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Reisebericht: Email aus Südamerika Teil 6
Auf beiden Ufern des Rio de la Platas, zu Fuß durch Montevideo
Mit einem der langsameren Fährschiffe (3h) von Buquebus legten wir vom Terminal im Puerto Madera ab. Der Terminal war bevölkert mit argentinischen Familien (Ferienbeginn) doch ohne Hektik ging die Abfertigung vor sich. Das Gebäude interessant gestaltet, viel Licht durch Glas, an der Frontseite eine Wand ca. die Höhe von 3 Stockwerken, aus grauem Naturstein, über die Wasser floß. Beeindruckend. Beeindruckend war auch die Ausfahrt aus dem Hafen, die Silhouette der Stadt verschwnad in der frühen Morgensonne. An Bord Unterhaltung, Duty free, ...es wurde viel geboten. Unser Ziel, Colonia del Sacramento, ****Hotel El Mirador erreichten wir im vom Veranstalter organisierten Bus. auf der Fahrt dorthin, unterwegs stiegen in unterschiedlichen Unterkünften Gäste aus, bekamen wir bereits einen Eindruck dieser gemütlichen alten Stadt. Im Hotel öieß das Mittagsbuffet keine Wünsche offen, diesmal kein Kochen... bitte wählen: Salate, fisch, fleisch wurst, Obst in jeder Form, warme Gerichte nach Wahl, suppen, warm oder kalt, Dessert, Dulces bis golosinas (Süsses bis Naschwerk) Caramel, Torten, Kuchen, Cremen... und diese Art von Buffet auch zum Frühstück und Abendessen. Die Tische bogen sich. wir versuchten nicht zuviel zu essen und machten lange Fußmärsche. In colonia besichtigten wir den alten Ortskern, mit Straßenpflaster wie bei Asterix, kleine Häuser, blühende Bougainvilliea, Palmen, uralte autos die wie Deko an den Straßenrändern standen mit Spinnweben hinter den Windschutzschutzscheiben, oder statt dieser. In den Straßen standen alleeartig Plantanen, die die Häuser überragten, Schattenspender, die über die Straßen reichten und ein Dach bildeteten. vor den Häusern wurde Matetee getrunken,. Am Ufer des Rio de la Plata saßen wir eine ganze Weile, sahen über den Flüß, konnten das andere Ufer nicht erkennen. wir schliefen wunderbar, Erholung nach unseren teilweise strapaziösen Schlafgelegenheiten unterwegs. Für Sonntag, den 21.11., hatten wir uns Montevideo vorgenommen, (die mit gebuchte Stadtführung in Colonia ließen wir sausen). die Buskarten hatten wir uns schon am Ankunftstag, 20.11., besorgt, der Bus startete um 9h15, retour sollte es um 19h15 gehen, jeweils ca. 3 h Fahrzeit. Die Busfahrt war angenehm, die Landschaft zog vorbei, die Ortschaften verschlafen. - Polizeikontrolle im bus, da ein junger Passagier sich meldete (für uns erst unverständlich), ihm sei sein iPod gestohlen worden, - verschwunden im Bus(?)-- Protokoll, keine Durchsuchung des Busses, der "Bestohlene sah nicht sehr vertrauenswürdig aus. In Montevideo stiegen wir am neuen Busbahnhof (mit Einkaufszentrum) aus um im Tourismusbüro einen Stadtplan zu erhalten mit dem Angebot einer Stadtrundfahrt. Als wir ablehnten, mit dem Hinweis zu Fuß zu gehen ernteten wir erstaunte ungläubige Blicke, (es wurden dann laut A. ca. 14km). wir machten uns auf in den historischen Teil, viel Volk war unterwegs. Nicht geplant, und auch unbekannt, gerieten wir in einen der bekanntesten Flohmärkte der Welt. Feria de Tristan Narvaja
immer sonntags von 9 a.m. bis 3 p.m. Erstaunen, stehen, schauen, - eigene Tasche sichern, , nicht stolprn, über Käfige mit Welpen, jungen Katzen, (der Tierschutz hätte alles eingesammelt) , Leguane, Fische in Aquarien, Hundefutter lose nach Abwaage, , Obst, Blumen, ...A. wartete geduldig bis ich meinen Sehhunger gestillt hatte, dann gingen wir weiter, Unglaublich viel Müll, A. meinte hier würde ein internationales Plastiktütentreffen stattfinden, ohne Konkurenz. Viele der ehmals herrschaftlichen Bauten waren marode mit eigenem Charme, andere wieder renoviert, als Prachtbauten herausgeputzt. Der Maler Hundertwasser könnte sich hier auch einiges abgeschaut haben, blau gekachelte rundsäulen, goldene Friese. Wir überquerten den Platz Montevideos (Plaza Independencia) mit seinem Reiterdenkmal, Volksheld Artigas. Weiter in die Altstadt: Sonntagmittag, es wurde ruhiger in den Straßen, wir holten uns an einem Stadn Getränke und bei einem der Straßenhändler fiel mein Auge auf ein altes Nummernschild: >Montevideo 877207>. Es wurde mein`s, wer kennt den früheren Eigentümer? Richtung Hafen führte der Weg, die Gasse gab den Weg schon frei auf das Wasser. Die 20km lange Rambla ist die Küstenstraße Montevideos, unterteilt in Abschnitte. Am breiten Bürgersteig wird gelaufen, radgefahren, flaniert, sichh gebräunt, mit oder ohne Klappstuhl, Matetee getrunken, viele schienen als sport fischen zu betreiben, vereint standen meist Männer jund und alt, hielten ihre angeln ins Wasser und jeder Fang wurde bejubelt. Von der Kaimauer führten Stufen oder Metallleitern hinunter ans Wasser . auch wir legten eine Pause ein setzten uns auf einen der Felsen in Wassernähe und sahen dem Treiben zu. Erst mal Pause...
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