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Reisetipp: Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas: 5 Sterne bei 1 Bewertung

Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas: Sonnenaufgang hinter dem Mawenzi
 
 
 
 
 

Der Kilimanjaro ist ein Wanderberg. Bergsteigerische Fähigkeiten sind also nicht erforderlich. Jedoch ist er aufgrund seiner Höhe nicht zu unterschätzen. Nur ca. 50 % aller Gipfelstürmer erreichen tatsächlich den Gipfel. Die Anderen scheitern meist vorher an der größen Höhe und der damit verbundenen dünnen Luft.

Mit seinen 5895 Metern Höhe ist er der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt.

Auf seinen Gipfel, den Uhuru Peak, führen verschiedene Routen. Die als am leichtesten eingeschätzte Route ist die Marangu-Route, auch Coca-Cola-Route genannt.. Sie führt in 5, besser 6 Tagen auf den Gipfel und wieder zurück. Hierbei wird in Hütten übernachtet. Der zusätzliche 6. Tag dient der besseren Akklimatisation in der Höhe und steigert die Gipfelchancen erheblich.

Weitere Routen führen nur als Zelttour auf den Kilimanjaro und haben eine ähnliche bzw. längere Dauer.

Der Berg kann nur zusammen mit einem einheimischen Guide und einer Trägermannschaft bestiegen werden. Dabei wird die gesamte Ausrüstung und Verpflegung durch die Begleitmannschaft auf den Berg geschafft. Selbst trägt man also nur seinen Tagesrucksack, in dem man die für die jeweiligen Tag benötigen Sachen und ausreichend Wasser hat.

Buchen kann man eine Kilimanjaro-Besteigung als Pauschalangebot bei verschiedenen Anbietern von Deutschland aus. Wer mehr Zeit und Lust und Laune hat, kann sich auch mit den diversen Agenturen in Tansania in Verbindung setzen und dort sich sein ganz individuelles Angebot zusammenstellen lassen.

Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas: Das erlebten unsere Mitglieder

  • Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas: Bewertet mit 5 Sternen
    FlashMan 06.08.09

    5895 Meter über Afrika

    Immer wieder schaue ich auf meinen Höhenmesser. Doch nur langsam kommen wir höher. Jedesmal wenn ich denke, jetzt müssen wir doch bald oben sein und ich schaue dann hinauf, werde ich enttäuscht. Über mir sehe ich immer nur die Lichterketten der Stirnlampen, die sich langsam den Berg hinauf kämpfen.

    Unterhalb des Gillman’s Point erreichen wir die Felsen. Jetzt beginnt teilweise auch noch eine Kletterpartie. Über die Felsen hinweg oder zwischen ihnen hindurch arbeiten wir uns weiter nach oben.

    Plötzlich hören wir in der Dunkelheit Jubelrufe. Die ersten Gruppen sind am Gillman’s Point angekommen. Dann kann es doch auch nicht mehr so weit sein.

    Nachdem wir wieder einmal über einen Felsen geklettert sind, heißt es: „Herzlich Willkommen am Gillman’s Point!“ Wir können es kaum glauben. Wir haben es geschafft. Unsere gesamte Gruppe hat sich nach und nach bis zum Kraterrand hinauf geschleppt. Glücklich liegen wir uns alle in den Armen und beglückwünschen uns gegenseitig.

    Die Sonne ist noch immer nicht aufgegangen. Hier herrschen Temperaturen von minus 12 Grad.

    Am Kraterrand entlang vorbei an Felsen führt jetzt unser Weg. Dieser ist mittlerweile nicht mehr so steil und recht gut zu bewältigen. Die ersten Blicke auf die Gletscher des Kilimanjaro sind möglich.

    Langsam geht auch die Sonne auf und wir können das Farbenspiel vom Kilimanjaro aus bewundern.

    Der Weg bis zum Uhuru Peak, dem höchsten Punkt auf dem Kilimanjaro, zieht sich jedoch ganz schön hin. Immer wieder müssen wir einen Hang hinauf laufen und hoffen, dass wir dann endlich da sind. Doch wenn wir oben ankommen, eröffnet sich bloß der Anblick auf den nächsten Anstieg.

    Doch irgendwann ist es so weit. Wir können das Gipfelschild erkennen. Der Anblick ist Motivation genug, die letzten Höhenmeter zu meistern. Die Schlussmeter werden zur Qual. Das Schild vor Augen müssen wir jedoch wegen der Höhe weiterhin ganz langsam laufen.

    So langsam aber sicher wird mir klar, was wir erreicht haben.

    Und dann stehen wir dort, wo wir alle hin wollten. Um 7:00 Uhr erreichen wir den Uhuru Peak. Erschöpft aber glücklich, gratulieren wir uns gegenseitig zum Sieg über den Berg.

    Jetzt haben wir auch Zeit, den Blick auf die Gletscher des Kilimanjaro zu genießen. Über uns der blaue Himmel, unter uns die Savanne Afrikas. Doch diese wird durch ein geschlossenes, weises Wolkenmeer verdeckt.

    Egal! Auf den Kilimanjaro steigt man wegen dem berühmten Schnee.

    Denn vollständigen Reisebericht zur Tour findet Ihr hier:
    http://www.geo-reisecommunity.de/reisebericht/87015/1/KILIMANJARO-Trekking-auf-das-Dach-Afrikas

    Bilder von FlashMan zu Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas

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Kilimanjaro - Auf das Dach Afrikas 5.00 1