Essen und Trinken in Birma

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Essen und Trinken in Birma

Essen und Trinken in Birma: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Das erlebten unsere Mitglieder

  • Essen und Trinken in Birma: Bewertet mit 5 Sternen
    klarinos 14.11.10

    Auf die Tageszeit kommt es an

    Sehr gerne habe ich meinen Hunger und Durst teilweise in Teestuben gedeckt, die es überall gibt. In der Regel werden verschiedene ausgebackenen Sachen und trockener Kuchen angeboten. Das Personal bringt zwei oder mehr Teller mit diesen Speisen, man nimmt sich dann das, was man essen mag. Abgerechnet wird zum Schluss. Tee steht zur freien Verfügung auf dem Tisch, wer Kaffee will, muss extra löhnen. Bei letzterem handelt es sich übrigens meistens um eine Portionspackung Instant-Kaffees, der mit Mengen von Zucker und Milchpulver versetzt ist und der in einem Glas heissen Wassers aufgelöst wird. Besser schmeckt da schon der kostenlose Tee, der entweder in einer Thermoskanne mit Baststopfen (durch diesen kann man hindurch gießen) oder in einer einfachen Blechkanne angeboten wird. In beiden Varianten finden sich Grün- bzw. Schwarztee.
    In den Teashops sitzt man an kleinen Tischen und noch kleineren Hockern, auf denen zu sitzen allerdings für westliche Beine auf Dauer etwas anstrengend ist. Dafür kommt man aber recht leicht mit Einheimischen ins Gespräch.
    Die Teashops öffnen morgens in aller Frühe – ich habe dort schon um 5.30h vor Abfahrt eines Busses die erste Mahlzeit des Tages eingenommen. Übrigens: Eine leckere Morning-Soup bekommt man dort meistens auch. Alkohol wird in diesen Betrieben nicht ausgeschenkt. Die Teashops schließen am Mittag, und wer danach Hunger bekommt, muss meistens auf Restaurants ausweichen.
    Diese sind deutlich teurer als die Teashops, bieten aber eine Vielzahl verschiedener Gerichte an, in Touristenorten diverse internationale Spezialitäten (z.B. Pizza/Pasta, Döner, Schnitzel). Ein Bier bekommt man meistens auch.
    Ab 17h bauen dann Garküchen auf den Gehwegen belebter Straßen ihre Stände auf, sie bieten verschiedene Gerichte an – Pankakes, Suppen, Reisgerichte etc. Es gibt viele regionale Geschmacksrichtungen. In Nyang Shwe am Inle-See habe ich eine der besten Suppen während meiner Reise gegessen, eine Shan-Nudelsuppe, kräftig gewürzt und mit viel Substanz.
    Getrunken wird außer dem erwähnten Tee natürlich auch Alkoholisches, wobei man auffallend viele Einheimische eher Schnaps (einheimischer „Malt”-Whisky und Rum) als Bier trinken sieht. Der Grund: Schnaps ist billiger als das einheimische Bier, d.h. man kauft für weniger Geld wesentlich mehr Alkohol. Gelegentlich findet man aber auch Bierkneipen mit Fassbier, dieses ist dann deutlich günstiger.
    Einheimischen Wein habe ich auch gesehen, aber nicht verkostet. Der hohe Preis im Zusammenhang mit nicht sachgerechter Lagerung war mir das Risiko nicht wert. Bei dem Wein handelt es sich um ein Gemeinschafsprojekt mit Deutschen nahe dem Inle-See. Noch ein Wort zum Frühstück in den Guesthouses. Dieses ist praktisch immer im Preis enthalten: Süßlich schmeckender Toast, Butter/Margarine, immer Früchte und Eierspeisen, Marmelade, Tee/Kaffee. Manchmal kann die Eierspeise durch Fried Rice mit Ei oder Pankake ersetzt werden, wenn man es am Abend vorher anmeldet.

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