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Fotogalerie: Nachhaltiger Fischfang

Auf dem Trawler PD-147 kommen modernste Netze zum Einsatz - um die Fischbestände zu schonen

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Familienunternehmen
© Torsten Schäfer
Familienunternehmen
Die Trawler der niederländischen Ekofish Gruppe sind vor allem in dänischen und englischen Gewässern unterwegs. Die PD 43, ein Schwesterschiff der PD 147 Enterprise, auf der wir unterwegs sind, ist ebenfalls vom westdänischen Thyborøn aus gestartet. Und nun in den gleichen Fanggründen unterwegs. Beide Kapitäne sind Brüder und hupen sich deshalb kräftig zu
Der erste Fang
© Torsten Schäfer
Der erste Fang
Ekofish-Manager Louwe de Boer ist heute mit an Bord und schaut zu, wie seine Fischer zum ersten Mal die Netze einholen. Das Doppel-Geschirr ist aus speziellen Kunststoffmaschen gefertigt, die das Netz leichter machen – und Treibstoff sparen. Auftriebskörper lassen das 70 Meter lange Maschenwerk über dem Grund schweben, was den Meeresboden schont – und damit die Kinderstube der Schollen
Scholle quer
© Torsten Schäfer
Scholle quer
Der Bestand des beliebten Speisefisches war in der Nordsee lange stark angegriffen. Ein mehrjähriger Management-Plan der EU hat geholfen, die Population wieder aufzubauen, wie Fischereibiologen sagen. Ein weiterer Faktor: nachhaltige Netze, wie sie auf dem Kutter PD 147 verwendet werden
Türen auf
© Torsten Schäfer
Türen auf
Ein Fischer öffnet den Netzsacke, aus dem die Schollen in eine Wanne fallen, unter der das Fließband läuft. Dort bekommen die Fische einen Stromschlag, der sie betäubt. Dann geht es weiter in die Katakomben des Trawlers, zum Ausnehmen
Blitzreaktion
© Torsten Schäfer
Blitzreaktion
Mit einem kleinen, kaum wahrnehmbaren Schnitt entfernen die Fischer die Innereien. Sie sind haben die Nacht durchgefischt und sind erst seit kurzem auf den Beinen. Noch fällt kein Wort, ihre Bewegungen laufen vollautomatisch ab. Erst später, beim zweiten Fang am Mittag, wird es lauter hier unten im Schiff. Das Geruchsspektrum, das von frischem Speisefisch-Bouquet bis zu modrigen Tang-Düften reicht, bleibt dagegen immer gleich
Größentest
© Torsten Schäfer
Größentest
Keine Scholle sollte kleiner als 27 Zentimeter sein, das Mindestmaß, das die EU vorschreibt. Zehn Kilogramm Fisch sind im Korb, bei offiziellen Kontrollen müssen es 20 sein. Doch auch dann gibt es oft das Ergebnis, das Louwe de Boer gleich verkündet: Alle waren größer
Farbenwunder
© Torsten Schäfer
Farbenwunder
Die Scholle gehört zu den Plattfischen. Sie passt ihre Farbe zum Schutz vor Feinden wie Seehund und Schweinswal dem Meeresgrund an, auf dem sie lebt und jagt – meist kleine Fische wie den Sandaal. In sandigem Boden sind Schollen deshalb heller als über felsigem Grund
Kältezwang
© Torsten Schäfer
Kältezwang
An Bord ist jeder Arbeitsschritt bis ins Kleinste geregelt - auch die Kontrolle der Temperatur des Eises, das die Schollen kühlt. Null Grad Celsius sind ideal, um den Fisch für den Transport im Lkw zum Großhändler frisch zu halten
Aus den Katakomben
© Torsten Schäfer
Aus den Katakomben
Die Fischkisten warten unten auf den Aufzug, der gleich vom Deck vier Stockwerke tiefer hinab in den Laderaum fährt. Anderthalb Tonnen Fisch werden jetzt verladen, die meisten davon sind Schollen
Zugriff
© Torsten Schäfer
Zugriff
Ein Kran hievt die Kisten auf den Lkw, der an diesem Nachmittag schon im Hafen wartet. Die Schollen sind soweit küchenfertig und müssen nur noch einmal ausgewaschen werden
Abfahrbereit
© Torsten Schäfer
Abfahrbereit
Der Lkw bringt die Schollen zu Großhändlern in Dänemark und Deutschland, wo sie Restaurants und Geschäfte kaufen – zu etwas höheren Preisen, da sie nachhaltig gefischt und mit dem blauen MSC-Siegel zertifiziert sind. Ein Kennzeichen, das Supermärkte mittlerweile verlangen. Und die Wissenschaft aber schon wieder skeptisch hinterfragt. Dazu später mehr in dieser GEO.de-Serie zur Fischerei
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