Madagaskar - Dort wo der Pfeffer wächst.

Reisebericht

Madagaskar - Dort wo der Pfeffer wächst.

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17.10.2008 - Flug Frankfurt nach Antananarivo

Blick über Antananarivo

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Mein kleines Reisetagebuch:

Um 0 Uhr klingelte der Wecker. Kurz danach rief auch mein Mitfahrer Volker durch. Kleines Frühstück und ich holte um 1 Uhr Volker ab. Danach fuhren wir mit dem Auto in Richtung Frankfurt. Dort suchten wir die Parkplatzanmeldung. Nach der Anmeldung fuhren wir zum Parkhochhaus, wo wir im 3. Stock das Auto abstellen. Ein Bus brachte uns in 10 Minuten zum Fugplatz. Von Frankfurt flogen wir mit der Air France nach Paris. Der Abflug verzögerte sich. Mit einiger Verspätung ging es ab Paris nach Madagaskar. Der Service an Bord war nicht so berauschend.

Mittags gab es eine Kleinigkeit. Der Rotwein war eisig und die Brötchen kalt. Bis kurz vor der Landung gab es nichts mehr. Kein Getränk, einfach schlechter Service. Das letzte Gericht, dieses wurde erst kurz vor der Landung gereicht, konnte man vergessen. Mit einer halben Stunde Verspätung landeten wir in Antananarivo (Tana). Dort empfing uns Veronika, die Reisebegleitung der Rundtour. Ich kannte sie schon. Sie führte auch die Tour durch Laos und Kambodscha von Djoser-Reisen. In Madagaskar hat sie schon über 20 Touren geleitet. Abenteuerlich war die Fahrt zum Hotel Shanghai. Weit nach Mitternacht gingen wir müde ins Bett.



18.10.2008 - Von Antananarivo zum Lac Itasy

Kind auf Madagaskar

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Die Nacht war kurz. Gemeinsames Frühstück im Hotel. Kurze Programmvorstellung von Veronika. Der erste Tag der Reise begann. Mit dem Bus ging es durch die verstopfte Stadt Tana. Außerhalb von Tana sah es nicht so rosig aus. Fast 90% der Wälder waren abgeholzt. Überall Erosionen. Bald erreichten wir die neue Unterkunft für eine Nacht. Das Hotel Relais de la Vierge in Ampefy besteht aus mehreren kleinen Bungalows. Schon bald ging es mit Bus über eine holprige, sandige Piste zu einem Ausgangspunkt oberhalb des Lac Itasy.

Nach einem kurzen Aufenthalt wanderten wir über die staubige Piste zum nächsten Treffpunkt. Weiter ging es über einer sandigen Piste zu einem Wasserfall. Besichtigung des Wasserfalls. Kurz nach 18 Uhr erreichten wir wieder das Hotel. Kurze kalte Dusche und aus dem Restaurant ertönte schöne Musik. Einheimische sangen Lieder aus Madagaskar. Um 19 Uhr begrüßte uns Veronika mit einem Bier. Abendessen im Restaurant.



19.10.2008 - Vom See Lac Itasy nach Antsirabe

Waschtag in Tana

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Vom See Lac Itasy nach Antsirabe

Schlecht geschlafen. Frühstück auf der Terrasse. Danach ging es mit dem Bus in Richtung Tana. An einer großen Brücke fand ein Fotostopp statt. Fotos von den Waschfrauen im dreckigen Fluss wurden geschossen Weiter ging die Fahrt in Richtung Süden. Wir besuchten einen "Brückenmarkt" und schossen Fotos. Die Landschaft wechselte sich ab. Viele Reisterrassen mit teilweisen neuen Reispflanzen tauchten auf. Nochmals Stop an einem kleinen Wasserfall und an Verkaufsständen. Mittagsessen in einem kleinen Dorf. Kurz nach 16 Uhr erreichten wir Antsirabe und das Hotel Le Retrait. Stadtbummel. Gemeinsames Abendessen im "Le Venice". Ich aß Fischschnitzel mit Knobipüree. Einfach Klasse. Ein schöner Tag ging zu Ende.



20.10.2008 - Von Antsirabe nach Ambositra

Lac Tritriva

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Ein kleines Frühstück im Hotel für 5.000 Ariary. Heute begann die Fahrt zum Lac Tritriva. Nach knapp einer halben Stunde erreichten wir über einer staubigen Piste den Vulkansee. Der See lag traumhaft auf einem Berggipfel. Steile Wände, viele Bäume und auch die Vogelwelt konnte sich sehen lassen. Wir umwanderten den See und sahen auch viele endemische Vögel. Von oben sahen wir die Reis- und Kornfelder, wo Menschen arbeiteten. Eine kleine Gruppe wanderte zum nächsten Treffpunkt. Uschi und ich erreichten nach 2 1/2 Stunden den Endpunkt der Wanderung den Lac Andraikiba.

Nach einer kurzen Rast fuhren wir wieder zum Hotel, wo bereits 20 Pousse-pousse (kleine Ritschas) auf uns warteten. Diese fuhren uns zu Monsieur Mamy, der aus Blechdosen kleine Autos und Fahrräder herstellte. In einem Vortrag zeigte er uns die Anfertigung eines Fahrrades. Nach dem Vortrag ging es wieder zurück zum Hotel. Danach ging die Fahrt weiter nach Ambositra. Gegen Abend erreichten wir unsere Unterkunft Hotel Mania. Ein nettes kleines Hotel mit kleinen Zimmern. Abends aßen wir in einem Restaurant an der Hauptstraße mit einigen Mitreisenden.





21.10.2008 - Ambositra - Reisterrassenwanderung

Reisfelder in der Nähe von...

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Das Frühstück im Hotel für 5.000 Ariary war nicht so schlecht. Heute war eine Wanderung vorgesehen. Monsieur Louis führte die Gruppe zuerst in die Reisfelder. Dabei erzählte er uns vieles über Flora, Land und Leute. Eine traumhafte Landschaft mit vielen Reisterrassen. Die Wandergruppe erreichte das alte Schloß Rova vom letzten Betsileokönig ( >> Informationen über die Betsileo: ). In einem Museum berichtete uns der Führer über die einzelnen Gegenstände der Betsileozeit.

Kurze Rast bei einem Holzschnitzer. Viele Kinder begleiteten uns. Die Frau des Holzschnitzer verkaufte Seidentücher. Besonders schön war die Durchquerung der Reisfelder. Noch einmal Einkehr bei Holzschnitzern. Die Sonne brannte doch sehr stark und ich spürrte schon einen Sonnenbrand an meinen Ohren. Über die Straße erreichten wir wieder Ambositra. Wir tranken erst einmal ein Bier und anschließend gingen wir noch über den Markt. Um 19 Uhr traf sich ein kleiner Teil der Gruppe zum Abendessen mit madagassische Musik. Abendessen im Hotel Mania: Gemüsesuppe als Vorspeise, danach gab es Hühnchen, Zebufleisch, dicke Bohnen, Reis und Blumenkohlauflauf. Zum Nachtisch wurden zwei Scheiben Ananas gereicht. Wieder ein schöner Abend ging zu Ende.


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Kommentare

  • Tim-L

    Ein toller, inspirierender Bericht!

  • Guido

    Hallo Winni,

    recht anstrengende Reise aber sicherlich auch spannend und abenteuerlich.
    Ich finde dein Bericht hat eine gute Mischung an Informationen und persönlichen Eindrücken. Ich finde es auch gut wenn du über die negativen Seiten berichtest wie zu Beispiel die Abholzung des Regenwaldes oder aber auch über Krankheiten. So bekommt man ein realistisches Bild von einem Land und der Reise.
    Grosse Klasse finde ich deine Bilder die du super gut in den Bericht eingefügt hast.

    Liebe Grüsse

  • Focuswelten (RP)

    Hallo Winni,

    ich bin erst jetzt dazugekommen Deinen Reisebericht zu lesen: Du scheinst ja sehr viel gesehen zu haben! Und die Erlebnisse kommen mir zum Teil auch bekannt vor! Schöner und interessanter Reisebericht!

    Veloma
    Beppo - Focuswelten

  • mamaildi

    Starke Bilder von den Menschen!

  • RdF54

    Wow - bin immer noch ganz ausser Atem ... :-)
    Nach Deiner Beschreibung war das ein ziemliches Gehetze durch Madakskar und Durchfall macht es noch schneller ... ;-)
    Deine Fotos zeigen aber gut, was Du gesehen hast. Was mir aber in Deinem Bericht ein wenig abgeht sind Deine Empfindungen bei dem was Du gesehen und erlebt hast.

    LG Robert

  • kawasakipower

    Hallo Winni,da ist ein sehr schöner anschaulicher Bericht,mit spitzen Fotos.

  • sigurd

    Hallo,
    Deinen Bericht mit großem Interesse gelesen.
    Besonders schöne Fotos. Komplement.
    Madagaskar will ich nächstes Jahr angehen.

    Gruß
    Sigi

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  • RC-Redaktion

    Ein schöner Reisebericht der das Fernweh weckt. Unsere Empfehlung auf der Startseite für Sonntag.

  • agezur

    Dank an die Redaktion für die Empfehlung.
    Ein sehr interessanter Bericht mit wunderbaren Bildern, die, wie ich sehe, nicht immer gewürdigt wurden. Es muss eine tolle Reise gewesen sein!
    LG Christina

  • Zaubernuss

    Eine spannende Entdeckungsreise durch Madagaskar. Deine Aufnahmen mit den tagebuchartigen Aufzeichnungen vermitteln ein sehr authentisches und lebendiges Bild einer Reise, die auch sehr strapaziös war. Gratuliere zu Deinem Durchhaltewillen! Die kritischen Bemerkungen zeigen mir, dass Reisen oft auch enttäuschend sein kann. Es sind kleine Abstriche, die Du aber hinnimmst, dafür aber immer wieder belohnt wirst. Herrliche Portraits! LG: Ursula

  • doubleegg

    Wunderbare Portraits sind dir auf dieser Reise gelungen, die sicher sehr anstrengend war. Hast du dabei eigentlich auch den Pfeffer wachsen sehen? Ich kenne Madagaskar nur als größten Vanilleproduzenten der Welt.

  • moppeliwan

    Hallo !
    Ein sehr interessanter und informativer Reisebericht. Sehr schön bebildert. Bin schon jetzt gespannt auf meinen Madagaskar-Urlaub im September.
    Gruß Anne

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