Corona in Chicago Keine Besucher, keine Regeln: Pinguine dürfen frei durch Aquarium stromern

Auch das Shedd Aquarium in Chicago ist als Corona-Präventionsmaßnahme momentan für Besucher geschlossen. Das nehmen die Tierpfleger zum Anlass einige Absperrungen zu öffnen, um den Tieren mehr Auslauf zu gewähren. Sehr glücklich über dieses Angebot sind die Pinguine Edward, Monte und Annie
Pinguin im Shedd Aquarium

Wer wohnt denn hier? Pinguin Monte auf Streifzug bei seinen Becken-Nachbarn

Gähnende Leere im Shedd Aquarium in Chicago. Aufgrund des Coronavirus bleiben auch hier die Pforten bis auf Weiteres geschlossen. Während die Bewohner der Stadt auch in nächster Zeit auf Tierpark-Besuche verzichten müssen, wird den Pinguinen des Zoos zum ersten Mal freier Ausgang auf dem Gelände gewährt.

Aufnahmen von Mitarbeitern des Aquariums zeigen, wie die zwei Artgenossen Edward und Annie neugierig das menschenleere Parkareal und ihre Bewohner erkunden. Nach dem Motto „Keine Besucher – keine Regeln“ entdecken die Zwei das bisher unbekannte Terrain auf eigene Faust. Vom Informationsschalter bis hin in den Amazonas-Bereich - Edward und Annie schrecken vor nichts zurück.

Auf die einfallsreiche Idee kamen die Pinguine natürlich nicht selbst. Die Tierpfleger, die sich neben den Zoobewohnern noch auf dem Gelände aufhalten dürfen, wurden in dieser außergewöhnlichen Situation besonders kreativ. Wie der Sprecher des Aquariums mitteilte, seien die Pfleger stets darum bemüht, die Tiere aktiv zu halten. Etwa durch neue Aktivitäten, Lebensmittel oder auch eigenständige Erkundungstouren durch den Park.