Camp Langholz, Waabs, Schleswig-Holstein

Ein Platz in der ersten Reihe, direkt an der Ostsee: So sieht wahres Camperglück aus, in der Nähe der schleswig-holsteinischen Gemeinde Waabs. In den Hütten am Ufer bewahrten die Fischer einst ihre Netze auf. www.camp-langholz.de

Campingplatz am Niemetal, Löwenhagen, Niedersachsen

Im Süden Niedersachsens liegt das schmale Tal der Nieme, die einige Kilometer weiter in die Weser fließt. Inmitten des dicht gewachsenen Waldes liegt der Zeltplatz, direkt daneben plätschert der Fluss als kleiner Bach dahin. www.am-niemetal.com

Burgruine Schmidtburg, Schneppenbach, Rheinland-Pfalz

Hier hatte er einst sein Versteck, der berüchtigte Räuber Schinderhannes, der Ende des 18. Jahrhunderts hunderte Raubzüge im Umland verübte. Heute hauen Camper ihre Heringe in die Erde zwischen den alten Burgruinen, die langsam eins werden mit dem Berg. Der historische wie sehenswerte Ort liegt auf einem Felsrücken im Tal des Hahnenbachs zwischen den fränkischen Gemeinden Bundenbach und Schneppenbach. www.naturcamps-hunsrueck.com

Schaalsee-Camp, Sterley-Pipersee, Schleswig-Holstein

Wo einst die innerdeutsche Grenze zwischen BRD und DDR verlief, tobt bis heute das Leben, auch weil die Natur entlang des Todesstreifens weitgehend unberührt blieb. Kraniche stolzieren über die feuchten Wiesen, wilde Orchideen sprießen, Seeadler finden reichlich Fisch, Otter und Teichmolche müssen sich selten vor Menschen verstecken. Wer heute im Schaalsee-Camp sein Zelt aufbaut, der spürt, dass der See nach den Jahren der Teilung nur langsam aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. www.kanu-center.de

Naturcamping Usedom, Mecklenburg-Vorpommern

Zwar gibt es auch Spots mit Strom- und Wasseranschluss, am schönsten ist es auf dem 178.000 Quadratmeter großen Naturcampingplatz Usedom jedoch unter den Nadelbäumen mit Blick aufs Achterwasser. Mit Glück ist noch ein Plätzchen direkt am Abbruch der Klippe frei, von der Holzstufen hinunter zum Strand führen. www.natur-camping-usedom.de

Ruhrcamping, Nordrhein-Westfalen

Wagen, die behagen: Bei diesen Anhängern à la Peter Lustig muss man schon von "Glamping" sprechen, der luxuriösen Art zu campen. In der Natur schlafen, ohne jede Bodenwelle zu spüren, ohne sich im Schlafsack zu vertakeln und ohne in Badelatschen durch den Matsch zu waten. Nebenan fließt die Ruhr, ein altes Bootshaus dient als Rezeption. www.ruhrcamping.de

Elbecamp, Hamburg

Hier wäre ein idealer Platz zum Ausruhen für Kapitäne und Klabautermänner - wenn nur das Ankern nicht verboten wäre: Im Elbecamp tuckern sich nachts die dicken Pötte in die Träume der Urlauber. Tagsüber schippern sie zum Greifen nah am Sandstrand vorbei. Ein Paradies für Shipspotter. www.elbecamp.de

Outtour Saale-Unstrut, Sachsen-Anhalt

Die Unstrut windete sich in alten Zeiten wüst durch ein gewaltiges Sumpfdickicht, heute ist sie ein friedlicher, tiefblauer Fluss, den die Einheimischen scherzhaft den "deutschen Amazonas" nennen. Sachte zieht er seine Schleifen durch die Wiesen, große Pappeln, Ulmen und Kopfweiden erheben sich am Ufer. Im Tipidorf finden Rad- und Kanuwanderer erholsamen Schlaf nach ihrer Etappe. www.outtour.de

Camping Seeperle, Baden-Württemberg

Dieses Kleinod wird am Bodensee wird besonders sorgsam behütet: Eine Mauer versperrt die Sicht, das Tor ist blickdicht und mannshoch. Entsprechend ruhig haben es hier die Campinggäste. Den fantastischen Blick hinaus auf den See kann man so besonders genießen, in der Stille der blauen Stunde. www.camping-seeperle.de

Campingplatz Zellersee, Bayern

Tief im Chiemgau liegt das kleine Dörfchen Mettenham. Umgeben ist es von hohen Bergen wie der Hochplatte, dem Blumenberg mit seinem Naturschutzgebiet, dem Geigelstein. Das Flüsschen Ache hat ein weites Tal geformt: Hier liegt der Zellersee, ein Schwimmerparadies, gespeist von drei Bergquellen. www.camping-zellersee.de

Reiseführer: Camping-Glück

Björn Staschen: Camping-Glück - 80 außergewöhnliche Plätze in Deutschland, 2018, 320 Seiten mit unzähligen farbigen Abbildungen, Texte auf Deutsch, 24 €, erschienen bei DVA

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