Reisetipps Ausflüge im September: Vier Ideen für drinnen und draußen

Wohin im September? Jeden Monat stellt unsere Reise-Redaktion ausgewählte Ausflugsziele vor. Im September führen vier Ideen von der Müritz über das tiefste Franken bis in die Weiten des Internets
Klosterbibliothek Abtei Maria Laach

Die Klosterbibliothek Abtei Maria Laach öffnet am 13. September ihre Pforten - allerdings virtuell

Deutschlandweit: Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, 13. September 2020, öffnen zum „Tag des offenen Denkmals“ bundesweit zahlreiche historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, ihre Türen. Nun ja, zumindest in den vergangenen Jahren öffneten sie immer im September ihre Türen. In diesem Jahr, in dem alles im Zeichen der Corona-Krise steht, findet der Aktionstag digital statt. Und so öffnen die Denkmäler auf der Homepage des offenen Denkmals ihre Pforten, führen durch ihre Hallen oder diskutieren mit den Gästen. In den Ruinen des Hofgestüts Bleesers spielt ab 17 Uhr das Saxophonquartett clair-obscur, die Kirche Behrenroff lädt zum virtuellen Rundgang ein und die Forscher der Forschungsstelle Kaiserpfalz in Ingelheim stellen sich den Fragen des Publikums im Livechat. Das gesamte Programm finden Sie hier.

Kloster Corvey in Höxter

Am Tag des offenen Denkmals können Besucher das Kloster Corvey in Höxter virtuell besichtigen

Kraniche gucken an der Müritz

Die Müritz ist Deutschlands zweitgrößter Binnensee und deshalb beliebtes Ausflugsziel für Segler, Angler, Wassersportler - aber auch für Tausende Kraniche. Die sammeln sich ab August an der Müritz, um dann Ende Oktober den immer kälter werdenden Temperaturen zu entfliehen und Richtung Süden zu ziehen. Nachts richten sich die imposanten Vögel auf der Halbinsel Großer Schwerin oder am Rederangsee im Nationalpark ein, tagsüber verteilen sie sich auf der Suche nach Futter auf dem gesamten See und im Nationalpark. Besucher können das Durcheinander entweder von einem Fahrgastschiff beobachten oder geführt wandern. Das geht zwei Mal täglich an der Nationalparkinfo in Federow.

Mit Beethoven auf die Suche nach der Freiheit gehen

Freiheit in der Kunst, in der Musik - das war eines der Leitmotive von Ludwig van Beethoven. Am 17. Dezember 2020 wäre das Ausnahmetalent 250 Jahre alt geworden, was sich das Deutsche Historische Museum in Berlin zum Anlass nimmt, Beethovens Leben noch einmal aus neuer Perspektive zu betrachten: mit einem Themenpfad, unterteilt in die Stationen Wahrnehmung I und II, Unendlichkeit, Aufklärung, Revolution, Heldentum, Befreiung, Einigung und Konformität. Dabei wollen die Macher beleuchten, welche Rolle die Französische Revolution für Beethoven gespielt hat, aber auch wie der Musiker vom NS-Regime, in der DDR oder im Kaiserreich rezipiert wurde.

Themenpfad "Beethoven | Freiheit"

Wer im September das Deutsche Historische Museum in Berlin besucht, kann etwas über Beethovens Verhältnis zur Freiheit lernen

Wandern in der Fränkischen Schweiz

Die Fränkische Schweiz ist wegen ihrer skurrilen Felsen beliebt bei Kletterern, wegen ihrer gut erhaltenen Burgen bei Historikern - und wegen ihrer vielen Brauereien bei Genießern. Wer all diese Vorzüge auf einmal genießen möchte, der erkundet die Region in Oberbayern zu Fuß in Wanderschuhen. Genug Routenauswahl gibt es: Bei Wiesenttal führt eine rund 12 Kilometer lange Strecke in die Binghöhle und zur Burgruine Streitberg. Wer sein Picknick nicht selber schleppen und die Fränkische Braukunst genießen möchte, der sollte sich den 13-Brauereien-Weg merken: 34 Kilometer lang führt der Weg durch das Herz der Fränkischen Schweiz - wer möchte, verlängert die Tour auf mehrere Tage und plant einige Zeit ein, um in den vielen Brauereien und Gasthäusern auf der Strecke einzukehren.

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