Reisebericht

Reisebericht: Durch Ecuadors Höhen und Tiefen - Vom Berggipfel und Vulkankrater bis zum Meeresgrund

 
 
 
 
 
Reisebericht: Durch Ecuadors Höhen und Tiefen - Vom Berggipfel und Vulkankrater bis zum Meeresgrund

Nach 9 Monaten hatte ich so langsam eine Ahnung was den Reichtum, des als armes Land geltenden, Ecuadors eigentlich ausmacht: wunderschöne Landschaften von der Küste über die Anden bis in den Amazonas hinein, eine hoch diverse Fauna und Flora und aufregende Unterwasserwelten, sowie aufgeschlossene und fröhliche Menschen. Ein kleines Land, welches eine große Reise wert ist!

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Von oben angefangen: Ecuadors Anden

 
 
 
 
 

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Quito, die Die Hauptstadt Ecuadors, mit ca. 2 Mio. Einwohnern ist eine pulsierende Grosstadt auf ca. 2800 m Höhe mit vielen Sehenswürdigkeiten, die leider zunehmend unter einem Verkehrschaos leidet. Es bleibt zu hoffen, dass die Regierung eine Lösung für den explodierenden Strassenverkehr findet, damit man auch in Zukunft diese oft unterschätzte Stadt geniessen kann. Quito zieht sich wie ein schmaler, aber langer Streifen durch das Tal am Fusse des Vulkans Pichincha. Seit wenigen Jahren ist es möglich mit einer Seilbahn (Teleférico) diesen Vulkan bis auf eine Höhe von 4100 m zu besuchen, von wo aus man eine atemberaubende Sicht über Quito und die Umgebung hat. Quito zieht mit dem UNESCO-Weltkulturerbe, der restaurierten Altstadt (Centro Antiguo), viele Reisende an und bietet zudem alles, was ein westliches Herz begehrt, wenn man sich z. B. zunächst an alles Neue gewöhnen möchte oder es einem nach langer Zeit im dünn besiedelten andinen Hochland nach einer Pause gelüstet.



Tipp Mein Tipp
 
 
 
 
 
Höhenkrankheit

Nach der Ankunft in Quito sollte man sich zunächst ein paar Tage Zeit nehmen, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Oft kommt es zu Kopfschmerzen und Schwindel v. a. am Tag der Ankunft. Unter Umständen können auch weitere Symptome einer Höhenkrankheit wie Übelkeit auftreten. Viel Wasser trinken und kein Alkohol, sowie zunächst alles langsam angehen lassen und auf seinen Körper hören, mehr



 
 
 
 
 

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Quito ist ein perfekter Ausgangsort für Kurztrips oder aber auch weitere Reisen durch das Land. Von hier aus kann man vieles organisieren bei dem zahlreichen Angebot von Reisebüros und Tour-Anbietern.
Eine der beliebtesten Unternehmungen von Quito aus, ist ein Ausflug in den Cotopaxi-Nationalpark und die Besteigung des wunderschönen Vulkans, dem Cotopaxi. Zunächst sollte man sich einen Bergführer und evtl. die noch fehlende Ausrüstung in Quito suchen (was ohne große Schwierigkeiten geht). Auch als erfahrener Bergsteiger ist es gut jemanden dabei zu haben, der die Strecke über den Gletscher bis zum Krater kennt und die lokalen Wetterverhältnisse gut einschätzen kann. Normalerweise gelangt man mit dem Bus bis kurz vor eine Unterbringung (Refugío) nahe dem Gletscheranfang auf ca. 4800 m Höhe. Dort kann man sich Essen zubereiten, sich wärmen und man hat einfache Schlafmöglichkeiten. Um Mitternacht startet der Aufstieg, um bei Sonnenaufgang den Kraterrand auf knappen 6000 m zu erreichen. Nach der durchaus anstrengenden Besteigung wird man mit etwas Glück oben angekommen mit einem wundervollen Blick über die Bergspitzen und schneebedeckten Vulkane Ecuadors belohnt.




 
 
 
 
 

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Unweit von Quito gelegen ist die in allen Reiseführern zu kurz kommende Laguna Quilotoa, ein türkis-grüner Kratersee eines inaktiven Vulkans in ca. 4000 m Höhe. Hier kann man schöne Wanderungen unternehmen und man bekommt viel von der Kultur in dem kleinen Bergdorf mit. Die wenigen Bewohner leben dort vom Tourismus. Empfehlenswert ist bei einer Familie dort zu übernachten und zu Sonnenaufgang schon die einzigartige Sicht zu genießen, die einem dort geboten wird. Meist zieht der Himmel sich mittags zu, weshalb Wanderungen vor allem früh morgens gestartet werden sollten. Die szenenreiche Gradwanderung dauert etwa 5 Stunden, bis nach unten an den See und zurück kommt man in 3 - 4 Stunden. Nach Quilotoa gelangt man am besten mit dem Bus über Latacunga und Zumbahua. Bis ganz nach oben findet sich meist dann ein Pickup von Bewohnern der Gegend. Den Preis für die kurze Strecke sollte man allerdings vorher aushandeln!



 
 
 
 
 

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Kommentare
  • Frau_Mue 24.01.2009 | 15:57 Uhr

    Ein für mich sehr interessanter Bericht, da ich in 4 Wochen etwa dieselbe Route antreten werden!

    VG Stefanie

  • biggipomm 19.02.2012 | 18:34 Uhr

    Hab mir noch mal schnell Deinen Bericht durgelesen. Morgen fahren von Peru aus nach Vilcabamba.
    Wir sind schon sehr gespannt und werden wohl einige der von Dir beschriebenen Orte besuchen.
    LG Birgit

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