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Versteigerung bei Sotheby's 76 Millionen Jahre alt: T-Rex-Schädel soll viel Geld einbringen

Der Tyrannosaurus-Schädel könnte bei einer Auktion in New York bis zu 20 Millionen US-Dollar einbringen. Foto: -/Sotheby's/dpa
Der Tyrannosaurus-Schädel könnte bei einer Auktion in New York bis zu 20 Millionen US-Dollar einbringen. Foto
© Sotheby's/dpa
Er ist 76 Millionen Jahre alt und zwei Meter groß – billig wird er allerdings nicht zu haben sein. In den USA soll demnächst eines der vollständigsten Schädelknochen-Sets eines Tyrannosaurus rex versteigert werden

Der Schädel eines Tyrannosaurus rex könnte bei einer Auktion in New York bis zu 20 Millionen Dollar (umgerechnet rund 19,8 Millionen Euro) einbringen. Es handele sich um eines der vollständigsten Schädelknochen-Sets, die je entdeckt worden seien, teilte das Auktionshaus Sotheby's mit.

Der rund 76 Millionen Jahre alte Schädel mit dem Spitznamen "Maximus" sei auf einem Privatgrundstück im US-Bundesstaat South Dakota entdeckt worden. Er sei etwa zwei Meter groß und wiege etwa 90 Kilogramm. Die Auktion ist für den 9. Dezember geplant.

Der Tyrannosaurus rex gehört zu den gefährlichsten Dinosauriern

Der Tyrannosaurus rex ist einer der bekanntesten Dinosaurier. Er war ein Fleischfresser und lebte vor dem großen Aussterben vor circa 66 Millionen Jahren. Der "T-Rex" war nicht das größte, aber eines der gefährlichsten Raubtiere dieser Zeit.

Seine Kennzeichen sind sein großer Schädel, sein langer und schwerer Schwanz, sowie seine kurzen Arme. Seine Zähne wurden bis zu 18 Zentimeter lang und konnten innerhalb weniger Wochen nachwachsen.

Wissenschaftler*innen sehen Versteigerung kritisch

Erst im Sommer war in New York ein Gorgosaurus-Skelett für rund sechs Millionen Dollar versteigert worden, kurz zuvor ein Skelett der Dinosaurier-Art Deinonychus antirrhopus für rund zwölf Millionen Dollar. 2020 brachte ein Skelett eines Tyrannosaurus rex mehr als 30 Millionen Dollar. Viele Expertinnen und Experten sehen die Versteigerung von wissenschaftlich wertvollen Skeletten jedoch kritisch.

dpa

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