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Reisebericht: Illerradweg
2010 radelten wir quer durchs Allgäu über den Illerradweg.
Schattig am Ufer
Früh am Morgen ging's raus aus den Federn zum nächsten Bahnhof. Von dort fuhren wir nach Ulm.
Dann radelten wir die Iller in Richtung Quelle hoch. Dass man dem Ziel dabei näher kam, merkte man an den Fluss-Meilensteinen für Schiffe, von der Illermündung in die Donau gezählt. Der Weg besteht aus Schotter, geht aber fast immer schattig direkt am Ufer entlang. Es liegen einige interessante Orte am Weg, zu denen man immer abbiegen muss. Man kommt also selten direkt durch eine Stadt.
Abends fanden wir einen wunderschönen Platz zum Zeltaufschlagen vor Kempten bei Altusried. Dieser lag direkt an einer Aue im Naturschutzgebiet. Der Schutzgebietswart erlaubte uns zu zelten.
Hügelig durchs Allgäu
Morgens fuhen wir in die idyllische Stadt Kempten mit einem sehenswerten mittelaltelichen Stadtkern und römischen - teils rekonstruirten - Anlagen. Diese römischen Überreste, u. a. eine Tempelanlage und eine Therme, liegen auf der anderen Flussseite.
Danach ging's durchs Allgäu - jetzt nicht mehr am Fluss entlang. Diese Teilstrecke hat es in sich: Über große Hügel und Steigungen geht es bis nach Immenstadt. Das letzte Stück war am schwersten:alle waren k.o. und die Hügel ließen nicht nach. Als wir dann beinahe den Zug zurück über Ulm nach Sigmaringen verpassten, war das Glück perfekt.
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