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Reisebericht: Chile 2007 mit dem KCH
Schon im zweiten Jahr beim Knabenchor sollte die erste große Reise anstehen und zwar nach Chile. Darauf freute wir uns natürlich sehr, da Chile etwas ganz anderes ist als Deutschland. So konnte die Zeit auch nicht schnell genug vergehen und wir waren froh als es endlich losging. Es folgt eine Art Reisetagebuch der Reise mit Fotos.
14.08.07
Die Anreise mit dem Chor erfolgte ab Hanover mit dem Flugzeug und mit einem kurzen Zwischenstopp in Bern. Nach 17-stündigem Flug waren wir dann doch ziemlich erschöpft und froh als wir den Gastfamilien zugeteilt wurden. Zusammn mit einem guten Freund wohnte ich in einem sehr modenen Haus einer Gastfamilie mit ihren zwei Töchtern, einem Sohn und einer Putzfrau, was in Chile so üblich ist. Sie alle waren sehr nett und konnten zudem noch gut Fußball und Karten spielen. Allerdings verstanden wir das Spiel nicht wirklich und so waren wohl eher wir schlecht darin, als sie gut.
Santiago de Chile / 14.08.07
Der nächste Tag begann mit einem für deutsche Vehältnisse recht seltsamen, aber leckeren Frühstück (Bohnensuppe). Weiter ging es dann mit einem Rundgang durch das wirklich sehr schöne Santiago de Chile, von de wir abe leider lange noch nicht alles sahen. Besonder der Kontrast zwischen alt und neu ist sehr interressant. Nachdem Ausflug auf einen Hügel, von dem man einen tollen Blick auf Santiago hatte, ging es wieder in die Gastfamilien.
Talca / 16.08-17.08.07
19.00 Uhr Ankunft in Talca, 20.00 Uhr Konzert, 22.00 Uhr Ankunft in der Gastfamilie und 22.30 Uhr ab ins Bett.Leider blieb da nicht mehr viel Zeit sich Talca anzugucken. Doch was wir sahen versprach viel für den nächsten Tag. Wirklich ist Talca ein schönes Städtchen, das schnell wächst. Und es blieb sogar etwas Zeit sich einen kleinen Zoo etwas außerhalb von Talca anzugucken, welcher der Gastfamilie gehörte und sogar einen Puma beinhaltete. Weiter ging es dann mit vielen Abschiedsküssen. Ab nach:
Frutillar / 18.08.-19.08.07
Hier sahen wir gleich bei der Ankunft das es wohl der schönste Aufenthalt werden würde. Und wirklich wurde er es. Frutillar ist ein sehr malerisches Städtchen mit alten Häusern, die aber sehr gut erhalten sind. Frutillar liegt auf einm alten Hügel vor einem See, auf dessen anderer Seite sich der malerische Vulkan Osorno befindet. Zusätzlich hatte ich das Glück, mit zwei Freunden in einer Familie untergekomen zu sind, die direkt am See wohnt. Nach einem schönen Konzert in einer sehr schönen und neuen Konzerthalle gab es noch ein typisch chilenisches Essen (Reis mit Huhn) und einen Spaziergang am Strand des Sees, bevor es am nächsten Tag weiter ging und zwar nach:
Valdivia / 19.08.-20.08.07
Nach gefühlten zehn Stunden Busfahrt und etlichen Stopps, errichten wir Valdivia.Doch kurz zuvor machten wir noch Pause an dem größten Wasserfall Chiles, welcher wirklich sehr beeindruckend ist und in seiner Größe in Deutschlad nicht zu finden ist. Auch hier gab natürlich wieder reichlich Vekaufsstände, von den es in Chile wirklich sehr viele gibt.
Und Valdivia angekommen gab es natürlich wieder in Konzert, bevor es in die Gastfamilien ging. Diesmal war unser Gastvater ein Architekt, was man an dem Wohnhaus auch deutlich sah. Es errinterte an eine verdrehte Schlange und war fast komplett hölzern, was den Aufenthalt sehr verschönerte. Die Familie war sehr nett und so spielten wir noch bis zwei Uhr nachts Karten. Am nächsten Tag ging es dann weiter und zwar nach:
Conception / 21.08.-22.08.07
In Conception folgte natürlich wieder ein Konzert, bevor wir in die Gastfamilien eingeteilt wurden. Unsere Familie wohnte sehr central in der Stadt in einer Wohnung, in der wir alle aber genug Platz fanden. Nach einem leckeren Frühstück ging es am nächsten Morgen weiter und zwar nach:
Vina del mar / 22.08.-23.08.07
Auch in Vina del Mar durfte natürlich ein Konzert nicht fehlen, doch vorher hatten wir noch ein wenig Zeit uns am schönen Strand aufzuhalten. In Vina del Mar machen die Reichsten des Landes Urlaub und das sieht man der Stadt auch an. Leider war während der Konzertreis in Chile Winter, so dass Baden nicht möglich war. Außerdem kann man in Vina del Mar mehrere Kopien der Statuen auf den Osterinseln bestaunen. Am nächsten Tag ging es dann nach einer Portion Reis mit Huhn weiter zur letzten Station:
Santiago die Zweite. So könnte die letzten schönen Tage bezeichnen. Sie begannen mit dem Besuch eines Marktes, den der Chor fast leerkaufte. Es folgten drei Konzerte in drei ereignisreichen Tagen mit Märkten, Ausflügen und Besichtigungen. Am letzten Tag in Chile besuchten wir noch ein letztes Mal einen Basar. Hier sahen wir ungefähr zum 20. Mal das Nationaltier Chiles: Das Lama. Nachdem auch das letzte Geld ausgegeben war, mussten wir uns, ob wir wollten oder nicht, auf den Heimweg machen und uns von den Gastfamilien, die alle sehr nett gewesen waren, verabschieden. Wir waren uns alle einig:
VIVA CHILE!!!
Fazit
3.000 Kilometer Busreise. Man könnte meinen dass wir deswegen nur wenig Zeit hatten das Land kennenzulernen. Und doch, vor allem da wir in Gastfamilien untergebracht waren, haben wir das Land gut kennengelernt. Und es ist auf jeden Fall wieder eine Reise wert. Die Leute sind zum Teil ziemlich arm, nehmen aber jeden freundlich auf. Chile hat eine tolle Natur und viele, wenn manchmal auch versteckte, Sehenswürdigkeiten. Santiago de Chile wird langsam aber sicher, zu einer echten Weltstadt.
Nützliche Links für eine Reise nach Chile
www.chileinfo.de
www.auswaertiges-amt.de/.../Chile/Sicherheitshinweise.html
www.transamerika.org/pages/chile.php
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Hi Falk, du machst ja tolle Reisen mit deinem Knabenchor. Bis Chile habe ich es noch nicht mal geschafft. Schön, wie du uns deine Erlebnisse schilderst. lg Romy
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Ja das stimmt. Der Chor hat mir viele tolle Reisen ermöglicht. Leider bin ich gerade im Stimmbruch und der Chor in China...Aber son kann ich immerhin die WM sehen ^^
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