Reisebericht

Reisebericht: Berlin in 3 Tagen

 
 
 
 
 
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Treffen in Prenzlauer Berg, Hackesche Höfe, Oranienburger Straße

04.05.2006
Nachdem wir bei unserem letzten Treffen im November 2005 beschlossen hatten, einen gemeinsamen Trip nach Berlin zu unternehmen und nachdem einige Probleme im Vorfeld geklärt werden konnten, wie gemeinsam passender Termin, An-reisemodalitäten und Übernachtungsmöglichkeiten, war es dann am 4. Mai 2006 soweit. Wir (5 Weiber mittleren Alters) trafen uns in Berlin. Eine ehemalige Berlinerin unter uns hatte die Organisation des Ganzen übernommen. Um uns über alle Details der einzelnen Sehenswürdigkeiten informieren zu können hatte sie sich mit einen DuMont Reiseführer ausgestattet, den sie zu gg.Zt. immer wieder aus der Tasche kramte. Das war super .

Nachdem wir bei der BVG vor Ort gleich die nötigen Fahrkarten für uns alle für die folgenden Tage besorgt hat, was zu einiger Verwirrung in dem Büro führte, konnten wir damit gleich gen Prenzlauer Berg - Schönhauser Allee - düsen, wo zwei Ferienwohnungen für uns gebucht waren. Zum Glück waren die Schlüssel ganz in der Nähe abzuholen, so dass wir keinen großen Umweg nehmen mussten und die Wohnungen gleich unter die Lupe nehmen konnten.

Eine Wohnung war mit 2 Schlafzimmern plus Schlafsofa im Wohnraum und lag im 1. Stock. (http://www.berliner-ferienwohnungen.de/prenzlauer-berg/familienapartment-p-robeson_02.html)
Die andere Wohnung hatte ein Schlafzimmer plus Schlafsofa im Wohnraum und lag im 4.Stock (ohne Fahrstuhl!!!). (http://www.berliner-ferienwohnungen.de/ferienwohnung-berlin-central-p.html) .



Zum Abendessen wählten wir das Libanesische Lokal „Jalla Jalla“ in der Kopenhagener Straße (leider ohne Internet-Auftritt), das uns die Dame von der Wohnungsvermittlung empfohlen hatte. Bei dem herrlichen Wetter konnten wir noch draußen sitzen und das leckere Essen genießen. Das war wirklich ein toller Tipp. Auch das Ambiente stimmte, denn es war weniger ein ausgeprägtes Esslokal sondern viel mehr eine gemütliche Kneipe. Das richtige für 5 ausgelassene Weiber mit bayrischem, rheinländischem, westfälischen aber auch Berliner Dialekt.

Da Berlin bekanntlich durchgehend geöffnet hat, fuhren wir anschließend mit der Straßenbahn zum Hackeschen Markt. Von dort aus ging es durch die Hackeschen Höfe im abendlichen Trubel und durch die Oranienburger Straße – vorbei an einigen Bordsteinschwalben, diversen Lokalitäten unterschiedlichster Nationalitäten aber auch vorbei an der Jüdischen Synagoge mit ihrer imposanten Kuppel. Einige kurze Abstecher führten uns in wunderschön renovierte Hinterhöfe. Am Ende der Oranienburger Straße sahen wir das alternative Kulturzentrum Tacheles, das sich in der Ruine eines ehemals prachtvollen Kaufhauses angesiedelt hat. Von der nahen Friedrichstraße nahmen wir die Straßenbahn zurück zu unserem Domizil am Prenzlauer Berg. Dort gab es in eine Kneipe neben unseren Wohnungen noch einen Absacker – Frauen hatten dort wohl Seltenheitswert. Zumindest waren an diesem Abend nur eher weniger attraktive Männer anwesend, die uns ansahen, als ob wir das 7 Weltwunder wären.




 
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Kommentare
  • J_und_E 24.01.2008 | 19:19 Uhr

    Da habt Ihr aber wirklich viel gesehen in diesen drei Tagen! Interessanter Bericht! Einer unserer Söhne wohnt am Prenzlauer Berg, deshalb konnten wir Euren Erkundungstrip schön visualisieren. Für alle anderen wären natürlich Bilder ganz toll, die sich gut würden einfügen lassen. Kommen noch welche? Liebe Grüße Elli und John

  • ralf.houven 28.03.2008 | 23:46 Uhr

    Der Bericht weckt in mir wieder so richtig die Vorfreude - am 05.04.08 geht's los. Bin mal gespannt, ob's den Libanesen noch gibt!

    Schöne Grüße
    Ralf

  • jacques 04.08.2008 | 16:32 Uhr

    Wir werden nächste Woche am Prenzlauer Berg sein und, da wir auch nur ein paar Tage Zeit haben, Eure schön beschriebene Tour als Grundlage nehmen. Wir sind ebenfalls gespannt, ob es den oft zitierten Libanesen noch gibt.
    Viele Grüße
    Jacques

  • Raudi 18.11.2010 | 10:19 Uhr

    Ein schön geschriebener Reisebericht über Berlin ! Obwohl ich seit 20 Jahren nicht mehr dort war, Weckt er doch Erinnerungen in mir .

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