Die Welt zu Füßen: Wandern in der Eifel
Wenn der Frühling erwacht, strahlt die Eifel sonnengelb: Blütenteppiche aus wilden Narzissen bedecken die Wiesen im Perlenbachtal. Später, meist im Mai, blühen Orchideen in der Südeifel, während das "Eifel-Gold" Besenginster den Nationalpark Eifel leuchtend gelb färbt. Mit den ersten Sonnenstrahlen beginnt auch die Wandersaison im westdeutschen Mittelgebirge. Weil die Region diverse Landschaftsformen verbindet, stillt sie entsprechend viele Ansprüche: Im Hochmoor Hohes Venn führen Bohlenstege durch weiß blühendes Wollgras und Birkenwälder. In der Vulkaneifel zeugen Wasser gefüllte Krater, die Maare, von Jahrmillionen vulkanischer Aktivität. Wer Höhenluft sucht, wandert durch die stillen Wälder und über Bergrücken der Hocheifel, etwa zur höchsten Erhebung der Region, der 747 Meter hohen Hohen Acht. "Seensüchtige" tummeln sich an den Bächen, Flussläufen und Seen, die das Gebiet prägen: Um den Obersee (Bild) etwa führt ein fast 17 Kilometer langer Rundweg, mit schönsten Aussichten auf die umliegende Eifel.
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