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Haustiere Fellwechsel bei Hund und Katze: Tipps für die richtige Pflege

Hellbrauner Hund und graue Katze schmusen
Der Fellwechsel bei Hunden und Katzen dauert in der Regel sechs bis sieben Wochen
© chendongshan - Adobe Stock
Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst wartet auf Herrchen und Frauchen eine haarige Angelegenheit: der Fellwechsel bei Hund und Katze steht an. Was bei der Pflege der vierbeinigen Familienmitglieder nun zu beachten ist

Zweimal im Jahr wechseln viele Hunde und Katzen ihr Fell, um sich an die geänderten Temperaturen anzupassen. Im Winter sorgt ein dichtes Fell für die nötige Wärme in der klirrenden Kälte. Während der wärmeren Jahreszeit sorgt ein dünneres Fell dafür, dass Hund und Katze auch bei hohen Temperaturen nicht überhitzen.

Darüber hinaus gibt es einige Besonderheiten bei alten Tieren, die mehr Haare verlieren als Jungtiere und bei Hündinnen, die vor der Läufigkeit einen Fellwechsel durchmachen. Kastrierte Tiere haaren ebenfalls deutlich mehr als unkastrierte Tiere.

Jetzt im Frühjahr löst sich das dicke, wärmende Winterfell und macht Platz für das dünnere Sommerfell. Meist ist dieser Fellwechsel intensiver als im Herbst, da das Winterfell wesentlich dichter ist.

Beim Fellwechsel ist tägliches Bürsten wichtig

Der Fellwechsel geschieht nicht über Nacht, sondern zieht sich eine ganze Zeit lang hin. "Ein Fellwechsel dauert in der Regel etwa sechs bis sieben Wochen", sagt VIER PFOTEN Heimtier-Expertin Sarah Ross. "Während dieser Zeit sollte man seinen Hund oder seine Katze täglich gründlich kämmen und bürsten. Dabei entfernt man tote und lose Haare und massiert gleichzeitig das Tier, sodass die Durchblutung angeregt wird."

Gebürstet wird stets in Wuchsrichtung des Fells, vom Kopf über den Körper und zu den Beinen. Wie intensiv und lange gekämmt werden muss, ist von der Fellbeschaffenheit des Haustiers abhängig. Hunde- und Katzenrassen mit einem dichten und langen Fell müssen häufiger gekämmt werden als Tiere mit kurzem Fell.

Bei der Fellpflege des Haustiers sollten Halterinnen und Halter außerdem auf das richtige Werkzeug achten. Für den Fellwechsel eignen sich spezielle Bürsten mit abgerundeten Zinken und Borsten. Je nach Felltyp gibt es unterschiedliche Arten an Bürsten und Kämmen. Vor dem Kauf sollte man sich daher in einem Heimtier-Fachgeschäft beraten lassen.

Mangelerscheinungen vorbeugen

Wenn das Haustier stark haart, sollten Herrchen und Frauchen besonders auf die richtige Ernährung des Vierbeiners achten. Während des Fellwechsels steigt sowohl bei Hunden als auch bei Katzen der Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen und Nährstoffen, die für die Bildung neuer Haare notwendig sind.

Dazu gehört insbesondere Eiweiß. Neben Zink, Vitamin A und den B-Vitaminen sind ungesättigte Fettsäuren für einen gesunden Haarstoffwechsel unerlässlich. Ungesättigte Fettsäuren kommen beispielsweise in Borretsch-, Fisch- oder Nachtkerzenöl vor. Alle diese Nährstoffe sind in Tablettenform oder Ölmischungen als Futterzusätze erhältlich.


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