Kamerun - Afrika 'en miniature' (Teil 2: Der Norden)

Reisebericht

Kamerun - Afrika 'en miniature' (Teil 2: Der Norden)

Reisebericht: Kamerun - Afrika 'en miniature' (Teil 2: Der Norden)

Im 2. Teil meines Reiseberichtes möchte ich den Leser mit dem trocken-heißen Norden vertraut machen. Landschaftlich ist er durch die weite Tschadsee-Ebene und die grandiosen Mandara-Berge entlang der Grenze zu Nigeria geprägt, kulturell haben ihm die zahllosen animistischen und islamischen Ethnien ihren Stempel aufgedrückt.

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Immer nach Norden

Um 7 Uhr 45 sind wir schon wieder abfahrbereit. Nach den Anstrengungen der ersten drei Reisetage ohne jegliches langsames Akklimatisieren habe ich prächtig geschlafen. Mit meinem Rücken bin ich nicht ganz so zufrieden. Hätte ich das Angebot nicht doch annehmen sollen? Welches Angebot? Ach so, lieber Leser, ich habe ja noch gar nicht davon gesprochen. Nun, auf dem Rückweg zu meinem Zimmer hatte ich nach dem Abendessen an der Bartheke vorbeigehen müssen. Dort saß auf einem Barhocker eine einsame schwarze Schönheit und als ich auf ihrer Höhe war, vernahm ich ein dahingehauchtes, fragendes "Monsieur, bon massage?" Mit einem "Merci, non" zog ich es jedoch vor, aus ihrer Einsamkeit keine Zweisamkeit zu machen... Nun denn, die etwas verspannte Schulterpartie wird sich auch wieder von alleine lockern.



Seine Herde ist sein ganzer Stolz



beim Abweiden

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Auf einer guten Teerstraße geht es nach Norden. Deutlich ist zu erkennen, dass wir uns jetzt in der Trockensavanne befinden: hohes, vertrocknetes Gras, darin halb verdeckt Rinderherden, einzeln oder in Gruppen stehende, mächtige Baobabs, aber auch abgeerntete Hirse- und Baumwollfelder, über die Hirten langsam mit ihren Herden hinwegziehen.



Wir fahren aber auch an Feldern entlang, auf denen eine Frucht steht, die noch niemand von uns auf seinen Westafrika-Reisen gesehen hat. Zum Glück decken sich in unserer Gruppe die Interessen und so ist es keine Frage, dass wir einen Fotostopp einlegen, Frank kann uns natürlich aus unserer Ratlosigkeit helfen. "Das ist Sorghum." Sorghum. Schon oft gehört, aber halt noch nie gesehen.



Ackerbau und Viehzucht



Sorghum ist eine Verwandte der Hirse und ist wie diese bestens an die widrigen Wachstumsbedingungen angepasst. Mit seiner Hitze- und Trockenverträglichkeit wurde es neben Hirse und Mais zum wichtigsten Grundnahrungsmittel der afrikanischen Trockenzonen; aber auch in Indien ist es weit verbreitet. Da Sorghum sich kaum zum Backen eignet, wird es in erster Linie für Brei und Fladen verwendet; darüber hinaus - wie die Hirse - auch zur Zubereitung von Bier. (Es sei noch erwähnt, dass der mit Abstand größte Produzent und Exporteur der Welt die USA sind, deren Sorghum allerdings als Viehfutter Einsatz findet.)



immer drauf!

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Wenig später halten wir bei einem kleinen Haussa-Gehöft und schauen dem recht betagten Familienoberhaupt beim Dreschen von Sorghum zu. Mit einem Stock schlägt er unermüdlich auf die roten Körner ein. (Das Sorghum weist Varianten von weiß über gelblich bis rot auf.)



Aus - vor unseren Kameras - sicherer Entfernung beobachten uns die Enkelkinder des Alten und nach ein wenig Zureden lassen sie sich doch noch fotografieren.
Ganz geheuer ist ihnen dabei offensichtlich nicht zumute.



neugierig-schüchtern



Die Landschaft nimmt jetzt recht spektakuläre Züge an. Aus der flachen Ebene erheben sich Restberge aus Granit, die immer mehr der Verwitterung anheim fallen. Der geschlossene Gesteinskörper zerfällt langsam in einzelne Blöcke, die manchmal abenteuerlich übereinander liegen. Nach den Gesetzen der Schwerkraft ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie herunterpurzeln.
(Den geologisch Interessierten sei gesagt, dass man diese Art der Verwitterung "Wollsackverwitterung" nennt. Die Externsteine im Teutoburger Wald, die Felsburgen in der Sächsischen Schweiz und die Blockmeere im Harz sind ebenso entstanden.)



austariert



Zu Füßen einer solchen Granitkuppe erwecken mit zartrosa Blüten übersäte Sträucher unsere Aufmerksamkeit. Obwohl die Sonne noch nicht ihren höchsten Punkt erreicht hat, ist die Temperatur dennoch schon auf gut und gerne 40 Grad geklettert. Doch wir lassen es uns nicht nehmen, das Pflanzenwunder aus der Nähe zu inspizieren.



Wüstenrosen



Unsere Ahnung bestätigt sich. Es sind Wüstenrosen, die jedoch in einer solchen Üppigkeit noch keiner von uns je gesehen hat. Dieses in den semiariden Gebieten Ostafrikas beheimatete Gewächs kann bis zu 5 m hoch werden. Vögel und kleinere Vierbeiner machen einen respektvollen Bogen um die herrlich blühenden Sträucher, denn die Wüstenrose ist hochgiftig. Früher hat man sie daher zur Herstellung von Pfeilgift genutzt.



üppig



Desertifikation

Ein Problem der Region, in die wir jetzt immer tiefer hineinfahren, wird zunehmend am Straßenrand sichtbar: Frauen tragen auf ihren Köpfen kilometerweit Holzlasten in ihre Dörfer oder fein säuberlich gestapelte Holzknüppel warten auf vorbeikommende Käufer.



Energielieferant Holz



Holzverkauf

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Da von der wachsenden Bevölkerung Unmengen von Holz für die Essenszubereitung benötigt werden, schreitet der Kahlschlag am ohnehin spärlichen Baumbestand zügig voran. Im Gegensatz zu Mali z. B. scheint man hier auch nicht die Fertigkeit zu besitzen, energiereichere Holzkohle zu produzieren. Auch an eine Wiederaufforstung "verschwendet" offensichtlich niemand einen Gedanken. So schreitet die Desertifikation munter weiter nach Süden voran. In der eigentlichen Sahelzone weiter im Norden hat der Raubbau an der Vegetation die Wüste ja bekanntlich schon erheblich vordringen lassen.



Desertifikation (2)

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Noch weiter im Norden werden wir dann der zweiten großen Umweltbelastung begegnen: den Rinderherden. Ich kann nicht sagen, ob es auch in Kamerun wie in den eigentlichen Sahelländern bereits zur Überweidung gekommen ist, d. h. dass der Viehbestand die Tragfähigkeit des labilen Ökosystems auch hier schon überschritten hat. Mir fällt jedoch auf, dass zumindest im Bereich der Brunnen - extra zur Viehtränke angelegt - der Boden schon weithin von der schützenden Vegetationsdecke entblößt ist. Dem kräftig von Norden wehenden Wüstenwind Harmattan wird so eine "ideale" Angriffsfläche geboten.



Desertifikation (1)



In die Mandara-Berge

Vor Maroua biegen wir von der großen Nord-Süd-Achse nach Westen ab. Die Teerstraße nach Mokolo ist in einem ungewöhnlich guten Zustand, vergleichbar einer deutschen Bundesstraße. Franks Erklärung dazu, dass ein hochrangiger Politiker sich in Form dieser Straße ein Denkmal in seinem Geburtsort setzen wollte, klingt für afrikanische Verhältnisse recht plausibel. Ob's stimmt? Ich kann's nicht sagen.
Im Dunst der Mittagshitze tauchen vor uns die blassen Konturen eines Gebirgszuges auf. Es sind die bis 1500 m hohen Mandara-Berge entlang der Grenze zu Nigeria. Man sagt ihnen nach, sie seien eine der spektakulärsten Landschaften Afrikas. Nun, wir werden sehen. Noch ist es nicht so weit.
In Mokolo endet die tolle Teerstraße und wir werden wieder unsanft in die Realität des Normalen zurückgeholt: Auf einer meist felsigen Piste rumpeln wir immer höher in das Bergland hinauf. Dieses wird erstaunlich intensiv agrarisch genutzt. Jahrhundertelang haben die verschiedensten hier eingewanderten Stämme an den Berghängen Terrassen angelegt, auf denen in erster Linie Hirse angebaut wird.



Jahrhunderte der Mühsal



Es bleibt das Problem Wasser. Weit und breit kein Flusslauf, kein See. So wird man nur Regenfeldbau betreiben können, d. h. den Anbau auf die Regenzeit beschränken müssen. Ich habe aber auch gelesen - nicht gesehen - , dass von weither Wasser in Krügen herbeigetragen wird. Welch eine Plackerei!



In den Mandara-Bergen, heißt es, leben über 40 verschiedene Ethnien: Oft wechselt schon von einem Dorf zum nächsten die Sprache, die Kultur, die Tradition. Die Mafa, NPodoko, Kapsiki, Matakam und wie sie sonst noch heißen mögen, wird zusammengefasst als "Kirdi". Dieser Name wurde ihnen von den moslemischen Eindringlingen, wie den Fulbe, gegeben und bedeutet "Ungläubige". Alle diese Ethnien hängen noch heute dem Animismus an, also dem Ahnenglauben. Durch die Missionierungsbemühungen vieler protestantischer Kirchen - wie z. B. den Baptisten, Lutheranern, Presbyterianern - , aber auch der katholischen Kirche ist das Christentum auf dem Vormarsch. Dabei kommt es oft zu einer Verschmelzung christlicher und animistischer Glaubensvorstellungen. Selbst bei unserem gebildeten Reiseleiter Frank (Abitur) verdrängten ab und wann animistische Vorstellungen naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Ich werde darauf noch zurückkommen.



Dorf in den Mandara-Bergen



Das Völkergemisch lässt sich auch am Hüttenbau ablesen. Errichten die einen Kegeldächer, sind es bei anderen Spitzdächer, ihrerseits in verschiedener Technik ausgeführt. Schließen die einen ihre Hüttenkomplexe zum Schutz mit Mauern ein, ist dies wiederum anderen fremd. Obendrein kann man auch noch zwischen Rundhütten und solchen mit quadratischem oder rechtwinkligem Grundriss unterscheiden.



Keine Bildinformationen verfügbar


Mittlerweile sind wir so weit ins Bergland vorgedrungen, dass sich die Konturen der Landschaft verfestigt haben. Von weitem waren uns schon seit einiger Zeit einzelne, hochaufragende Felsgebilde aufgefallen. Jetzt lohnt auch ein Fotostopp, um dieses unwirklich anmutende Panorama vor uns im Bild festzuhalten.



bizarr



Allerorten erheben sich aus dem felsigen Untergrund steil aufragende Klippen, Nadeln und Kegel. Bis zu 300 m sind sie hoch. Geologisch gesehen sind es die Basaltpfropfen, die in Vulkanschloten steckengeblieben und erkaltet sind. Über Jahrmillionen hinweg hat die Erosion das weichere Material der Ummantelung davon
geschafft und die harten Kerne herauspräpariert.



Felsnadel


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Kommentare

  • tumtrah

    Hallo Romy, hab ganz herzlichen Dank für Deine lobenden Worte! Dann war die Mühe nicht umsonst! LG Hartmut

  • davidus

    Hallo Hartmut,
    Wahnsinns Bericht und atemberaubend farbenfrohe Fotos!!!
    Da hat sich jemand echt Mühe gegeben...
    LG David

  • dirgni

    Hallo Hartmut,

    einfach toll, dass die widrigen Umstände auf der Reise Deinem Auge nicht die Fähigkeit nahmen, die besten Fotomotive zu entdecken!
    LG dirgni

  • freyabe

    Hallo Hartmut,
    das ist wieder ein sehr ausführlicher und informativer Bericht, den ich mit sehr großem Interesse gelesen habe. Auch Dein augenzwinkender Schreibstil gefällt mir gut. Schade, dass viele RC Mitglieder lieber Fotos ansehen als interessante Berichte lesen. Sie wissen nicht, was ihnen entgeht ;-). Zum Begriff Animismus wollte ich nur mal anmerken, dass die Theorien, die dahinter stehen, heute von Ethnologen abgelehnt werden, weshalb der Begriff aus der Ethnologie verschwunden ist. Es handelt sich hier wohl eher um Ahnenkult. Solche Begriffe wie Animismus und z.B. auch Naturvölker werden im täglichen Sprachgebrauch (z.B. von Reiseführern ;-) sehr verallgemeinernd gebraucht, ohne dass die dahinter stehende ursprüngliche Definition oder wissenschaftliche Debatte bewußt ist. Ich habe aber auch schon festgestellt, dass dies auch kulturell unterschiedlich gehandhabt wird. Z.B. halten Franzosen an Begriffen fest, die im angelsächsischen Sprachgebrauch überholt. sind (ich verkneife mir jetzt mit Mühe eine bösartige Bemerkung über meine Wahllandsleute;-))).
    Jedenfalls bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Courage!
    LG Friederike

  • tumtrah

    Hallo Friederike,
    herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, nicht nur den Bericht zu lesen, sondern auch noch zigmal die Foto-Bewertungstaste zu bedienen! Dein angesprochenes Bedauern bezüglich der Geo-Leserschaft teile ich. Auch mit Romy (enfrente) habe ich über dieses Thema bereits gesprochen.

    Vielen Dank auch für deinen Hinweis auf die Problematik des Begriffs "Animismus". Ich werde in Zukunft vorsichtiger damit umgehen, hatte ich doch nicht gewusst, dass es um ihn zu einer Debatte unter Fachleuten gekommen ist. Für mich ist er nicht identisch mit Ahnenglaube, sondern ich beziehe ihn eher auf die "beseelte" Natur als Wohnort von Gottheiten und Geistern. (Vgl. meine Anmerkungen zu den Felsgebilden von Rhumsiki.)

    Am dritten und letzten Teil sitze ich gerade. Ob ich ihn bis zu meiner nächsten Reise am 26.5 allerdings fertigstellen kann, lässt sich noch nicht sagen. Aber - siehe oben - so groß ist schließlich das Interesse daran ja nun auch nicht... Im letzten Newsletter der Redaktion, in dem die "Afrikawoche" angesprochen wurde, sind meine Berichte nicht einmal erwähnt...
    Viele liebe Grüße! Hartmut

  • 238EWT

    Hallo Hartmut,
    auch Teil 2 Deiner Kamerunreise hat mich begeistert. So, als wäre ich als Sozius ohne Haltegurt dabei gewesen. Das Sonntagmorgen-Frühstück musste warten.
    LG Eberhard

  • tumtrah

    Lach, lach!:-))) Ich verstehe deine nette Anspielung. Herzlichen Dank für deinen Kommentar!
    LG Hartmut

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  • mamaildi

    Hallo Hartmut,
    trotz des stattlichen Umfangs habe ich deinen Reisebericht in einem Rutsch verschlungen und sozusagen mit dir heißen Staub inhaliert... Du schreibst so schön lebendig über deine Erlebnisse und versorgst den Leser nebenbei mit vielen Informationen - macht einfach Spaß zu lesen. Und die Bilder dazu sind erste Sahne! Den ersten Teil habe ich leider "verschlafen", werde ihn mir zu Gemüte führen, sobald ich Zeit habe!
    LG Ildiko

  • muecke

    Hallo Hartmut,
    wie schön geschrieben, wunderbar zu lesen und mit den unterlegten Fotos ist man fast dabei!
    LG Barbara

  • Blula

    Hallo Hartmut!
    Noch ganz unter dem tiefen Eindruck, den heute der erste Teil Deiner Kamerun-Reise bei mir hinterlassen hat, habe ich nun auch unbedingt gleich noch den 2. Teil lesen "müssen". .. .!! Großartig, wie Du diese erlebnisreiche Reise schilderst. Alles so lebendig und hautnah. Und natürlich ... . wieder diese hervorragenden Fotografien. Danke für diesen tollen Bericht!!
    LG Ursula

  • ingepeter (RP)

    Hallo, ich habe erst den 2. Teil gelesen und werde ganz sicher den 1. Teil nachholen und ich bin jetzt schon gespannt auf Teil 3. Gedanklich durch Text und Foto großartig unterstützt führte ich diesen Teil der Reise durch, es war ein Erlebnis. Alle die den Bericht nicht lesen versäumen sehr viel, ich bin begeistert wieviel dabei ohne pauken lernen kann.
    Danke für diese ausführliche Arbeit und da bin ich ganz bei Ursula, es hinterläßt einen tiefen Eindruck - bis bald Gruß Inge

  • tumtrah

    Liebe Barbara, liebe Ursula, liebe Inge! Ihr macht mir wahrlich eine große Freude mit eurer Rückmeldung! Und meine Genugtuung, die Berichte nicht quasi "umsonst" geschrieben zu haben, ist ebenso groß. Der Redaktion muss ich dankbar sein, dass sie den Bericht "aus dem Dunkel ans Licht" geführt hat.
    LG Hartmut

  • Zaubernuss

    Hallo Hartmut
    Grossartig, wie Du mich mit Deinem ausführlichen und interessanten Bericht an Eurer Kamerun - Reise hast teilnehmen lassen. Es ist so, wie Romy geschrieben hat, ich war mit dabei. Zu Deine Bemerkungen über die beseelte Natur kann ich aus meiner Umgebung folgendes ergänzen: In den abgelegenen Alpentälern, die früher kaum fremden Einflüssen ausgesetzt waren, gibt es zahlreiche Sagen, die belegen, dass es auch bei uns Einflüsse gab, die in Richtung Geisterglauben gehen. Es hängt wohl mit der Einsamkeit und den vielen schicksalshaften Erfahrungen in den abgelegenen Gegenden zusammen, dass noch heute viel Aberglaube weitergegeben wird. So misstraut man bei unklaren Leiden der wissenschaftlichen Medizin und sucht allerlei für Menschen auf, die "mehr" können und schwört auf seltsame Arzneien. Dr. Eduard Renner, Arzt und Ethnograph, hat ein eindrückliches Buch in seinem "Goldener Ring über Uri" geschrieben. Das Buch, angelehnt an Jungs Psychologie, erfährt immer noch grosse Beachtung. Es beschäftigt sich hauptsächlich mit Mythen und dem Weltbild der Älpler. Herzlichen Dank für Deine grosse Arbeit, für den ausgezeichneten Text mi den zahlreichen, aussagekräftigen Reisebildern. LG: Ursula

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  • muecke

    Wenn ich diese guten Berichte lese und die Kommentare dazu, dann kann ich einfach nicht anders, als mich darüber zu freuen, wieviele Menschen es gibt, mit einem feinen Gespür für die wirklich schönen Dinge des Lebens, Menschen mit viel Tiefgang.
    Ich fühle mich wohl in diesem Forum, Dank Euch allen ;-)
    LG Barbara

  • tumtrah

    @Zaubernuss
    Liebe Ursula, für deine lobenden Worte und deine Hinweise auf den Geisterglauben im Alpenraum sowie die alternative Medizin möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ebenso für die vielen guten Bewertungen der Fotos. Da hast du ja ganze Arbeit geleistet!
    LG Hartmut

  • tumtrah

    @muecke
    Liebe Barbara, ja, es ist wirklich eine Freude, wenn man hier auf Gleichgesinnte stößt! Kürzlich habe ich mein Profil abgewandelt und einen ähnlichen Gedanken geäußert - wenn auch sehr prosaisch. Ich danke dir von Herzen!
    LG Hartmut

  • trollbaby

    Hallo Hartmut!
    Jetzt habe ich endlich genug Zeit gefunden, mich dem zweiten Teil Deiner Kamerun-Reise zu widmen. Was für Erlebnisse, was für Eindrücke! Ganz besonders begeistern mich die Märkte mit den bunt gekleideten Frauen! Nur die "Motocross-Tour" hätte ich ausgelassen. Mir ist ja schon beim Lesen schlecht geworden! :-/ Hut ab, dass Ihr alle das so gut überstanden und auch die enorme Hitze so gut ausgehalten habt!
    Wie immer: 5 Punkte sind hier eindeutig zu wenig!!!
    LG Susi

  • tumtrah

    Hallo Susi, zurück von einer Serbien-Ungarn-Reise lese ich äußerst erfreut deine Kommentare zum zweiten und dritten Teil meines Kamerunberichts. Herzlichen Dank! Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich aber noch aussprechen über deinen "untoppble" Fleiß beim Bewerten der Fotos. Sage und schreibe 11 Seiten hast du zu meiner Bewertungsübersicht hinzugefügt!! Da habe ich erst so richtig gemerkt, wie viele Bilder ich den Berichten beigefügt habe. LG Hartmut

  • Claus_Wagner

    Hallo Hartmut,
    irgendwann, wenn man hier durch die RC streift, fällt dem Benutzer auf, dass da noch "Dinge" offen sind. Und so erinnerte ich mich heute an den ersten Teil Deiner Kamerun Reise und bekam Lust auf die Fortsetzung. Was soll ich sagen. Deine Art zu schreiben schätze ich sehr und die Fotos aus dem Norden waren durchweg sehr sehenswert. Nimm es mir bitte nicht übel, aber Elefanten habe ich nicht vermisst. Die kann man immer noch mal wieder sehen. Aber die Eindrücke von den verschiedenen kleinen Siedlungen in den Bergen oder das krebsige Karabbenorakel- das sind Eindrücke an denen ich als Leser so noch nie teilhaben durfte! Für mich war dieser Teil Deines Berichtes wie eine kurze Afrikaexkursion für den Leser. Selten ist man als Außenstehender so nah dabei!
    Nun freue ich mich auf Teil drei!
    Herzliche Grüße
    Claus

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  • tumtrah

    Hallo Claus, ich freue mich sehr, dass ich weiterhin dein Interesse wecken kann und bei dir eine solche Wertschätzung finde! Danke auch für die vielen, vielen guten Bewertungen der Fotos zu diesem Bericht!
    Das mit den Elefanten habe ich natürlich etwas "überzogen". Sie gehören zwar irgendwie zu einer Safari wie das Salz zur Suppe, aber ich habe damit eigentlich etwas Humor in den Bericht bringen wollen. So ganz ernst zu nehmen, war das Ganze nicht. Aber ich denke, du hast schon das richtige Gespür dafür.
    LG Hartmut

  • Claus_Wagner

    Und genau das Humorvolle war auch mit meinem Kommentar gemeint.
    Gruß
    Claus

  • tumtrah

    Hallo Heike, es ist mir natürlich eine große Freude, wenn ich lese, dass Du Dich wie eine Reisebegleitung gefühlt hast. Ich danke Dir für Dein Interesse!
    LG Hartmut

  • ERIE

    Leider las ich diesen wunderbaren Bericht mit seinen schönen Fotos erst 2 Wochen nach meiner eigenen Kamerunreise ( 6. 2. - 2.3.2011), mit fast identischer Route. Unser Reiseleiter zeigte uns nur 3 verfallene Mousgoum-Häuser in MAGA.
    Schade, daß wir "Ihr" Museumsdorf nicht besichtigen konnten.

    Planen Sie demnächst wieder eine ähnliche Reise? Gerne würde ich Ihre weiteren Berichte lesen.

    Danke ERIE

  • tumtrah

    Hallo ERIE,
    warum mir dieser Kommentar völlig "durch die Lappen gegangen " ist, ist mir unerfindlich. Ich entschuldige mich daher, dass ich erst heute darauf reagiere. Das Lob ehrt mich sehr und ist eine schöne Belohnung für den eingebrachten Eifer. Zu Kamerun habe ich ja insgesamt 5 Berichte verfasst. Ähnliche - was Stil und Fotos anbetrifft - zu Äthiopien (derer bisher insgesamt 6). Zu finden sind sie unter "Reiseberichte" von "tumtrah"; also nur "tumtrah" anklicken.
    LG Hartmut

  • Keniasafaris (RP)

    Die Bilder erinnern mich an Kenia, auch hier bei uns findet man viele ursprüngliche Stellen und Orte wo keine Touristen sind. Daher ist es für mich nach langen Urlauben hier meine Heimat geworden und ich zeige jetzt Touristen die schönsten Gegenden

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