Schottland 2007

Reisebericht

Schottland 2007

Reisebericht: Schottland 2007

Schottland 2007

Dass ich so schnell wieder nach Schottland fahren würde, hatte ich nicht gedacht. Doch als Jürgen die Bilder vom letzten Jahr gesehen hatte, wollte er dieses Jahr dort auch Urlaub machen. Die Reise ging diesmal vom 14. Mai bis zum 19. Mai.

14. Mai (1.Tag)

Auch diesmal ging es mit Ryanair nach Prestwick, leider nicht von Weeze, sondern von Hahn, da der Flughafen in Weeze genau in dieser Woche geschlossen war. Leider ging unsere Maschine erst am späten Nachmittag, also kamen wir erst recht spät in Preswick an, von dort wollten wir noch bis Sterling weiterfahren und von dort die Rundreise beginnen. Doch manchmal muss man seine Pläne ändern und stellt zum Schluss fest, dass es gut war.

Doch erstmal, was war schief gelaufen, das wir unseren Pläne ändern mussten. Als wir in Prestwick ankamen und unser Auto abholten wollten, war unsere Internetbuchung beim Autovermieter nicht auffindbar. Ich hatte schon so oft im Internet Autos gebucht und noch nie Probleme gehabt. Bei manchen Anbietern, bei denen ich die Autos gebucht habe, war ich mir nicht sicher, ob das klappt. Insbesondere auf Mallorca hatte ich öfters dieses Gefühl, wenn es kein großer Anbieter war. Doch in Prestwick war es einer der großen Anbieter.
Gut dass diesmal Jürgen dabei war, der deutlich besser Englisch spricht als ich, ansonsten hätte ich nicht viel verstanden. Die Frau an Schalter war sehr nett, doch sie musste viel telefonieren und ich habe es über Deutschland versucht, da ich das Auto über eine Internetseite eines Freundes gebucht hatte, mit der es bisher keinerlei Probleme gab. Doch diese Fahrzeugübergabe dauerte fast 2 Stunden, bis wir unser Auto dann doch endlich hatten. Leider war es nun schon 21.00 Uhr und es war zu spät nach Sterling zu fahren. Also suchten wir uns ein Zimmer in Prestwick. Dies war auch unsere teuerste Übernachtung, da wir kaum eine Chance hatten, was zu suchen und das erst beste genommen haben. Das Wetter war typisch schottisch, es regnete.
Wir mussten noch auf unser Zimmer warten und setzen uns noch in den Salon. Dort saß eine Frau aus Irland und wir begannen eine Unterhaltung. Interessanterweise kannte Sie Köln nicht, obwohl unsere Heimatstadt nicht gerade klein ist.



15. Mai (2.Tag)

Wemyss Bay

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Nach einem guten schottischen Frühstück und bei traumhaftem Wetter fuhren wir los. Jürgen und ich entschieden, dass wir unsere Route aufgrund des Wetters ändern sollten. Also fuhren wir nicht nach Sterling, wie geplant, sondern an den Loch Lomond. Letztes Jahr bin ich mit meiner Freundin an den See vorbeigefahren, als wir auf dem Rückweg zum Flughafen waren. Wir hatten damals nur einmal kurz gehalten, um Fotos zu machen, leider reichte die Zeit nicht für mehr.
Mir gefiel die Gegend sehr gut und ich wollte sie mir diesmal etwas genauer anschauen.

Wir nahmen nicht den direkten Weg, sondern fuhren erst einmal ein Stück an der Westküste entlang. Unterwegs hielten öfters mal an, um ein Foto zu machen oder auch um einfach die Aussicht und das Wetter zu genießen. Ich musste zum Glück nicht Auto fahren, da ich noch Medikamente nehmen musste, so konnte ich einfach die Gegend genießen. Die Strecke ging über Irving, Port Glasgow, Richtung Loch Lomond, einer der schönsten See Schottlands.
An diesem See hielten wir permanent an, um einfach die Sonne zu genießen, uns den See anzuschauen und draußen in einem Cafe einen Kaffee zu trinken. Irgendwann werde ich auch einmal den West-Highland-Way wandern, der auch am Loch Lomond vorbei geht. Dies ist einer der bekanntesten Wanderwege Schottlands, welcher in Glasgow beginnt und in Fort William endet.
Weiter ging es zu dem ersten Wasserfall, dem Falls of Falloch. Dieser gehört zu den kleineren, die wir uns angeschaut haben. Er war aber sehr schön gelegen und man musste ein kleines Stückchen laufen. Unterwegs sah ich zum ersten Mal eine Herde Schottische Hochlandrinder. Jürgen musste anhalten, damit ich endlich mal ein Foto von diesen Tieren machen könnte. Leider gab es keine gute Parkmöglichkeit, also hielten wir auf der falschen Seite an, der Gegenverkehr war nicht gerade begeistert über Jürgens Parkkünste.Die Strecke ging weiter über Chainlaich nach Glencoe. Glencoe soll zu den schönsten Tälern Schottland gehören, doch liegt über das Tal eine schreckliche Geschichte. Hier fand 1692 das schreckliche Massaker von Söldnern der Familie Campbells an den Clan der Mac Donald statt.
Als wir in Glencoe ankamen, ging so langsam sie Sonne unter und tauchte das Tal im schönsten Licht. Leider könnten wir nicht direkt parken, denn am Anfang des Tales war der Ausblick traumhaft, ein Stückchen weiter gab es dann den Parkplatz. Von dort aus könnte man durch das Tal wandern, doch leider war es schon zu spät. Also genossen wir nur den Ausblick und machten noch ein paar Fotos. Die touristische Infrastruktur ist in Schottland sehr gut, überall wo etwas zu sehen ist, sind Parkplätze und Hinweisschilder. Wir fuhren weiter durch Tal, nun würde es langsam Zeit uns ein Dach über den Kopf zu suchen. Der nächste Ort war Ballachullis, dort fanden wir auch recht schnell ein nettes Bed&Breakfast für 25 Pfund. Der Besitzer war sehr nett, wollte wissen was wir zum Frühstück haben möchten. Wie immer geantwortet: No sausages! Daraufhin fiel er in schallendes Gelächter und meinte: Germans! Erkannt!
Im nahe gelegenen Gasthaus haben wir zum Abend gegessen. Im gleichen Gebäude ist noch ein kleines Lebensmittelgeschäft und eine Poststelle. Nach dem Essen gingen wir noch eine Runde spazieren und schauten ein paar Jugendlichen beim Cricket-Spiel zu.



Loch Lomond

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16.Mai ( 3. Tag)

Urquhart Castle

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Heute Morgen hat die Sonne noch nicht die Kraft die Wolken weg zu bekommen. Wäre allerdings nicht schlecht, da wir heute ins Glen Afflic fahren wollen, um dort ein wenig zu wandern. Doch das Wetter wollte uns nicht den Gefallen tun und es verschlechtert sich sogar noch, es fing an zu regnen. Eben typisches schottisches Wetter.
Unsere Strecken verlief an den Ben Nevis, der höchste Berg Großbritanniens, vorbei. In diesem Jahr hatten wir Glück, der Berggipfel lag diesmal nicht im Nebel, sondern war deutlich zu sehen. Weiter ging es nach Fort William, das an dem Caledonian Kanal liegt. Der Caledonian Kanal verbindet vier Lochs –Ness, Lochy, Oich und Linnhe, so das die Schiffe das gefährliche Meer im Norden umfahren können. In Fort William haben sich die Ingenieure noch etwas Besonderes ausgedacht, den Neptune’s Staircase, in nur 1,6 km werden die Schiffe über acht Staustufen um 19,5 m angehoben. Im Ortskern gibt es 5 Staustufen hintereinander, doch war die Hydraulik der obersten Stufen defekt und die Schiffe stauten sich.
Um ins Glen zu kommenn, müssten wir am Loch Ness vorbei. Als wir am Loch Ness ankamen, wüssten wir warum, man die Geschichte vom Nessi erfunden hatte. Das Loch ist groß und gehört zwar zu den tiefsten Loch Schottland, doch landschaftlich liegt dieses Loch nicht besonders schön. Wir hatten unser eigenes Nessi mitgebracht. Unsere Tochter hatte in ihrer letzten Projektwoche ein Sockenmonster gemacht und wir hatten es mitgenommen, um es als Nessi zu fotografieren.
Da das Wetter nicht besser würde, entschieden wir uns weiter in Richtung Norden zu fahren, unser Ziel war Ullapool. Am Loch Ness liegt noch die Ruine vom Urquhart Castle, was einst das größte Schloss Schottlands war.
Je höher wir in den Norden kamen, desto karger und menschenleerer wurde die Landschaft, ab und zu sahen wir noch einen Wasserfall. Ullapool liegt direkt am Atlantik in einem Fjord. Im Ort selber, haben wir kein Bed&Breakfast bekommen, doch ein Stück außerhalb bekamen wir ein Zimmer bei zwei älteren Damen. Sie fragten, ob wir noch etwas vorhaben, da das Zimmer nicht geheizt war. Da wir noch essen gehen und uns noch den Leuchtturm anschauen wollten, war das für uns kein Problem.
Viel haben wir von dem Leuchtturm nicht gesehen, da er im Nebeldunst lag, dafür haben wir dann gut gegessen. Ich hatte einen Grillteller, auf den auch ein Stück Haggis, eine schottische
Spezialität, lag. Haggis besteht aus Schafsmagen und dessen Innereien. Ich probierte sie, doch mein Fall war es nicht. Als wir in unser Zimmer kam, war dies immer noch sehr kalt, doch der Ausblick aus unserem Fenster entschädigte für alles.



Neptune’s Staircase in Fort William

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17.Mai (4. Tag)

Leuchtturm Rubha Reigh

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Der Ausblick von unsern Frühstückstisch war genauso traumhaft wie aus unserem Zimmer. Ich glaube, an diesen Tag haben wir ziemlich lange gefrühstückt. Auch heute sah das Wetter nicht besonders gut aus, so dass wir die Wanderung im Glen Afflic nun endgültig gestrichen haben. Heute wollen wir auf die Insel Skye fahren, doch wir nahmen nicht den direkten Weg, sondern fuhren die Küste entlang.
Der erste Halt war den Falls of Measach, ein Wasserfall, der 40m in Tiefe stürzt. Über den Wasserfall schwingt eine Hängebrücke, die man überqueren kann, was wir auch taten. Ein Stückchen weiter gab es noch eine Plattform, auch von dort sah man den Wasserfall. Wir wandern um den Wasserfall herum, von dort sahen wir das die Plattform über den Abgrund gebaut worden ist, jetzt wüssten wir auch warum dort sich nur 6 Personen aufhalten dürften. In dieser Gegend sah man, was der Orkan Kyrill in Schottland angerichtet hatte, denn die Sturmschäden waren noch nicht ganz beseitigt worden. Dieser Sturm ist, wie viele andere, genau auch dort entstanden.
Wir fuhren weiter an der Küste Richtung Gairloch entlang. In Rubha Reigh wollten wir uns einen Leuchtturm anschauen. In Melvaig machten wir eine Pause in eine alte Scheune, die als Bistro umgebaut war. Als ich von der Toilette gekommen bin, traute ich meinen Ohren nicht, ich hörte wie 5 Männer in schwäbisch diskutierten, ob man den Karpfen besser im Frühjahr oder Herbst in den See setzt. Mitten in der Pampa, trafen wir ein paar Deutsche, damit hatten wir nicht gerechnet. Wir fragten, den Wirt, ob die Straße bis zu den Leuchtturm geht. Er bejahte und so kamen wir ins Gespräch. Er erzählte uns, dass er aus London kommt und sich hier eine neue Existenz aufgebaut hat. Dann fragte er uns, wo wir bisher gewesen sind. Nach seiner Meinung waren wir noch nicht hoch genug im Norden waren, denn ab dort wird es richtig schön. Jürgen und ich waren anderer Meinung, dort war es uns zu karg und menschenleer. Wir fuhren nun zum Leuchtturm, ich war froh das Jürgen die Strecke fuhr, denn die Straße war nun einspurig, was in Schottland nicht unüblich ist, doch die Abstände der Passing Places war sehr groß. Doch die Mühe hat sich gelohnt, der Leuchtturm stand auf eine Klippe und man hätte sogar dort übernachten können. Leider wußten wir das nicht, vielleicht hätten wir es ausprobiert, wenn es nicht zu teuer wäre.
So langsam mussten wir nach Skye kommen, damit wir noch ein Zimmer finden. Unterwegs hatte ich noch das Glück einen Regenbogen über ein Loch zu fotografieren. So schnell bin ich noch nie aus dem Auto gesprungen.
Auf Skye sind wir nicht mehr bis Potree, dem Hauptort, gefahren, weil es schon langsam dunkel würde. Zu Glück fanden wir recht schnell ein Zimmer, das auch noch schön gelegen war.



Baumschaden vom Orkan Kyrill

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18. Mai (5.Tag)

Portree

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Heute wollen wir uns die Insel Skye anschauen, von der viele sagen, das diese zu einer schönsten Ecken Schottland gehört. Zum Glück schien heute wieder die Sonne. Doch ab und zu kam auch ein kleiner Regenschauer herunter. Nach dem typischen schottischen Frühstück ging es zuerst nach Potree, der Hauptort der Insel. Der Ort sehr klein und gemütlich, schön anzusehen waren die bunten Häuschen direkt am Hafen. Von hier startenden Schiffe, mit den man Seeadler beobacht kann.
Hinter Potree ging es teilweise einspurig zum Old Man of Storr, eine 49 m hohe Felsnadel, die in der letzen Eiszeit entstanden ist. Ein paar Kilometer weiter stürzt der Kilt Rock Fall 91m tief ins Meer. Im Hintergrund sieht man den Kilt Rock, eine Felsformation, die wie die Falten eines Kilt aussehen. Da am diesem Tag es ziemlich stürmisch war, hört man die Felsen aufgrund ihrer Struktur„singen“. Wir fuhren weiter an der Nordküste entlang, vorbei an der Ruine von Duntulm Castle, eine ehemaligen Bastion der Mac Donalds. Es ging immer weiter an der Küste lang, da es leicht dunstig war, konnten wir die Äußeren Hebriden nicht sehen. Der nächste größere Ort war Uig, der Fährhafen zu den äußeren Hebriden.
Da ich letztes Jahr mit Ute keine Whiskeydestillerie angeschaut hatte, wollte ich es dieses Jahr nachholen und mit Jürgen die einzige Destilliere auf Skye, die Talisker, anschauen. Für viele Whiskeytrinker ist dies ein sehr guter Whiskey, da er sehr torfig schmeckt. Da ich und Jürgen davon gar keine Ahnung hatten, ließen wir uns überraschen. Selbstverständlich ist im Eintrittspreis ein Glas Whiskey zum probieren mit beinhaltet. Wir nahmen nur ein Glas, denn einer von uns müsste ja weiter fahren und das war auch gut so. Da ich expermierfreudiger bin, nahm ich das Glas und Jürgen probierte nur einen kleinen Schluck. Wir beide stellten fest, dass uns der Whiskey zu torfig war und ziemlich viele Umdrehungen hattte, doch trank ich das Glas aus. Man war ich danach gut drauf. Danach ging es zur Besichtung, leider durfte man im Innenbereich keine Fotos machen. Sie zeigten uns zuerst woraus der Whiskey besteht, ins besonders worin sich der Talisker von anderen Whiskeys unterscheidet, nämlich das die Gerste über Torf gebrannt wird. Danach gingen wir an die Produktion vorbei und zum Schluss zeigte man uns wie der Whiskey gelagert wird. Die Lagerung findet in Keller statt, wo die Eichenfässer liegen. Dort müssen der Whiskey zwischen 10 und 25 Jahre lagern, damit der Whiskey sein Aroma bekommt. Jürgen amüsierte sich die ganze Zeit, dass ich so gut drauf war, doch zu Whiskeytrinkerin werde ich nicht, da dies nicht mein Geschmack ist.
Nun verließen wir wieder die Insel Skye und es ging weiter zum Eilean Donan Castle. Für mich wiederholt sich nun ein Teil der Strecke, die ich letztes Jahr mit Ute fuhr. Doch für mich ist die Ecke landschaftlich sehr schön und ich war nicht traurig, diese noch einmal zu sehn und manchmal sieht man Dinge, die man vorher nicht gesehen hat, wie zum Bespiel den Hinweis, das im Glen Shiel eine Schlacht statt gefunden hat. Da ich in unseren Reiseführern darüber nichts gefunden habe, musste ich dies zu Hause im Internet recherchieren. Dort fand im Jahre 1719 eine Schlacht zwischen den Schotten und Engländer statt. Die Schotten hatten sich Unterstützung bei den Spaniern gesucht und so waren auch die Spaniern beteiligt. Als die Schotten merkten, dass sie die Schlacht verlieren würden, sind Sie im Nebel verschwunden und haben die Spaniern einfach stehen gelassen. Die Engländer nahmen die spanischen Soldaten gefangen und was dann passierte habe ich noch nicht herausgefunden.
Da Jürgen nun an jeder Pfütze hielt, übernahm ich das Steuer. Im Glen Gerry wäre mir dann beinah ein Reh ins Auto gelaufen, ich sah nur noch das weiße Hinterteil. Übernachtet haben wir dann in der Nähe von Spean Bridges, am Fuße vom Ben Nevis. Dieses Bed&Breakfast war für mich, das schönste, welches wir auf dieser Reise hatten.



Landschaft auf Syke

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19.Mai ( 6.Tag)

Viadukt im Nationalpark Tochards

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Heute war unser letzter Tag in Schottland angebrochen. Wir hatten aber noch viel Zeit, da unsere Maschine erst am Abend losgehen sollte. Wir frühstückten gemütlich und fuhren gegen 10 Uhr los.
Die Strecke sollte uns noch einmal am Glen Coe vorbei führen, doch diesmal schien nicht die Sonne, sondern es regnete ziemlich häufig. Schottland wollte uns mit seinen typischen Wetter verabschieden. Heute wollen wir uns noch die Torchards und Stirling anschauen. Dies sollte eigentlich unser Anfang sein und nun sahen wir es uns am Ende an. Die Tochards gehören zu demselben Nationalpark wie Loch Lomond. In dem Nationalpark führt über eine alte Eisenbahntrecke ein toller Radweg vorbei, der teilweise über tolle Viadukte führt. Wir machten dort eine kleine Wanderung, obwohl uns der Himmel nicht geheuer war. Es musste kommen, wie es kommen musste, es fing an zu schütten. Nun bemerkten wir den Unterschied zwischen meiner guten Jacke und Jürgens einfacher Regenjacke. Ich bin nur halb so nass geworden wie Jürgen und meine Kappe an der Jacke schütze mein Gesicht vor dem Regen, der Jürgen nahezu waagerecht ins Gesicht schlug und er nichts mehr sehen konnte. Ohne mich hätte er stehen bleiben müssen. Sollten wir noch einmal nach Schottland fahren, würde Jürgen eine bessere Jacke benötigen.
In Stirling wollten wir die Burg besichtigen. Die Burg von Stirling sieht von weitem genauso aus wie die Burg in Edinburgh. Beide liegen auf einem Tafelberg über der Stadt und sind sehr wuchtig. Doch im Inneren sehen beide verschieden aus. Von der Burg hatten wir einen tollen Blick über die Stadt, wo einst im 14. Jahrhundert die Freiheit der Schotten begann. Hier fand 1297 unter der Führung von William Wallace die entscheidene Schlacht statt und man hat ihm dort ein Denkmal gesetzt. Leider hatten wir nicht mehr genug Zeit, uns die Stadt anzusehen. Von dort aus ging es nach Prestwick, wo unser Flug Richtung Heimat ging.

Wir haben für 2008 unseren nächsten Schottlandurlaub gebucht, diesmal soll es zu den Äusseren Hebriden gehen.



Stirling Catle

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Kommentare

  • Eiger

    Großartiger Reisebericht: Ermuntert einen sofort nach Schottland zu reisen und die wunderbaren Bilder in Natura auf sich wirken zu lassen. Bin sehr gespannt wie der angekündigte Breicht über die Äußeren Hebriden aussieht.

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