Zeitreise zurück ins Mittelalter

Reisebericht

Zeitreise zurück ins Mittelalter

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Rothenburg ob der Tauber, mein erstes Mal.

war der 1.12.1972 - 12.00 Mittag - 1 C, Schneetreiben, ich war zu Besuch bei Bekannten in Darmstadt, und machte bei der Rückfahrt einen Abstecher nach Rothenburg o.T. Ich stand also um 12.00, mit meiner Frau am Marktplatz, inmitten einer Gruppe von 25 Japanern und wartete auf den Krug. als sich dann das Fenster öffnete gab ein großes Hallo und Geschrei.
Da wir die einzigen deutschsprechenden Touristen waren, fühlten wir uns als Ausländer. Auch die Preise in den Restaurants und Geschäften waren unter anderem japanisch ausgeschrieben.



Am Marktplatz



44 Jahre später, August 2016

Der goldene Greifen

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war ich mit einer Reisegruppe hier. Die Nasenschilder sind mir gleich aufgefallen, und ich hatte eine Menge Fragen, wie lange gibt es sie schon usw.
Die Geschichte der Nasenschilder:
Außenwerbung gab es schon vor über 5000 Jahren auf Obelisken, Hieroglyphen als Wegweiser für Reisende; vor fast 2500 Jahren meißelten ägyptische Händler Verkaufsbotschaften in Stein und stellten sie an Straßen auf. Ich kann mich an die Ausgrabungen in Ephesos erinnern, da sah ich an einer Hausmauer eingemeißelt, einen Pfeil mit dem Hinweis; " Hier geht,s zum Bordell" !



Werbung verboten

Werbung verboten

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Verschiedene Städte und Staaten haben sich ausdrücklich gegen Außenwerbung ausgesprochen oder diese verboten. Dazu gehören beispielsweise Bergen, São Paulo, die kanadische Provinz Prince Edward Island, und die US-Staaten Vermont, Maine, Alaska und Hawaii. Viele US-Staaten haben außerdem ein Verbot von Außenwerbung entlang Autobahnen. In den USA haben nach Schätzungen von Scenic America rund 1500 Gemeinden und Städte ein Verbot von Außenwerbung eingeführt. In Zürich wurde von 567 Bürgern eine Petition zur Halbierung der Zahl der Außenwerbestellen lanciert, vom Stadtrat aber unter Hinweis auf übergeordnete öffentliche Interessen zurückgewiesen.



" Wer nicht wirbt der stirbt "

Nasenschild, Goldener Hirsch

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Das Nasenschild ist eine traditionelle Form der Werbung. Es handelt sich dabei um ein Werbeschild, das rechtwinklig an der Hauswand einer Gaststätte oder eines Geschäfts verankert wird und wie eine Nase aus dem Gesicht vom Haus aus in den Straßenraum ragt. Es gilt als besonders geeignet, Passanten auf ein Geschäft aufmerksam zu machen.



Zunftzeichen, Nasenschilder

Im deutschsprachigen Raum wurden Nasenschilder oft von Schmieden mit erheblichem kunsthandwerklichem Aufwand aus Eisen hergestellt. Auf das beworbene Handwerk oder das Angebot eines Kaufmannes wird nicht mit Text, sondern mit Bildzeichen – zum Beispiel Zunftzeichen – aufmerksam gemacht.



Alte Nasenschilder, renovieren.

Hans schildert mir die Legende

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Jahrzehntelang ließen Haus- oder Geschäftseigner traditionelle Nasenschilder verrosten und abmontieren. Seit Kunstschmiedearbeiten auf gesteigertes Interesse stoßen, gibt es eine Wiederkehr der Nasenschilder. Alte Nasenschilder werden restauriert und teilweise neue in Auftrag gegeben, wenn auch mehr von Gastwirtschaften und Hotels, vor allem in Altstadtlagen oder in historischen Dorfkernen als von Geschäften und Handwerkern.



Hans schildert mir die Legende

Rothenburger Festspiele

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vom trinkfesten Bürgermeister. Altbürgermeister Nusch soll laut Überlieferung durch seinen rettenden Trunk von 3 1/4 Liter Frankenwein im Oktober des Jahres 1631 die Stadt vor der Zerstörung durch die Truppen des kaiserlichen Feldherrn Tilly bewahrt haben. Fest steht dagegen, dass die Rothenburger Bürgerinnen und ihre Kinder, Tilly auf dem Marktplatz um Gnade für die Stadt anflehten



Historische Festspiele

Die gute alte Zeit... Ob sie wirklich so gut war, sei dahingestellt, auf alle Fälle sind die vergangenen Jahrhunderte es wert, sie nicht ganz untergehen zu lassen. Hunderte von Rothenburger organisieren sich in historischen Vereinen, die jeweils eine Epoche oder einen traditionsreichen Berufsstand wieder zum Leben erwecken wollten. Tausende Meter Stoff wurden originalgetreu verarbeitet, alte Gerätschaften ausgegraben oder detailgetreu nachgebaut. Vergangenes bewahren und neu erleben – dies ist seither das Motto der Reichsstadt-Festtage.


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