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Fotogalerie: Buckelzirpen - Rätselhafte Hüpfer


Sie tragen Rotoren, Geweihe oder borstige Kugeln auf ihrem Panzer. Weshalb, das vermag kein Forscher schlüssig zu beantworten. Die 3000 Buckelzirpen-Spezies sind ein ebenso extravagantes wie erstaunliches Ergebnis der Evolution
Umbelligerus, gerade mal einen Zentimeter groß, ist eine von weltweit 400 Buckelzirpen-Gattungen. Besonders die tropischen Arten dieser Zikadengruppe übertreffen sich mit ihren bizarren Rückenschlidern
Umbelligerus, gerade mal einen Zentimeter groß, ist eine von weltweit 400 Buckelzirpen-Gattungen. Besonders die tropischen Arten dieser Zikadengruppe übertreffen sich mit ihren bizarren Rückenschlidern
© Patrick Landmann
Im Gegensatz zu anderen Zikaden besitzt die männliche Spezies der Gattung Enchenopa kein musikalisches Talent und trommelt deshalb im Paarungsfieber mit dem Bauch auf die Zweige
Im Gegensatz zu anderen Zikaden besitzt die männliche Spezies der Gattung Enchenopa kein musikalisches Talent und trommelt deshalb im Paarungsfieber mit dem Bauch auf die Zweige
© Patrick Landmann
Tarnung als tierisches Häuflein: Kaum eine Buckelzirpen-Gattung kann so viele Arten aufweisen wie Bolbonata. Droht Gefahr, stellen die Tiere sich erst tot, um dann im hohen Bogen wegzuhüpfen
Tarnung als tierisches Häuflein: Kaum eine Buckelzirpen-Gattung kann so viele Arten aufweisen wie Bolbonata. Droht Gefahr, stellen die Tiere sich erst tot, um dann im hohen Bogen wegzuhüpfen
© Patrick Landmann
Wenn sich bei Buckelzirpen-Gattungen Größe und Farbe, Design des Rückenschilds und der Flügelfelder sowie Beine und Antennen ähneln, hilft zur Identifikation nur ein indiskreter Blick - auf die Form des Genitals. Diese gelb-grüne Spezies ließ das nicht zu und bleibt daher anonym
Wenn sich bei Buckelzirpen-Gattungen Größe und Farbe, Design des Rückenschilds und der Flügelfelder sowie Beine und Antennen ähneln, hilft zur Identifikation nur ein indiskreter Blick - auf die Form des Genitals. Diese gelb-grüne Spezies ließ das nicht zu und bleibt daher anonym
© Patrick Landmann
Perfekt getarnt sitzen Zirpen der Gattung Cladonota im Buschwerk und saugen Saft aus Blättern und Zweigen. Das Rückenschild des Männchens ist unförmig wie ein zerdrückter Klops. Ganz im Gegensatz zum Rückenschild des Weibchens, ...
Perfekt getarnt sitzen Zirpen der Gattung Cladonota im Buschwerk und saugen Saft aus Blättern und Zweigen. Das Rückenschild des Männchens ist unförmig wie ein zerdrückter Klops. Ganz im Gegensatz zum Rückenschild des Weibchens, ...
© Patrick Landmann
... welches rank und schlank ist. Sexualdimorphismus nennen Wissenschaftler eine solch ausgeprägte Zweigestaltigkeit innerhalb einer Art - erklären können sie ihn bei Cladonota nicht. Einem eleganten Flugstil dient jedenfalls keine der beiden Silhouetten
... welches rank und schlank ist. Sexualdimorphismus nennen Wissenschaftler eine solch ausgeprägte Zweigestaltigkeit innerhalb einer Art - erklären können sie ihn bei Cladonota nicht. Einem eleganten Flugstil dient jedenfalls keine der beiden Silhouetten
© Patrick Landmann
Tritropidia und Anverwandte wissen sich zu wehren: Droht ihnen oder den hellen Larven Gefahr, ...
Tritropidia und Anverwandte wissen sich zu wehren: Droht ihnen oder den hellen Larven Gefahr, ...
© Patrick Landmann
... schlagen sie mit den Flügeln, recken das Stirnschild nach oben und kicken mit ihren muskulösen Vorderbeinen nach dem Angreifer
... schlagen sie mit den Flügeln, recken das Stirnschild nach oben und kicken mit ihren muskulösen Vorderbeinen nach dem Angreifer
© Patrick Landmann
Gut Freund ist die Tritropidia hingegen mit Ameisen: Am zuckrigen Zirpenkot naschend, halten diese die bewohnten Zweige sauber und schützen die Brut, solange die Zirpen-Mütter ausgeflogen sind
Gut Freund ist die Tritropidia hingegen mit Ameisen: Am zuckrigen Zirpenkot naschend, halten diese die bewohnten Zweige sauber und schützen die Brut, solange die Zirpen-Mütter ausgeflogen sind
© Patrick Landmann
In perfekter Mimikry ahmt die Gattung Heteronotus Wespen nach. Auf den Verzehr dieser Zirpen verzichten selbst hungrige Vögel. Beißt doch mal einer zu, verderben ihm spätestens die spitzen Stacheln den Appetit
In perfekter Mimikry ahmt die Gattung Heteronotus Wespen nach. Auf den Verzehr dieser Zirpen verzichten selbst hungrige Vögel. Beißt doch mal einer zu, verderben ihm spätestens die spitzen Stacheln den Appetit
© Patrick Landmann
Diese Stictopelta-Art hat einen Multifunktions-Panzer mit Allwetter-Garantie entwickelt. Bei Sonne leuchtet er wie die Blütenknospen ihrer Wirtspflanze, bei Regen schimmert er wie Wassertröpfchen
Diese Stictopelta-Art hat einen Multifunktions-Panzer mit Allwetter-Garantie entwickelt. Bei Sonne leuchtet er wie die Blütenknospen ihrer Wirtspflanze, bei Regen schimmert er wie Wassertröpfchen
© Patrick Landmann
Der grell gefärbte Panzer soll Fressfeinde warnen. Beißen sie trotzdem zu, bleibt wenig hängen: Mit einem raffinierten Mechanismus kann sich Anchistrotus seines Rückenschilds entledigen - genau an der sichtbaren Bruchkante oberhalb der Stirn
Der grell gefärbte Panzer soll Fressfeinde warnen. Beißen sie trotzdem zu, bleibt wenig hängen: Mit einem raffinierten Mechanismus kann sich Anchistrotus seines Rückenschilds entledigen - genau an der sichtbaren Bruchkante oberhalb der Stirn
© Patrick Landmann
Der Gigant unter den Buckelzirpen ist Hemikyptha: 2,5 Zentimeter groß und mit zwei gebogenen Hörnern bestens zur Verteidigung ausgerüstet. Die Zirpe haust vorzugsweise in den oberen Wipfeln von Akazien und geht nur nachts auf Rundflug
Der Gigant unter den Buckelzirpen ist Hemikyptha: 2,5 Zentimeter groß und mit zwei gebogenen Hörnern bestens zur Verteidigung ausgerüstet. Die Zirpe haust vorzugsweise in den oberen Wipfeln von Akazien und geht nur nachts auf Rundflug
© Patrick Landmann
Wissenschaftler glauben, dass Sensoren an den zwei Millimeter langen Härchen der harten, hohlen Kugeln sitzen. Damit könnten Zirpen der Gattung Bocydium Luftvibrationen wahrnehmen und so anfliegenden Feinden entgehen
Wissenschaftler glauben, dass Sensoren an den zwei Millimeter langen Härchen der harten, hohlen Kugeln sitzen. Damit könnten Zirpen der Gattung Bocydium Luftvibrationen wahrnehmen und so anfliegenden Feinden entgehen
© Patrick Landmann
Über die Lebensweise der behaarten Zirpengattung Smerdalea ist nichts weiter bekannt, obwohl sie schon 1896 erstmals systematisch beschrieben wurde
Über die Lebensweise der behaarten Zirpengattung Smerdalea ist nichts weiter bekannt, obwohl sie schon 1896 erstmals systematisch beschrieben wurde
© Patrick Landmann
GEO Nr. 03/06 - Die philosophischen Wurzeln der Weisheit

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