Vita Malagasy

Reisebericht

Vita Malagasy

Reisebericht: Vita Malagasy

Beobachtungen auf einer Reise durch die Insel abseits von Afrika im indischen Ozean.
Madagaskar spiegelt uns geradezu modellhaft unsere globalen Energie- und Umweltprobleme vor Augen .

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Dorfstraße

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Insel im Abseits

Landschaft bei Antananarivo

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Madagaskar - eine Insel abseits von Afrika und eine Insel im Abseits seit dem Erdmittelalter. Wir sind neugierig auf die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt, die sich durch die 165 Millionen Jahre währende Isolation im Indischen Ozean entwickelt hat. Etwa 80% der Pflanzenarten, 100% der Amphibien- und Säugetierarten, 95-99% der Reptilien- und immerhin 64% der Vogelarten sind endemisch auf diesem Mikrokontinent. Wir haben uns deshalb mit Bestimmungsliteratur vorbereitet und blättern voller Vorfreude im „Photographic Guide: “Birds of Madagascar“. Schließlich wollen wir auf unserer Reise zu den Nationalparks von Madagaskar möglichst viele der 265 Arten beobachten und identifizieren.
Am 2. August beginnt unsere Reise. In einem Reisebus fahren wir auf der N7 von Tana in Richtung Süden zusammen mit 8 anderen Reisenden aus Deutschland und Österreich und geführt von unserer Madegassischen Reiseleiterin, die ausgezeichnet deutsch spricht und uns Erklärungen zu Land und Leuten, zu Flora und Fauna gibt.



Leben von Tag zu Tag

Reisfelder und Ziegelei

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Die Armut der Menschen, die beiderseits der Straße leben, ist selbst auf der Durchfahrt offensichtlich. Ihre Häuser haben die Farbe der roten Erde der entwaldeten Hügel, denn ihre Ziegel werden an Ort und Stelle aus dem Lehmboden geformt und zu Türmen aufgeschichtet. Zum Brennen bzw Trocknen der Ziegel werden diese Türme von innen mit Holzkohle beheizt. Häufig sieht man auch Kinder, die mehrere Ziegel auf ihren Köpfen transportieren. Maschinen gibt es weder für die Feldarbeit noch in den Manufakturen.



Einfache Wohnhütte

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Die einfachen kleinen Häuser sind nicht mehr als Wind- und Wetterschutz. Sie haben meist weder Wasser- noch Stromversorgung. Hauptnahrungsmittel ist Reis, der drei mal täglich gekocht wird . Der Topf wird auf einem kleinen gußeisernen Ofen erhitzt, der mit Holzkohle beheizt wird. Mittags wird er mit aufs Feld genommen und abends nach Sonnenuntergang sorgt er zusätzlich für etwas Wärme. Eine Familie braucht im Durchschnitt etwa 100 kg Holzkohle im Monat. In der Nähe der Häuser gibt es auch Mango-, Litschi- und Papayabäume, Gemüseanbau und Hühner.



Brücke zu den Reisfeldern

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Auf dem Weg zum Markt

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Private Autos gibt es nur sehr selten. Die meisten Transporte geschehen auf den Köpfen der Frauen, die fast immer auch ihr jüngstes Kind auf den Rücken gebunden haben.



Transport mit...

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Sperrige Waren wie Holz oder Säcke mit Holzkohle werden oft mit selbst gezimmerten Handkarren transportiert. Manche haben sogar noch Scheibenräder!



Schubkarren

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Für größere Entfernungen benutzt man die „Taxi-Brousse“. Es sind meistens Toyotakleinbusse für 12 Personen, in die sich dann oft 30 Erwachsene mit Kindern hineinquetschen. Ihr Gepäck, auch die Waren für den Markt, wird zu abenteuerlichen Gebirgen auf den Dachgepäckträger getürmt.



Taxi- Brousse

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Kommentare

  • winni

    Erinnerung an meiner Reise im Oktober und November durch Madagaskar. vg winni

  • RdF54

    Da war ich noch nicht - hört sich interessant an - also muss ich hin :-)!
    LG Robert

  • THBDZAMARAMBO

    Toller Reisebericht und sehr schöne Fotos. Hat mir Spass gemacht zu lesen, war nur ca. 1 Monat später letztes Jahr dort ;-)

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