mehr selber herstellt und zwar in der Menge, die man tatsächlich benötigt. Die Politik sorgt ohnehin dafür, dass Produkte sich demnächst so verteuern, dass man sich auf die gute alte Zeit besinnt und Verbrauchsgüter wieder in Eigenregie herstellen werden MUSS. Die lange Zeit des Lebens im Schlaraffenland neigt sich definitiv dem Ende zu, am Schlimmsten wohl für die, die aufgrund ihres Alters nichts anderes als kaufbare Produkte kennengelernt haben. Beitrag melden!

cost | 06.09.2012 21:48

Bitte, beschwert euch bei den Politikern, die die Gesetze machen. Molkereiprodukte müssen 3 Tage vor Ablauf aus dem Regal genommen werden. Meistens werden sie im Preis reduziert. Brot muß aus dem Regal genommen werden und ist nicht mehr für den Verkauf bestimmt. Wird vom Fahrer der entsprechenden Brotfirma mitgenommen. Ist eine Bäckerei im Laden und das Gebäck vom Vortag wird nicht mehr verkauft, bekommen es die Tafeln. Sie holen sich die Ware selber ab. Alles andere, darf nicht mehr verkauft werden. Beitrag melden!

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