Lange galt eine eher pflanzenbetonte Ernährung als das Maß der Dinge, wenn es um die Gesundheit des Gehirns geht. Weniger rotes Fleisch, mehr Gemüse, Fisch und Vollkorn – so lauten viele Empfehlungen, die auch in der Demenzprävention immer wieder auftauchen.
Nun rüttelt eine neue Studie aus Schweden an diesem Bild. Sie legt nahe, dass ausgerechnet Fleisch – zumindest für eine bestimmte Gruppe von Menschen – mit einem langsameren geistigen Abbau verbunden ist. Selbst der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der seit Jahren für eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung plädiert, verweist inzwischen darauf, dass es für Menschen mit erhöhtem Demenzrisiko Ausnahmen geben könnte.
Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell: Die Ergebnisse erzählen keine simple Geschichte.