Im Land der Inka und Touristen

Reisebericht

Im Land der Inka und Touristen

Reisebericht: Im Land der Inka und Touristen

Schon Mitte der 70er Jahre waren Cuzco und Machu Picchu ein heißbegehrtes und überlaufenes Urlaubsziel, aber trotzdem mehr als sehens- und erlebenswert.
Gestank ist ein bleibender Eindruck.
Und wir erfahren bedauerlicherweise von einem eklatanten charakterlichen Defizit der Autorin.

Die Ruinen von Machu Picchu



Bislang hatten wir von Peru nur Teile des Tieflands und etliche Küstenstädte, Lima inklusive, kennen gelernt.
Abgesehen davon, dass es immer spannend ist, ein neues Land kennen zu lernen, muss ich sagen : Peru hatte mir bis dahin nicht sonderlich gefallen.
Vielleicht war es die Trostlosigkeit der Landschaft oder schlicht der Gestank, der über den schmutzigen und ärmlichen Städten lag. Ich hatte mich während einer Nacht-Tour hinten im Bus schlafen gelegt und wurde wach durch elendigen Gestank. "Schon wieder eine Stadt?" "Chimbote," sagte mein Mann.

Nun erlebten wir ein ganz anderes Peru. Cuzco (oder auch "Cusco") liegt in gut 3.400m Höhe und ist die alte Inka-Hauptstadt. Obwohl die Spanier versucht hatten, Cuzco nach dessen Eroberung zu schleifen - sie haben es nicht ganz geschafft. So errichteten sie dann ihre Kirchen auf den Fundamenten der Inka-Tempel.
Viele Straßen werden noch heute von Mauern begrenzt, die sich durch fugenlose Verblockung auszeichnen. Es lässt sich unschwer erkennen, dass sich mit der Zeit die Technik der Zusammensetzung verfeinert hatte. So gibt es Mauern mit sehr ebenmäßigen Blöcken, aber auch die berühmte Mauer eines ehemaligen Palastes, in der lauter unregelmäßige Steine - eher kleine Felsblöcke - fugenlos zusammengefügt sind. Der Berühmteste unter ihnen hat 16 Ecken. Irgendwann saß ich in einer Pizzeria und sah plötzlich, dass eine Wand des Restaurants aus einer Inka-Mauer bestand.
Aber vorerst stand mir noch nicht der Sinn nach Erkundung und Besichtigungen. 3.416m über dem Meeresspiegel - das bedeutete für mich "soroche", die Höhenkrankheit. Sie macht sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit und wackelnde Knie bemerkbar. Der europäische Organismus ist eben nicht auf die extrem dünne Luft, sprich den geringen Sauerstoffgehalt derselbigen, eingerichtet.
Die eben erwähnten Symptome mögen zwar lästig sein, sie sind aber nicht so schlimm wie die Gleichgültigkeit, die einen befällt. Das Hirn wird nur ungenügend mit Sauerstoff versorgt - das ist lebensgefährlich, wenn man sich in großen Höhen befindet. Es gibt dort viele tödliche Unfälle, weil Auto- oder Motorradfahrer unkonzentriert sind, wo "Straßen" oftmals nichts anderes sind als Wege über nackten Fels.
Ich sehe heute noch meine schöne Sonnenbrille neben mir auf dem Felsblock liegen, auf dem ich in 5.200 m Höhe saß. Ich habe sie da einfach liegenlassen, eine pure Trägheit des Hirns. Später hätte ich mich ohrfeigen können, als ich den Rest der Fahrt nur heftig blinzelnd zubrachte - die reine Höhensonne ließ nichts anderes zu.
Im Hotel in Cuzco gab es zur Begrüßung einen Koka-Tee, hergestellt aus den coca-Blätter, ein probates Mittel gegen die soroche. Es half aber nicht viel, da musste die gute alte Chemie ran - Bayer Leverkusen ließ grüßen...
Die Stadt ist eindrucksvoll, es gab viel zu besichtigen (allerdings war mein Bedarf an Gold-Monstranzen schon allmählich gedeckt), aber - sie stank ebenfalls erbärmlich, und zwar nach Urin. Wo sie gingen und standen, ließen sich die Indios recht zwanglos nieder. Die Frauen waren vor Blicken durch ihre Vielzahl von Röcken geschützt. Es hieß, dass die Indias immer 7 Röcke übereinander tragen und jeden Tag denjenigen, der sich zuunterst befindet über den obersten ziehen - nun, ja...
Es tut mir leid, aber Cuzco ist für mich immer mit diesem stechenden Ammoniak-Geruch verbunden.

So war es eine Erleichterung, als wir die Stadt kurzfristig für einen der Höhepunkte unserer Reise verließen.
Wir fuhren per Bahn nach Machu Picchu. Bis heute gibt es nur einen Wanderweg dorthin und eben die Bahn, die durch die tiefe Schlucht des Urubamba-Tales etwa 75 km in Richtung Nordwesten hinunterfuhr. Diese Inka-Siedlung liegt auf "nur" knapp 2.400 m Höhe, die Vegetation ist üppig.
Der Zug war proppenvoll. An der Endstation, Aguas Calientes, mussten wir uns brav aufstellen, weil alle Touristen mit Kleinbussen den 8 km langen Serpentinenweg hinauftransportiert wurden.
Ich schaute erwartungsvoll an dem Bergkegel empor, an dessen Fuß Aguas Calientes liegt. Obwohl ich wusste: da oben ist Machu Picchu, die Inkastadt, von deren Existenz die Spanier nichts wussten, die in Vergessenheit geriet und erst 1913 von einem Amerikaner wiederentdeckt und freigelegt wurde - es war nichts von ihr zu sehen.
Steht man dann oben, hat man einen ungehinderten Rundum-Blick ins Tal.
Aber noch stand ich eingekeilt zwischen zwei sehr dicken Amerikanern. Er: "Come on, Marjorie!"
Sie: "I can`t because of this joker here!"
Der drehte sich bitterböse um. "I`m not a joker, madam!!" Ääh, meinte sie, sie habe nicht mich gemeint, sondern den Japsen neben mir...

Normalerweise hätten wir am späten Nachmittag mit fast allen anderen Touristen wieder die Rückfahrt antreten müssen, Marjorie und Gatte inklusive. Normalerweise..
Aber wir hatten es uns nun mal in den Kopf gesetzt, dort in dem kleinen Hotel bleiben zu können, um praktisch ungestört in dieser großartigen Ruinenanlage, die durch ein ausgeklügeltes Treppensystem miteinander verbunden ist, herumlaufen zu können.
Hätte ich Monate vorher Zimmer reservieren lassen sollen? Die Aussichten wären gleich Null gewesen. Ich verließ mich auf meine Intuition und die inzwischen schon beträchtliche Erfahrung mit "Wie-kriege-ich-das-was-ich-will". Nach menschlichem Ermessen würden wir kaum wieder hierher kommen können. Und so, ich muss es gestehen, ging ich sozusagen recht skrupellos zu Werk.
Ich rein ins Hotel und bat den recepcionista um ein Doppelzimmer. Der lächelte nur mitleidig: Alles ausgebucht. Ich ließ eine fürchterliche Lügengeschichte vom Stapel: Wir seien Angehörige der Deutschen Botschaft in Santiago ( leichtes Wedeln mit unseren Pässen), befänden uns auf einer Dienstreise und die Übernachtung hier sei mit eingeplant. Wir wären ja auch - haha - mit einer Badewanne als Bett zufrieden... Es war immer noch alles ausgebucht.
Ich erzählte weiter, lächelte mal wieder strahlend, schob diskret einen 10-Dollar-Schein über den Tresen. Der recepcionista meinte, dass ja vielleicht jemand, der reserviert hätte, aus irgendeinem Grund nicht kommen würde. Oh, es würde mir nichts ausmachen, zu warten! Noch einmal 10 Dollar.
Nach 20 Minuten hatte ich ein wunderbares Doppelzimmer.
Neben mir tobte eine Amerikanerin (Marjorie?): Sie hätte noch in Lima extra alles double-gecheckt und bestätigen lassen, und es wäre eine Frechheit, und alle Südamerikaner seien unzuverlässig...
Ich sah sie bar jedes Mitleids an. Hätte sie sich ähnlich verhalten wie ich, hätte sie halt den nächsten Gast, der schön reserviert hatte, rausgekegelt.
So konnten wir diesen atemberaubenden Ort fast alleine genießen, als die übrigen Touristen weg waren. Ein äußerst gemütlicher Abend mit einem franko-kanadischen Ehepaar als Gesprächspartner folgte.
Der Morgen war unvergesslich. Wir auf diesem Bergkegel, der Nebel lag ringsherum unter uns und verhüllte das Tal, die umgebende Hochkordillere lag in strahlendem Sonnenglanz. Das Schweigen war majestätisch.
Machu Picchu bewahrte sein Geheimnis. Kultstätte, oder eine einfach nur unvollendete Stadt, deren Bau durch die hereinbrechenden Spanier gestoppt, und die dann rasch durch die üppige Vegetation überwuchert wurde?

Am Abend waren wir wieder in Cuzco.


© Copihue (Aries)



"Fensternischen"

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Kommentare

  • Aries

    Irgendwie habe ich es geschafft, den Text auf Seite 2 zu setzen - und ich bekomme ihn nicht mehr auf Seite 1...
    Ich hoffe, ihr schlagt euch bis zur Seite 2 durch.
    LG Hedi

  • pleuro

    Hedi, ich blicke ja in Abgründe!! :-))))) Aber das nenn´ich Durchsetzungsvermögen!! Ich war ja rund 15 Jahre später in Cusco - Gottseidank hatten sie das Überallpinkeln irgendwie eingedämmt - jedenfalls hat es nicht mehr so gestunken! Sonst, wie immer - super!!
    LG Anne

  • pleuro

    Übrigens, das gibt es so ein kleines Icon oberhalb des Textes zum Verschieben!!

  • Aries

    Halo, Anne, hallo, Rolf!

    Ich kann mich immer nur wiederholen: Es macht mir einfach große Freude, wenn ich von den Reisen damals erzählen kann - und es gefällt euch dann auch noch...
    In der Zwischenzeit wird man sich wohl mehr an den Bedürfnissen der Touristen orientiert haben. Vor 33 Jahren war es eben noch viel archaischer.
    Der Text ist jetzt auch da, wo er sein sollte und alles ist guuut!
    Bald geht's weiter.

    LG Hedi

  • Jabba

    Na, da hast Du's denen in "Macho" Picchu aber gezeigt.... :-)
    Und trotz Gestank war es damals bestimmt doch noc viel ursprünglicher...
    Schöner Bericht. Danke. LG, Kathrin

  • trollbaby

    Uih, uih, Hedi, das war aber nicht die feine englische (äh, deutsche) Art mit dem Zimmer! ;-) Aber gute Idee! Mein Kompliment zu Ausdauer und Willenskraft! Bin schon auf Eure weiteren Erlebnisse gespannt!
    LG Susi

  • freyabe

    Hedi, wann vereisen wir mal zusammen?

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  • freyabe

    Ich meine natürlich verreisen. Vereisen würden wir sicher nicht zusammen, weil einem beim Lachen ja doch eher warm wird.
    LG Friederike

  • Aries

    Ehe wir vereisen, sach ich mal, muss erst die Hölle zufrieren...
    @ Susi, Kathrin, Friederike: Ich atme auf! Wie schön, dass ihr mir meinen unschönen Charakterzug verziehen habt. Ich habe ein derartiges Verhalten dann auch nicht (kaum) im weiteren Verlauf der Zeit in Südamerika an den Tag gelegt - bei der Wiedereinreise in Deutschland, das "große" Gepäck, Zoll usw., also, da hat es noch einmal prächtig geklappt.
    Aber das ist ja verjährt...
    LG
    Hedi

  • ruma94

    Soso. Aaahaaa. Verjährt. Und natürlich vollständig abgelegt.;-)
    Also, im "Ernst": sehr lustig! :-) Super geschrieben, klar. Phänomenales Gedächtnis. Großes Kompliment. Ach ja, und: ich sag´s ja immer, Frühbucherei ist Mist!!! :-)))
    Lg, Ruth

  • RdF54

    Schöner Bericht mit tollem Abenteuer!!

    LG Robert

  • Aries

    Hallo, Ruth und hallo, Robert!
    Dann freu ich mich, wenn ihr euren Spaß hattet.
    Es kommt noch mehr...
    Grüße von
    Hedi

  • tfk78

    Purer Neid und einwirklich schönes Erlebnis, diesen Bericht lesen zu dürfen ;)

    Wenn ich bedenke, dass nur die elenden "bloqueos" in Bolivien mich damals davon abhielten, auch Macchu Picchu zu besuchen... aber es bleiben ja noch ein paar Jahre ;)

    Danke für die Eindrücke! Und das mit dem Zimmer... Ich saß auch mal eingezwängt zwischen zwei beleibten Amerikanern im Flieger. Das Bodenpersonal in Miami hatte Mitleid mit mir und mich auf den Extra-Sitz der beiden gesetzt, den sie eigentlich als Ausgleich für die überbuchte Business Class bekommen hatten. Man muss halt sehen, wo man bleibt, nicht wahr? ;)

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  • Aries

    Lieber Thomas,
    es ist wirklich erstaunlich, wieviel Assoziationen der unterschiedlichsten Art ich bei vielen RC-lern mit diesen Berichten auslöse.
    Freut mich, dass dir meine Erzählungen gefallen ... hm, oder kommen sie dir vielleicht an manchen Stellen irgendwie bekannt vor?? :-))
    LG Hedi

  • tfk78

    Beides, liebe Hedi, beides... Einiges weckt Erinnerungen, nicht nur an selbst erlebtes, sondern auch an einige Jahre schönster Spanischkurse ;) Dein Stil gefällt einfach, packend, mitreißend, neugierig machend, so wünsche ich mir Reiseberichte, egal ob du sie nun schreibst, oder einfach bei einem Glas Wein (oder zwei... hmm...) erzählst!

  • Aries

    Me encuentras encantada... un millón de gracias!

  • Blula

    Wieder ein sehr schöner Bericht, der sich auch einfach gut liest. Wußte schon immer, dass ich da auch noch mal hin wollte.. . und nun, nachdem ich das hier gelesen habe.... .umso mehr.
    LG Ursula

  • LaternaMagica

    Also deine Art zu Schreiben ist sehr visuell! Ich hab sofort Bilder im Kopf (hhm und Geruch auch leider..) Wahnsinn!

    Wieder ein toller Bericht, der mir den Nachmittag versüßt hat. Ich hätte deine Diplomaten-Nummer mal bei einem Hotel in Griechenland gebrauchen können... Dort gab es meine Mutter und mich seltsamerweise schon seit einer Woche. Konnte uns bis zum Ende des Urlaubs keiner erklären, wie das zustande gekommen ist. Naja, egal, haben als Ersatz ein großes Zimmer MIT Klima und Kühlschrank in einem anderen Hotel bekommen...

  • Aries

    Dank euch beiden, Ursula und Silke!

    Schreiben s o l l übrigens Bilder im Kopf erzeugen....freut mich, dass mir das anscheinend gelingt! Und offensichtlich werden meine Leser an eigene Erfahrungen erinnert. Auch das freut mich.
    Silke, wenn man ganz fürchterlich flunkert, so wie ich hier in der Rezeption des Hotels, dann sollte wenigstens e i n Körnchen Wahrheit enthalten sein. Ich besaß tatsächlich einen Dienstpass der Bundesrepublik Deutschland, der mir Diplomatenstatus verlieh. Den hatte ich bekommen, weil man die politische Lage Chiles Anfang 1973 als prekär einschätzte. Dieser Pass war beim Zoll von Nutzen - die Formalitäten schrumpften gen Null - hat uns aber in entscheidenden Momenten nichts geholfen, als z.B. mein Mann einen Tag nach dem Militärputsch verhaftet wurde. "Kubanischer Spion", hieß es. Die pflegen ja auch, wie man weiß, über 1,80m groß zu sein, blond und blauäugig...
    Richtig gut wirkte dieser Pass in Deutschland. In Frankfurt riss man mir meine Kinder von Arm und Hand, zwei Stewardessen eskortierten mich in eine VIP-Lounge, spielten mit meinen Mädchen, servierten mir ein leichtes Mahl, eskortierten mich zum Flugzeug...
    Es war mir schrecklich peinlich.
    Und dann hat auf Grund dieses Passes ein Zug in Köln mal 20 Minuten auf mich gewartet...oh, oh, das ist eine Reisegeschichte der besonderen Art, habe ich noch gar nicht aufgeschrieben!
    Der Dienstpass sollte nach Ende der 5 Jahre wieder zurückgegeben werden. Komisch, da hatte ich ihn urplötzlich verloren.
    Habe ihn dann aber wiedergefunden - toll, nicht? - und besitze ihn heute noch, vollgestempelt bis zur letzten Seite.

    Es grüßt herzlich
    Hedi

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  • LaternaMagica

    Uiuiuiui.... und ich hatte schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich meinen Schülerausweis nach der Schule weitergentutz habe...

    Hhhm, zu dem Pass musst du uns dann wohl doch noch ein paar Geschichten erzählen ;-)

  • Aries

    Hermana de mi alma,
    ( ohne "Seele" geht gar nichts in Südamerika), herzlichen Dank dafür, dass du mir meinen Seelenfrieden wieder gibst..
    Und ich bin froh, auch dich mit im Bus zu haben. Nach so langer Zeit ist es auch völlig egal, ob man zeitlich vor- oder rückwärts fährt!
    Hasta la próxima!
    LG Hedi

  • EmersonsOmi

    Hedi, ich habe deinen fascinierenden Bericht gelesen, da mein Mann und ich diese Reise Mitte Januar 2011 angehen. In meinen travel books ueber Cusco habe ich nichts von Gestank gelesen, aber betrachte mich als gewarnt! ;-) Soll man auch viel Aspirin mitnehmen??? Ein sehr informationsreicher Bericht und immer noch aktuell! LG, Silvia

  • RC-Redaktion

    Ein toller Reisebericht. Unsere heutige Empfehlung auf der Startseite.

  • Zaubernuss

    Liebe Hedi, Erst heute entdeckt! Wieder einmal habe ich sehr viel von Dir gelernt: Wie man doch noch ans Ziel seiner Wünsche kommt, welche Taktik erfolgreich ist, wie man mit Unpässlichkeiten umgeht, dass die Prospekte nicht übel riechen, wie das so ist mit den Röcken übereinander und dass ich es mir definitiv aus dem Kopf schlagen sollte, zu Fuss auf die Ruinenstadt zu kraxeln... Kurz: Ein sehr lebendiger und persönlicher Reisebericht mit wenigen, aber hervorragenden Bildern. Schade nur, dass sich nichts gespiegelt hat... Danke und liebe Grüsse: Ursula

  • agezur

    Ein großes "DANKE" für diesen unterhaltsamen Bericht, den ich wieder, wie schon so viele, erst nach Hinweis der Redaktion lesen konnte. Daher auch dorthin einen Dank!
    Ich mag es sehr wenn mich ein Bericht auf eine Reise mitnimmt und mich erst am Schluss, voll mit miterlebten Eindrücken, freigibt.
    Danke und Gratulation zu der Startseite!!!
    LG Christina

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  • Jabba

    Ich hab den Bericht schon gelesen und kommentiert...aber nach der gerade-erst-vor-1 1/2 Wochen-Rückkehr-aus-Peru musste ich doch noch einmal....
    Was soll ich sagen? Die teilweise Trostlosigkeit der Landschaft gibt es natürlich noch immer, auch der Gestank der Städte ist noch da. Allerdings war es "nur" der Gestank der Autoabgase - puh - , der Kopfschmerzen bereitete. Den stechenden Ammoniak-Gestank gab es in Cuzco nicht mehr. Uns hat diese Stadt, neben Arequipa, gut gefallen.
    Und natürlich ist Machu Picchu, besonders in den frühen Morgenstunden, der absolute Höhepunkt!
    LG, Kathrin

  • Aries

    @ Kathrin: Herzlichen Dank dafür, dass du den Bericht über die Zustände von anno dunnemals noch einmal gelesen hast. Ja, ich habe auch schon von anderer Seite gehört, dass der Gestank aufgehört hat. Ich nehme an, dass die Behörden da eingegriffen haben - so etwas verprellt nämlich die Touristen.
    Arequipa hat mir auch sehr gefallen. Die Stadt mit ihrem innerstädtischen Kloster Sta Catalina war seinerzeit die letzte Station unserer langen Urlaubsreise gewesen. Dazu gibt es einen kleinen Bericht, den ich dir ans Herz legen möchte:
    http://www.geo-reisecommunity.de/reisebericht/277676/1/Weisse-Stadt-und-abgefahrene-Reifen

    @ Christina: Es freut mich ganz besonders, dass dir der Bericht gefallen hat!

    @ Heike: Oh, ja, da kriegt man ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend. Wie habt ihr euch verständigt? Sprach- und Mentalitätskenntnisse sind nämlich sehr hilfreich. Das Wort ist alles, das Faktum nichts...

    @ Ursula: Damals wusste ich noch gar nicht, was Spiegelungen sind... :-))
    Dankeschön für deinen fröhlichen Kommentar!

    @ Last but not least: Ein Dankeschön an die Redaktion, dass sie das alte Schätzchen ausgegraben hat!

    LG Hedi


  • freeneck-farmer

    Natürlich war ich auch schon In Cusco und Machu Picchu. Auch schon sehr lange her, anfang 90er Jahre. Wir sind zu Fuß hoch gegangen. Das ist schon ein Erlebnis. Wir hatten nichts gebucht, mache ich immer (nichts buchen), aber wir wohnen auch in kleine Guesthouses und da findet mann immer was. Machu Picchu ist überwältigend, besonders Morgens Früh wenn der Nebel noch da ist und langsam weggeht und Nachmittags wenn alle Touristen wieder weg sind.
    Auch Cusco ist eine lebendige Stadt mit viel zu viele Touristen und einheimische die sich für Geld knipsen lassen. Aber eine bestimmte Atmosphere hat die Stadt auch.
    Gratulation zur Startseite und deine schreibweise, habe wie du dich ein Zimmer besorgt hast herzlich gelachen.
    LG Anneken

  • Zeitreisende

    ....warum entdecke ich diesen Bericht erst jetzt ?? Hedi, wunderbar und gelungen ! Du hast mir die letzten Minuten im Büro arg angenehm verkürzt !! LG Dani

  • Schili

    Klasse Bericht. Und ich sehe minimale Parallelen dazu, weshalb ich mich in Timbuktu seinerzeit in das " Goldene Besucherbuch" der örtlichen Polizeistation eintragen musste....;-) Es gibt so Momente, da muss man halt zu besonderen Mitteln greifen...Gruss aus Köln .

  • Aries

    Ein herzliches Dankeschön an alle Kölner, die offensichtlich Spass an solchen Berichten haben.
    "Goldenes Besucherbuch" der lokalen Polizei in Timbuktu...? Als was hast du dich, um Himmels Willen, bloß ausgegeben?? :-))
    Einen schönen Abend wünscht
    Hedi

  • nach oben nach oben scrollen
  • Schili

    Hähä - ich wollte seinerzeit unbedingt die Polizeistation von Timbuktu fotografieren. Mir war jedoch bekannt, dass das Ablichten militärischer und polizeilicher Einrichtungen strengstens! untersagt ist und dass da die dementsprechenden Organe völlig humorlos reagieren...bishin zu Inhaftierung oder horrendester Schmiergelder....daher betrat ich forsch die Polizeistation und stelle mich als Polizeichef von Deutschland vor, der diese Station mal besuchen wollte.....was daraus folgte, dazu müsste ich recht weit ausholen...vielleicht schreibe ich dazu noch nen separaten Reisebericht....;-) Die Fotos hab ich natürlich auch gemacht. Und kürzlich brach es mir fast das Herz, als ich in einer Reportage über den Aufstand der Tuareg in Mali Bilder der zerstörten und verwüsteten Polizeistation in Timbuktu sah...seufz....

  • Aries

    Das kann ich mir gut vorstellen!!
    Aber deinen Bericht solltest du trotzdem schreiben.
    Mitfühlende Grüße von
    Hedi

  • RELDATS

    Ein dickes Lob für diese Story .
    Nette Grüße von Josef

  • Aries

    Hallo, Josef,
    na, das freut mich aber.
    Ich weiß natürlich sehr wohl, dass es sich eher um einen Erlebnis- als um einen Reisebericht handelt.
    Umso mehr freut es mich, wenn sich Leute davon angesprochen fühlen.
    LG Hedi

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