Fotojournalismus mit Geschichte: Seit 1955 kürt die Non-Profit-Organisation World Press Photo herausragende Bilder, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen dokumentieren und zum Frieden mahnen. Eine Gruppe niederländischer Fotografinnen und Fotografen hatte den internationalen Wettbewerb organisiert, um ihre Arbeiten einem globalen Publikum vorzustellen. Inzwischen gilt der Preis als wichtigster seiner Art. Für den World Press Photo Contest 2026 reichten 3747 Fotografinnen und Fotografen aus 141 Ländern ihre Werke ein.
In dem Bemühen, keinen Winkel der Welt zu benachteiligen, werden Aufnahmen und Fotoprojekte aus sechs Regionen der Erde prämiert – pro Region jeweils drei Einzelbilder, drei Fotogeschichten und ein Langzeitprojekt, das Menschen, Geschehnisse oder Orte über mehrere Jahre hinweg begleitet. Am 23. April wird aus den regionalen Gewinnern das Pressefoto des Jahres 2025 gekürt.
"Dies ist ein entscheidender Moment – für die Demokratie, für die Wahrheit, für die Frage, was wir als Gesellschaft bereit sind zu sehen und anzusprechen und was wir bereit sind zu ignorieren", sagte die Vorsitzende der internationalen Jury, Kira Pollack. "Die hier gewürdigten Fotografen haben ihren Teil dazu beigetragen. Sie haben die Ereignisse festgehalten. Jetzt sind wir an der Reihe, hinzuschauen."