In 35 Tagen um die Welt

Reisebericht

In 35 Tagen um die Welt

Reisebericht: In 35 Tagen um die Welt

Ein Jahr lang haben wir geplant. Endlich war es soweit. Am 7. Dezember 2007 ging es dann los Richtung San Francisco, weiter mit dem Mietwagen nach Los Angeles. Von dort aus auf die Fiji-Inseln und nach 2 Tagen weiter nach Neusseland. Den Abschluss der Reise machte Hongkong.

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Start der großen Reise in Frankfurt a.M.

Irgendwo zwischen Frankfurt und...

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Heute geht es also los. Auf unsere große Reise. Der erste Schreck erwartete uns bereits am Check-In. Wir waren nicht auf unseren Flieger nach SFO gebucht. Obwohl wir die Tickets in Händen hielten. Ein riesiges Hin und Her begann. Aber mit einem guten Ende. Auf dem Weg nach San Francisco flogen wir in eine kurze Nacht hinein. Wir konnten innerhalb kurzer Zeit einen wunderschönen Sonnenunter- und aufgang bewundern.



Golden Gate Bridge San Francisco



San Francisco - die 1. Etappe unserer Weltreise

Weihnachtsstimmung auf San...

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Endlich sind wir da. Nach einem langen Direktflug von Frankfurt wollen wir bloß noch in unser Hotel. 2 Tage in dieser wunderschönen Stadt wollen sinnvoll genutzt werden, also beratschlagen wir noch kurz den Plan für die nächsten Tage, dann geht's ins Bett. Der nächste Tag führt uns zuerst zur Cable Car Line. Das muß man einfach mal gemacht haben, wenn man in San Francisco war. Den Preis für die relativ kurze Fahrt finde ich jedoch etwas überteuert ($ 5). Wir fuhren zum Fisherman's Wharf und erkundigten uns nach Stadtrundfahrten. Die Schiffe nach Alcatraz waren alle 3 Tage im Voraus ausgebucht. Also viel das schon mal aus. Wir entschieden uns für eine Rundfahrt in einen offenen Doppeldeckerbus über die Golden Gate und das Presidio, ein historischer Militärstützpunkt, direkt am Golden Gate. Es gibt dort viele wunderschöne historische Gebäude zu sehen. Den Rückweg zum Hotel bestritten wir zu Fuß. Das kann ich nur jedem empfehlen. Ist zwar ein bischen anstrengend, da die Straßen teilweise sehr steil sind, dadurch ergeben sich aber wunderschöne Ausblicke auf die Bucht. Vorbei an vielen alten Holzhäusern und durch Chinatown war der Rückweg sehr kurzweilig. Den nächsten Tag verbrachten wir wieder mit einer "Wanderung" durch die Stadt. Auf diese Weise kann man sehr viel entdecken und man ist hautnah dran. Ein paar kleine Märkte mit Künstlern oder einer "Fressstrasse" am Pier lassen die Zeit wie im Flug vergehen. Morgen geht es weiter Richtung Monterey.



Straßenbahn in San Francisco





17-Miles-Drive



Monterey

Hafenidylle in Monterey

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Auf dem Weg von San Francisco nach Monterey auf dem legendären Hwy No.1. Das war unser Traum seit langem. Nun sind wir da. Schon auf der Fahrt gibt es viel zu sehen. Hinter jeder Kurve - und es gibt viele - gibt es neues zu sehen. Man könnte ständig anhalten um zu staunen und zu fotografieren. So verbrachten wir als den Tag im Auto. In Monterey angekommen, haben wir noch Zeit, um den 17-Miles-Drive zu fahren. Diese Strecke ist wirklich empfehlenswert. Man sollte hier schon etwas Zeit einplanen, um die schöne Natur auf sich wirken zu lassen. Noch beeindruckender als die Landschaft waren die Häuser, die dort in exponierter Lage stehen. Wer dort wohnt, möchte ich gar nicht wissen. Am Abend haben wir uns dann ein Riesensteak mit allem Drum und Dran gegönnt. Uff, was die Amis für Portionen verdrücken können, da haben wir Europäer ganz schön zu kämpfen.
Aber eigentlich sind wir auch in Monterey, um uns das sehr bekannte Aquarium anzuschauen. Das nahmen wir am nächsten Tag in Angriff. Wir wurden nicht enttäuscht. Weiter geht's danach auf dem Hwy No.1 gen Süden, erstmal relativ planlos (das ist der Vorteil, wenn man nichts vorgebucht hat). Wieder ein Tag im Auto mit Fotografieren und Staunen. Am Abend war ein sensationeller Sonnenuntergang zu sehen. Mit dem letzten Tropfen im Tank (siehe Tipp) - es war schon stockdunkel - fanden wir eine kleine Tankstelle. Dort erfuhren wir auch, daß der nächste Ort ca. 49 Meilen südlich liegt. Die erste Möglichkeit, ein Motel zu finden. Vorbei an der bekannten Hearst-Villa, die nur durch ihr Weihnachtsbeleuchtung hoch auf dem Berg zu sehen war, erreichten wir Campria.



Impressionen vom 17-Miles-Drive

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Campria

Vogelparadies

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Schon beim Durchfahren stellen wir fest, daß das mit Sicherheit ein süßer kleiner Ort ist. Wir fanden sehr schnell das Motel "Bluebird", zogen uns eine Pizza und ein Bier rein und vielen ins Bett. Am nächsten Morgen machten wir uns auf, den kleinen Ort zu erkunden. Ein wunderschönes Dörfchen mit süßen kleinen Läden. Nach diesem nicht eingeplanten etwas längeren Aufenthalt ging es dann weiter Richtung Bakersfield ins Landesinnere. Unser Weg führte an vielen Weingütern vorbei. Nach dem Wein kamen dann die Mandelplantagen. Soweit das Auge reicht nur Mandelbäume. Dann kam der absolute Gegensatz - Ölfelder und Ölpumpen. Vorbei an Waco, "berühmt" für sein großes Gefängnis, fuhren wir immer weiter, bis wir am Abend in Ridgecrest ankamen. Der Abend klang aus mit Bier und den Essensresten vom Tag. Wir waren so müde, daß wir nur noch wie tot ins Bett fielen. Am nächsten Morgen gings weiter Richtung Death Valley.




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