Reisebericht

Reisebericht: QUEENSLAND; Von Cairns bis Sydney

 
 
 
 
 
Reisebericht: QUEENSLAND; Von Cairns bis Sydney

Tjapukai ist nach eigenen Angaben der einzige offizielle Kulturpark der Aborigines. Er präsentiert 40.000 Jahre der Geschichte nordwestlich von Cairns auf einer Fläche von mehr als 100.000 m2. Der Park konzentriert sich auf die Geschichte der Tjapukai. Die Darstellungen der Aborigines repräsentieren die Geschichte vieler australischer Stämme.

 
 
 
 
 

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Darwin – Cairns – Palm Cove

 
 
 
 
 

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Um 04.30 Uhr fuhren wir mit zwei Taxis zum Flughafen in Darwin, in der Nacht verkehren keine Kleinbusse. Nach 15 Minuten trafen wir ein, das Handgepäck und wir wurden zweimal durchleuchtet, im Duty free durften wir keine Zigaretten kaufen, da es ein Inlandflug war, aber jede Menge Schnaps wären erlaubt (!). Mit Jet Star A 321-231 starteten wir um 06.25 Uhr von Darwin nach Cairns. Es war noch dunkel. Getränke und Frühstück gab es nur gegen Bezahlung.

Um 08.30 Uhr + eine halbe Stunde = 9 Uhr Ortszeit landeten wir bei herrlichem Sonnenschein an der tropisch grünen Küste. Mit einem Taxi – 92,- AUD fuhren wir nach Palm Cove, 18 km entfernt, zum Hotel Paradise on the Beach Resort. Wir kamen um 10 Uhr an, konnten gleich die Appartements, Wohnzimmer mit Küche, Schlafzimmer und zwei Bäder, beziehen. Vom Balkon sahen wir in den Garten mit einem Pool unter Palmen.
Palm Cove ist ein bekannter Badeort an der Northern Beach mit Jahrhunderte alten Papierrindenbäumen an der Esplanade. Als erster europäischer Tourist landete Captain Cook mit seinem Schiff Endeaver 1770 in Palm Cove, auf der Suche nach frischen Früchten und Wasser. Er fand beides und seither heißt der Creek, von dem Cook das Wasser nahm, Sweet Creek. 1918 wurde das erste Hotel gebaut, es gab noch keine Straße von Cairns hierher und so reisten die Besucher auf dem Pferderücken an. In den 1980er Jahren wurden Wochenend-häuschen und Hotels gebaut, die nicht höher als die Papierrindenbäume sein durften. Palm Cove wurde zum beliebten Ferienort der Bewohner von Cairns.




 
 
 
 
 

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Der Strand

Der Strand ist über die Straße erreichbar, die Bucht ist weitläufig und lädt auch zu Spaziergängen ein. Die Badestellen sind mit Netzen vor Quallen und Krokodile gesichert. Abends kehrten wir beim Griechen ein. Über unseren Köpfen flogen zuerst die Papageien zu ihren Schlafbäumen und dann rabengroße fliegende Hunde.



 
 
 
 
 

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Katamaran Ocean Spirit

 
 
 
 
 

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Pünktlich um 7.10 Uhr fuhr ein Kleinbus vor, nach weiteren zwei Zustiegsstellen fuhren wir Richtung Cairns. Um 08.30 Uhr trafen wir am Hafen ein, viele Boote warteten auf Gäste.
Wir bestiegen einen großen Katamaran – Ocean Spirit – und fanden am Oberdeck im Windschatten der Kapitänskajüte Platz. Um 8.45 Uhr legten wir ab und verließen die braunen Hafengewässer in Richtung Barriere Riff. Es folgte ein Vortrag über Rettungsmaßnahmen im Unglücksfall. Am Vordeck konnte man in der Sonne liegen und die frische Seeluft genießen. Bald waren die grünen Berge zurückgelassen und der tiefblaue Ozean lag vor uns.



 
 
 
 
 

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Great Barriere Reef

 
 
 
 
 

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Das Great Barriere Reef erstreckt sich vor der Küste Queenslands auf einer Länge von rund 2000 km und einer Fläche von über 350.000 km2. Millionen Korallenpolypen haben in 15.000 Jahren das Riff zu einem lebenden Mikrokosmos gemacht mit ungefähr 400 Korallen- und 1500 Fischarten. Die 600 Inseln werden von über 200 Vogelarten bevölkert. Es ist das größte Korallenriff der Welt und sogar vom Mond aus zu erkennen. Obwohl das Riff 1975 unter Naturschutz und seit 1981 unter UNESCO Schutz steht, ist das Korallenwachstum durch Umwelteinflüsse gefährdet.

Nach zwei Stunden Fahrt änderte sich die Farbe des Wassers, statt dunkelblau wurde es türkisgrün und die Korallenstöcke waren zu sehen. Nun folgte eine Anweisung über das Verhalten beim Schnorcheln – Daumen nach oben heißt alles ok, mit beiden Händen winken – ich brauche Hilfe. Beim Oyster Reef ankerte der Katamaran an einer Boje. Es kann sein, dass Quallen vorkommen, ein Neoprenanzug wurde empfohlen, Leihgebühr 8.- AUD. Meine Gattin und ich schlüpften je in einen blauen Anzug und ich borgte noch Flossen aus. An der Rückseite des Bootes wurden eine Plattform und zwei Leitern ins Wasser gelassen. Das Wasser war warm. Wir schwammen zum Riff.
Das Wasser war etwas trübe, da es sehr bewegt war. Die Wellen schaukelten uns kräftig hin und her. Mit einem kleinen Motorboot umkreiste ein Bursche von der Besatzung die Schnorchler, wie ein Hund die Schafherde. Große Korallenstöcke und Mördermuscheln waren zu sehen, aber nur wenige Fische. Wir kehrten zum Boot zurück.



 
 
 
 
 

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Upolo Reef

 
 
 
 
 

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Nachdem wir uns in der Sonne richtig aufgewärmt hatten, war der Lunch fertig. Ein reichliches Buffet mit Salaten, Schinken, Hühnerkeulen, Shrimps und Obst, alles schmeckte sehr gut. Inzwischen hatten sich die Wellen beruhigt, das Wasser war nun klar. Die Ebbe hatte eingesetzt, die Riffspitzen schauten aus dem Wasser. Ich ging wieder schnorcheln. Viele Fische waren nun da, lila, flieder, rosa Korallen, Geweihkorallen mit blauen Spitzen, Hirn-, Fächer- und Weichkorallen, Mördermuscheln neonblau mit Spinnenmuster, schwarz, lila, dunkelgrün, grünlila, Neonfische gelbblau (Nemo) in Anemonen, Papageienfische, schwarz rote Drückerfische, Steinfische, Rochen mit langem Stachel … das Riff zeigte sich in seiner ganzen Pracht und Vielfalt. Vom Boot aus konnte man auch tauchen gehen.

Nach Kaffee und Kuchen wurden die Motoren gestartet und der Katamaran fuhr wieder Richtung Cairns. Ich lag wieder am Sonnendeck, an so einem Tag gibt’s nur eines „Seele baumeln lassen“.

Beim Upolo Reef war der nächste Schnorchelstopp, weiße Sandinseln ragten aus dem hellblauen Wasser. Die Strömung war sehr stark und ich musste tüchtig paddeln bis zum Riff. Doch die schönen Korallen waren die Anstrengung wert. Hier sah ich viele Weichkorallen, Federkorallen und viele kleine Fischchen, auch Neonfischchen, große Pilzkorallen, lange weiße Tentakel ragten aus einem Korallenstock, ich hielt vorsichtshalber einen Sicherheitsabstand ein. Immer wieder ließ ich mich über die Korallenstöcke treiben und betrachtete die herrliche Unterwasserwelt.



 
 
 
 
 

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..in Cairns zurück...

 
 
 
 
 

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Bei der Rückfahrt nach Cairns wurden Spinnaker und das halbe Grossegel gesetzt, es war schön vom Deck auf die weißen Segel und den blauen Himmel zu schauen. Dann wurde noch ein Glas Sekt serviert und um 17 Uhr liefen wir wieder in Cairns ein.
Es war ein rauchfreier Tag für mich, am ganzen Schiff galt Rauchverbot.

Der kleine Bus brachte uns wieder nach Palm Cove zurück, um 18 Uhr trafen wir im Hotel Paradise on the Beach ein.



 
 
 
 
 

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Palm Cove – Kuranda – Palm Cove

 
 
 
 
 

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Ein großer Bus holte uns um 07.10 Uhr vom Hotel ab und wir klapperten noch einige Buchten und Hotels ab, ehe wir um 8 Uhr in Freshwater eintrafen. Bei der Station der Kuranda Bahn mussten wir uns in einer langen Reihe anstellen, um den Zugpass zu bekommen. Am Bahnhof stehen noch alte Waggons mit Spitzenvorhängen, am Perron ist ein Cafe eingerichtet. Der Bau der Eisenbahn von Cairns nach Herberton begann 1882 und erreichte Kuranda 1891. Es wurden Zinn und Bauholz transportiert, heute nur mehr Touristen. Die Strecke ist seit 1891 unverändert.

Um 8.50 Uhr fuhr die Kuranda Scenic Railway mit einer bunten Lokomotive und 12 Waggons mit je 80 Plätzen ein. Die Sitzplätze waren nummeriert, zu viert saßen wir auf einer Bank, die Fenster waren offen. Tropische Vegetation, blühende Büsche mit gelben und lila Blüten wie Trompetenjasmin, neben den Geleisen. Um 9.10 Uhr setzte sich die Bahn gemütlich in Bewegung,die Trasse führte bergan nach Kuranda.



 
 
 
 
 

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Barron Falls

 
 
 
 
 

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Wir fuhren durch den Regenwald, über Brücken, durch Tunnel, hatten schöne Ausblicke ins Tal bis Cairns, auf das Meer und die vorgelagerten Inseln, sowie ins Gebirge. Bei den Barron Falls machte der Zug Station und wir konnten für 10 Minuten aussteigen. Von einem Aussichtspunkt hatte man einen schönen Blick auf die stürzenden Wassermassen und den grünen Regenwald. Dann fuhr der Zug weiter bis Kuranda, hier war Endstation. An der Straße durch den kleinen Ort lagen Geschäfte und Lokale bis zum Schmetterlingshaus.



 
 
 
 
 

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Skyrail Rainforest Cabelway

 
 
 
 
 

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Gleich gegenüber befand sich der Terminal der 7,5 km langen Skyrail Rainforest Cabelway. Die Seilbahn führte hoch über den Wipfeln der Regenwaldriesen zurück ins Tal. Unterwegs stiegen wir bei den Barron Falls aus. Ein kurzer Weg über einen Holzsteg führte zu einem Ausguck durch den Wald auf den Wasserfall. Ein Kasuar flüchtete in den Wald. Wir setzten die Fahrt über die Baumwipfel fort bis zum nächsten Ausstieg bei einem Spazierweg durch den Regenwald. Ein Einbahnsteg führte vorbei an Baumriesen, Farnen, Lianen und Epiphyten, die richtige Nester um die Baumstämme bildeten. Die großen, leuchtend blauen Schmetterlinge waren mit der Kamera nicht einzufangen. Die Seilbahn endete in Caravonica.



 
 
 
 
 

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Tjapukai

 
 
 
 
 

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Hier wurde vor 15 Jahren ein neues Kulturzentrum der Aborigines errichtet. Am Parkplatz beim Eingang entdeckten wir ein Nest der grünen Baumameisen. Einige Blätter waren mit einem weißen Gespinst zu einem runden Nest geformt mit Ein- und Ausgängen.

Tjapukai ist nach eigenen Angaben der einzige offizielle Kulturpark der Aborigines. Er präsentiert 40.000 Jahre der Geschichte nordwestlich von Cairns auf einer Fläche von mehr als 100.000 m2. Der Park konzentriert sich auf die Geschichte der Tjapukai. Diese ist relativ typisch für die Geschichte vieler australischer Stämme.



 
 
 
 
 

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Im Camp der Aborigines

 
 
 
 
 

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Der Besucher wird in magische und mystische Welt entführt, denn fast alle Mitarbeiter des Parks sind Aborigines. Die Anlage befindet sich mehrheitlich in ihrem Besitz. Die Hauptbestandteile des Parks sind die zahlreichen Theater. Im Tanztheater werden Totemtänze und Tänze, die die Geschichte der verschiedenen Stämme darstellen, aufgeführt.

Im Park befindet sich ein traditionelles Camp. Der Besucher hat die Möglichkeit, Mitglieder der Aborigineskommune zu treffen und dort das Speer- und Bumerangwerfen zu lernen. Es gibt außerdem Wissenswertes über Medizin und Lebensmittel aus dem Busch zu erfahren.



 
 
 
 
 

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..wir lernen den Umgang mit dem Bumerang...

 
 
 
 
 

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Nach einem guten Mittagsbuffet gingen wir zur Aborigines Show mit Digideroo und Bumerang Musik – zwei Hölzer werden gegeneinander geschlagen – Känguru und Kasuar Tanz gaben einen Einblick in die (vergangene) Kultur der Ureinwohner, die Darsteller sahen aber gar nicht mehr wie Aborigines aus, die wir im Outback, in Alice Springs und Katherine gesehen hatten. Nachdem mit einem Holzstab und Gras ein Feuer entfacht und alle Besucher eingeraucht waren, endete die Show.

Unter einem schattigen Dach wurden dann verschiedene Bumerangs erklärt, es gibt sie in verschiedenen Formen. Mit dem Hook Bumerang werden Tiere erlegt um sie zu essen, nicht aus Lust am Töten, der Kreuz B. wird zur Jagd auf Wasser-vögel verwendet, der Return B. zum Jagen auf fliegende Vögel. Eine Frau erklärte dann die Buschnahrung. Pandanas und Früchte aus dem Wald werden von den Frauen gesammelt, während die Männer jagen.
Dann war das Bumerang werfen an der Reihe. Das gebogene Holz flog in hohem Bogen davon und kehrte zurück. Wir Zuschauer waren in einem Netzkäfig gesichert untergebracht. Dann durften wir es auch versuchen, aber bei keinem kehrte der B. zurück.
Als nächstes sahen wir Speerwerfen. Mit Hilfe eines Holzstückes wurde die Schleudergeschwindigkeit erhöht und der Speer, ebenfalls zur Jagd verwendet, flog weiter. Da bis zur Abfahrt des Transferbusses noch eineinhalb Stunden Zeit waren und wir den vielen Stationen entgehen wollten fuhren wir mit dem Taxi zurück zum Hotel.



 
 
 
 
 

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Cape Tribulation und Bloomfield Track

 
 
 
 
 

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Um 8 Uhr wurden wir von einem 4WD-Auto abgeholt, es sah wie ein umgebauter LKW aus. Wir waren insgesamt 12 Personen, mit uns Spanier und zwei Amerikanerinnen. Am Captain Cook HWY fuhren wir entlang der Küste Richtung Port Douglas, den Ort passierten wir um 8.40 Uhr. Wir kamen an vielen schönen Sandbuchten vorbei, kein Mensch war am Strand. Zuckerrohr- und Bananenplantagen breiteten sich entlang der Straße bis zum Regenwald aus, der die Berge bedeckte. Vereinzelt standen schöne Häuser mit Garten.



 
 
 
 
 

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Bootsfahrt in Daintree

 
 
 
 
 

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Gegen 9.15 Uhr erreichten wir Daintree und bestiegen ein Boot. Das Wasser des Daintree Rivers ist zu 50 % mit Salzwasser vermischt, morgens steigt die Flut um 2,5 bis 3 m, die Mangroven werden überschwemmt. Auf diesen leben Schlangen, die Frösche fressen, unser Bootsführer zeigte uns eine grüne, ca. eineinhalb Meter lange Schlange, die um einen Ast gewickelt war. Das Wasser war trüb, es schwammen Holzstücke herum. Ein sehr großes Krokodil mit mächtigen Schwanz näherte sich kurz später dem Boot.

Manche Mangroven hatten Früchte wie Orangen, es sind Apfelmangroven, Regenwaldbohnen mit langen dicken Schoten hingen von den Zweigen. Die Samen der Mangroven sehen wie ca. 50 cm lange Pfeile aus. Sie fallen in der Trockenzeit vom Baum, bohren sich in den Boden, springen auf und keimen. Die Bootsfahrt endete bei der Fährstation um 10.30 Uhr.



 
 
 
 
 

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...im Regenwald....

 
 
 
 
 

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Wir stiegen wieder in den Busch-Safari-Bus um und fuhren bergauf durch den dichten Regenwald in den Daintree Nationalpark. An der zweispurigen Asphaltstraße wuchsen Farnbäume und hohe Urwaldriesen mit Philo und Lianen, die auf die Fahrbahn hingen. Warnschilder wiesen auf den Kasuar hin, den scheuen Dschungelbewohner bekamen wir aber nicht zu sehen.
Beim Look out Alexander Range hielten wir an. Ein herrlicher Blick auf üppiges Grün und viele Farnbäume. Solche Farnbäume fraßen schon die Dinosaurier. Der Regenwald des Daintree Nationalparks ist Weltnaturerbe. Vom Ausblick konnte man gut sehen, wie der Regenwald auf das Meer trifft und auf die breite Mündung des Daintree Rivers. Vom Meer herein, die Berge herauf kam der Regen und bald schüttete es. Wir flüchteten in den Bus.



 
 
 
 
 

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Spaziergang im Regenwald

 
 
 
 
 

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Der Safari Bus hielt mitten im Wald, es war der Ausgangspunkt für einen Spaziergang im Regenwald, der seinem Namen alle Ehre machte. Breite Holzstege mit Geländer führten über den morastigen Boden unter dem dichten Blätterdach. Es regnete noch immer. Der Busfahrer hatte grüne Regenmäntel mit. Darin verpackt trabten wir los, die Blätter glänzten im rauschenden Regen. Die Baumriesen sind ein paar Hundert Jahre alt, es wuchert und wächst zum Licht wohin man schaut. Die großen Bäume haben brettartige Wurzeln, die Rinde war bemoost, sie sind mit Lianen bewachsen. Am Stamm einer Palme mit großen runden Blättern saß ein ca. 30 cm großer Lizzard, er hatte die gleiche Farbe wie der Baumstamm. Vogelstimmen erklangen aus dem dichten Pflanzengewirr, die rot braune Erde war vom Regen aufgeweicht. Als dieser aufhörte, waren auch noch ein paar Fotos möglich.



 
 
 
 
 

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Cape Tribulation

 
 
 
 
 

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Um 11.45 Uhr fuhren wir weiter Richtung Cape Tribulation, bei einer Raststätte war die Mittagspause eingeplant. Während die Steaks am Grill bruzzelten, konnten wir in einem kleinen Gehege Kängurus füttern.
Die drei Kängurus im Gehege wurden verletzt auf der Straße gefunden und gesund gepflegt. Sie sind nun die Attraktion der Raststätte.

Ein kleines Wallabi und zwei große Kängurus fraßen uns Apfelstücke und Brot aus der Hand und ließen sich streicheln. Inzwischen war das Essen fertig, Steaks und Salat schmeckten sehr gut.



 
 
 
 
 

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Orcxhideen

 
 
 
 
 

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Als wir um 13 Uhr weiterfuhren, begann es wieder zu regnen. Die Straße mit vielen Bumps führte uns zur Coral Sea. Am Straßenrand, viele wilde Orchideen.



 
 
 
 
 

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„Golden Orb River“ Spinne

 
 
 
 
 

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Am Weg zur Toilette hing eine große schwarze „Golden Orb River“ Spinne in ihrem Netz zwischen den Palmen. Sie ist nur schwach giftig, der Biss schmerzt und die Wunde schwillt an.



 
 
 
 
 

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Emmagen Creek

 
 
 
 
 

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Nun fuhren wir auf einer Sand- und Schotterpiste, dem Bloomfield Track, zum Emmagen Creek. Es ging steil bergab und bergauf, der Regen hatte die Straße weggeschwemmt. Beim Ngamuju oder Emmagen Creek, einem klaren Fluss, hielten wir an. Die Straße führte weiter durch das Wasser. Unsere Tour machte hier einen Schwimmstopp und die anderen Mitreisenden sprangen in die grünen Wasserfluten. Zehn Schritte flussabwärts stand auch hier ein Kroko-Warnschild.



 
 
 
 
 

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Coral Sea

 
 
 
 
 

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Wir zogen einen kleinen Rundgang und eine Rast am Flussufer vor. Der Busfahrer schnitt tropische Früchte auf, neu für uns war Rollinia, sieht wie Drachenfrucht aus, hat ein geleeartiges Fruchtfleisch, das leicht nach Vanille schmeckt und Sapotia mit einem roten Fruchtfleisch, Form wie eine Mango mit einem großen dunkelbraunen Kern. Beide Früchte sind nicht in Australien heimisch, wachsen aber hier im tropischen Klima. In einer hohen schwarzen Blechdose wurde am Feuer Green Billy Tea zubereitet. Er wird hier geerntet, sieht wie Schwarztee aus und schmeckt auch so. Dazu gab es Rosinenkuchen mit Zimt, Ananas und Honig. Nachdem alle Utensilien wieder im Bus verstaut waren, fuhren wir um 14.30 Uhr zurück Richtung Cape Tribulation.

Wir machten Halt in der weißen Sandbucht der Coral Sea. Mangroven wuchsen bis zum weißen Strand, es war Ebbe, das blaue Meer weit entfernt, die Sonne schien wieder. Der Regenwald reichte bis zum Strand. Ein schwarzer Laufvogel mit rotem Kopf, einem Truthahn ähnlich, lief durch das Gebüsch. Schwimmen ist hier nicht anzuraten, wegen der gefährlichen Quallen.

Nach einem kleinen Rundgang fuhren wir um 15 Uhr zum Daintree Teegeschäft. Im Garten waren schöne Pflanzen und Blumen, auch meine Medinilla, hier ein riesiger Busch mit vielen Blütenrispen.



 
 
 
 
 

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...im Regenwald...

 
 
 
 
 

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Eine kurze Fahrt brachte uns zur Fähre über den Daintree River. Bis zum Fluss reichte der dichte Regenwald, kein Meter wäre begehbar. Dicke Stahlseile zogen die Fähre mit ca. 10 Autos über den Fluss. Am anderen Ufer Richtung Mossmann sind große Zuckerrohrfelder. Der Captain Cook HWY brachte uns zum Rex Look out, der Blick reichte über eine weite Sandbucht, menschenleer, die Quallensaison dauert von Jänner bis Ende Mai und nach einem kurzen Stopp nach Palm Cove zurück.



 
 
 
 
 

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Flug nach Sydney

 
 
 
 
 

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Palm Cove – Cairns – Sydney

Nach einem guten Frühstück bei Cockie nebenan verließe wir das schöne Hotel Paradise und die freundliche Margret (aus Neuseeland) an der Rezeption und fuhren um 8 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen. Sie hatte uns ein günstiges Taxi bestellt und wir zahlten nur 58,- AUD. Bereits um 8.25 Uhr waren wir am Flughafen. Abflug mit Jet Star A 321-231 um 10.40 Uhr.

Der Himmel war bedeckt, durch kleine Wolkenfenster waren kleine Inselchen, Korallenstöcke und türkises Meer des Great Barriere Reefs zu sehen. Speisen und Getränke gab es nur gegen Bezahlung. Dann wurde das Wetter schön, der Anflug auf Sydney über grüne Berge, Seen und Buchten mit vielen Booten und dann die Hochhäuser der Innenstadt mit Hafenbrücke und Oper – einfach suuuuper! Weich setzte der große Flieger um 13.20 Uhr auf.










 
 
 
 
 

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...gelandet....

 
 
 
 
 

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Bereits um 14 Uhr fuhren wir mit einem Taxi zum Hotel Harbour Rocks und kamen um 14.20 Uhr an. Kosten 46,- AUD. Das Sandstein-Gebäude des Harbour Rocks Hotels ist über hundert Jahre alt, es wurde als Sydneys erstes Spital erbaut. Nach der Verlegung des Krankenhauses wurde es zu einem Warenhaus umgebaut und erhielt die heutige Fassade mit den charakteristischen Ziegelbögen über den Fenstern. 1909 waren hier Importeure, eine Apotheke, ein Weinhandel sowie die Zollbehörde etabliert.

Das kleine Hotel liegt 10 Gehminuten vom Circular Quay und der Hafenbrücke entfernt, die Oper etwa 30 Minuten. Gegenüber befindet sich ein 24-Std.-Supermarkt, kostbares Gut in Australien ist Wasser – 1,5 Liter Quellwasser kosten 4,50 AUD, 1,25 Liter Schweppes mit Zitrone gleich viel. Die Zimmer waren klein, die AC heizte, es war Winter in Australien. Die Leute tragen Minirock, keine Strümpfe, aber hohe Stiefel, Winterjacke oder Badeschlapfen, Pelzmütze mit Fäustlingen und Shorts. So trafen wir sie bei unseren Spaziergängen am Circular Quay, auf der Hafenbrücke und bei der Oper. Am Abend kehrten wir im Löwenbräu ein – endlich ein Schnitzel mit Erdäpfelsalat.

Die nächsten Tage waren unserem Aufenthalt in Sydney gewidmet.
Siehe dazu den detaillierten Bericht „ SYDNEY – 241 Jahre nach Kapitän COOK“



 
 
 
 
 

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Kommentare
  • Blula 15.04.2013 | 14:48 Uhr

    Lieber Harald!
    Du machst mich schon alleine beim Lesen Deiner Berichte schwärmen von Australien! Da reicht ja ein Urlaub gar nicht! Nun will ich nach Palm Cove, dort erstmal das Flair dieses hübschen Ferienortes aufnehmen, dann mit einem Katamaran (mit sowas bin ich noch nie gefahren...) über den Ozean schippern, dann mit der alten Kuranda Scenic Railway durch die tropische Landschaft zuckeln und dann das Camp der Aborigines besuchen. Ob ich das Bumerangwerfen wohl erlernen könnte?? Eine Bootsfahrt durch die Mangrovengewässer würde ich schon auch wagen trotz der Schlangen und Krokodile, die dort anzutreffen sind. Da überwiegt einfach der Reiz und in Südostasien habe ich mich dazu ja auch immer "überwinden" können.
    Harald, ich sag Dir, ich habe auch diesen anschaulichen Bericht von Dir einfach wieder genossen. Danke für's Mitnehmen!
    LG Ursula

  • reisefreudig 15.04.2013 | 15:14 Uhr

    Ursula, ich DANKE für Deinen netten und zustimmenden Kommentar zum Bericht und zu den vielen Bemerkungen/Bewertungen zu den Bildern. Durch Deine Kommentare kommt einiges Leben in den (die) Bericht (e) und ich freue mich darüber. Solltest du einmal daran denken nach Australien zu reisen wirst Du von mir mit allem Insider-Wissen eines RL, Adressen und Kontakte ausgestattet und danach liegt der "Red Carpet" für Dich bereit ( gilt für alle Länder meiner Berichte ).
    lg Harald

  • Blula 15.04.2013 | 15:20 Uhr

    Danke, Harald, vielleicht komme ich ja mal darauf zurück!
    LG Ursula

  • schokolade55 (RP) 15.04.2013 | 15:58 Uhr

    Hallo Harald,
    ich bin noch einmal in die Ecke dort unten "mitgereist". Dabei dachte ich mir, Australien könnte doch noch einmal mal auf meiner Liste stehen. So für drei oder vier Monate wäre nicht schlecht.
    Gruss Schokolade

  • reisefreudig 15.04.2013 | 16:17 Uhr

    Servus Schokolade,
    DANKE Dir für Deine Zustimmung. Ein kleiner Tipp von mir, wenn Australien, dann bitte bald planen, wird immer empfindlich teurer.
    lg harald

  • weltreisen 15.04.2013 | 18:53 Uhr

    wow, Harald, wieder ein sehr interessanter australien-bericht, zumal ich den norden nicht kenne, war nie die richtige jahreszeit dafür. aber vielleicht klappt es ja doch noch - müsste dann aber in unserem sommer sein... das ist ein problem...
    inge

  • Schoena 20.04.2013 | 19:03 Uhr

    Australien, ein besonderes und vielfältiges Land, da kann ich Dir nur zustimmen. War schön, mit Dir auf Reisen zu gehen. LG Ingeborg

  • nach oben nach oben scrollen
  • reisefreudig 20.04.2013 | 19:44 Uhr

    Servus Ingeborg und alle hier,
    DANKE an alle für Eure Bewertungen. Eure Freude ist auch meine Freude. Was gibt es schöneres als Reiseberichte zu bringen, welche dann noch dazu Eure Anerkennung finden.
    Ich verneige mich !,
    lg Harald

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