Lago de Atitlán Guatemalas friedliches Naturjuwel

Was macht den Lago de Atitlán so besonders? Und wann sollten Sie den zweitgrößten See Guatemalas am besten besuchen? Antworten finden Sie in unserer Reihe "Traumort des Tages"
Lago Atitlan, Guatemala

Umgeben von drei Vulkanen: der Lago de Atitlán in Guatemala

Wo liegt der Lago de Atitlán?

Im Westen von Guatamala-Stadt liegt der Lago de Atitlán in einem großen Krater, der sich bei der Explosion eines Vulkans bildete. Die drei beeindruckenden Vulkane Tolimán, Atitlán und San Pedro umgeben den gut 130 km² großen See. An seinen Ufern verstreut liegen verschiedene Dörfer, zwischen denen Busse und kleine Boote, sogenannte Lanchas, verkehren. Als wichtigster Ort gilt Panajachel, oder einfach Pana genannt, das Touristenzentrum am See.

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Was macht den See so besonders?

Wer die Straße von Sololá nach Panajachel nimmt, für den ist bereits die Anfahrt zum Lago de Atitlán ein Erlebnis. Die neun Kilometer lange Strecke verläuft durch Kiefernwälder und bestreitet rund 500 Höhenmeter - dabei geht es ziemlich steil bergab und man hat einen atemraubenden Ausblick über den See sowie die ihn umgebende Vulkanlandschaft.

Über das tiefblaue Wasser schippern rustikale Fischerboote, eine grüne Hügellandschaft schmückt die Region und über allem ragen majestätisch die drei großen Vulkane. Bereits im 19. Jahrhundert war der amerikanische Forschungsreisende John Lloyd Stephens vom diesem Anblick so angetan, dass er es in einem seiner Bücher als "das großartigste Schauspiel, das wir je gesehen haben" bezeichnete.

Der Lago de Atitlán strahlt eine magische Ruhe aus. Für viele ist der zweitgrößte See Guatemalas sogar der schönste See des Landes. Doch nicht nur der See selbst, auch seine Umgebung ist wahres Naturparadies. Die Hügel und Täler sind ein Eldorado für Biker und Wanderer, auf den 3000 Meter hohen Vulkan San Pedro werden geführte Touren angeboten.

Nicht verpassen sollte man außerdem das Schutzgebiet "Reserva Natural Atitlán" im Norden des Sees am Ortsrand von Panajachel. Die ehemalige Kaffeeplantage ist heute ein Refugium für viele Tiere, darunter seltene Schmetterlingsarten sowie Kletteraffen und Nasenbären. Im Rahmen eines Spaziergangs kann man den Park über feste Wege und Seilbrücken zu Fuß erkunden. Für Wagemutige sorgen mehrere Seilrutschen über Schluchten und Wälder für den nötigen Nervenkitzel.

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Wann ist die beste Reisezeit für Guatemala?

Die Trockenzeit zwischen November und April eignet sich am besten für eine Reise nach Guatemala. Je nach Höhenlage gibt es jedoch große Temperaturunterschiede. So ist es im Tiefland bei etwa 30 Grad das ganze Jahr über sehr warm, während in den höheren Lagen wie am Lago de Atitlán auf 1600 Metern Höhe durchschnittlich 20 Grad herrschen.

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