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Reisebericht: Afrika Expeditionen "Kenias Wilder Norden"
Nairobi – Embu – Chogoria – Mt. Kenia – Isiolo – Buffalo Springs Nationalpark – Losai Nationarpark – Ndoto Mountains – South Horr – Mt. Kulal –Turkana See/Loyengalani – El Molo Bucht – Sibiloi Nationalpark – Koobi Fora – Ileret – Oase Derati – Hurran Hurra – North Horr – Chalbi Wüste – Oase Galacha – Marsabit Nationalpark – Isiolo – Nanyuki - Nairobi
Nairobi - Mt. Kenia/Chogoria
Zu der Afrika Expedition - Kenias Wilder Norden - machen wir uns mit der KLM auf den Weg nach Nairobi. Hier tätigen wir die letzten Einkäufe und am späten Nachmittag ist alles gerichtet.
Wir steuern das erste Etappenziel, den Mt. Kenia, an.
Die Fahrt auf dieser Etappe führt zum größten Teil über Asphaltstraßen, so dass wir zügig vorankommen. Wir gelangen bei Embu auf die „Ringroad“, so genannt, da sie das Mt. Kenia Massiv im Ganzen umrundet. Wir nehmen die östliche Route und biegen vor dem Ort Ngeru auf einer guten Piste zu dem Ort Chogoria ab.
Nach ca. zwei Stunden Fahrt erreichen wir den Parkeingang in unmittelbarer Nähe der Meru-Mt. Kenia Lodge, die auf einem weiten Plateau am Rande des Hochmoors in 2.950m Höhe liegt. Hier in den Bandas der Lodge wollen wir die folgenden zwei Nächte verbringen.
Dort beginnt die gleichnamige Route zur Besteigung des Mt. Kenia. Neben den anderen Routen Naro Moru, Sirimon, Bruguret und Timau ist die Chogoria-Route die längste und auch die landschaftlich schönste. Der Eingang zum Nationalpark ist etwa 30 Km von der Ringroad entfernt. Die Piste, die durch Bergwald und Bambuszonen führt, ist stellenweise sehr schlecht. Unterwegs kommen wir gelegentlich an kleinen Siedlungen und Plantagen vorbei.
Hier oben merkt man schon die Höhe. Zum Glück ist das Wetter heute sehr schön und die Temperaturen sind angenehm. Wir entladen das Gepäck und beziehen die Hütten, die geräumig, zweckmäßig eingerichtet und sauber sind. Auch Duschen und Toiletten sind vorhanden. Eine der Hütten dient als Küche und Aufenthaltsraum. Danach ist „Freizeit“ und wir nehmen die umliegende Gegend bei einem Spaziergang genauer unter die Lupe.
Den nächsten Tag nutzen wir zu ausgiebigen Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung und freuen uns immer wieder über die eindrucksvolle Landschaft der Berg- und Gipfelregion. Am Abend verschlechtert sich das Wetter und es wird deutlich kühler als gestern. Daher trifft es sich gut, dass uns die geräumige Aufenthaltshütte zur Verfügung steht. Zu unserem Entsetzen beginnt es während des Frühstücks am nächsten Morgen leicht zu nieseln und sogleich denken wir an die Rückfahrt auf der größtenteils erbärmlichen Piste. Daher beeilen wir uns mit dem Beladen des Lkw und verlassen den Platz.
So schnell es die Strecke zulässt, geht es bergab, aber noch hält sich das Nieseln in Grenzen. Doch kurz bevor wir den Ort Chogoria erreichen, wird das Nieseln zum Regen und als wir die Ringroad erreichen, schüttet es wie aus Eimern. Im Nu ist die Plane herunter gelassen und so fahren wir weiter in Richtung Meru Stadt in Erwartung, dem Regen bald zu entgehen.
Als wir die Stadt Meru erreichen, hat sich das Wetter gebessert und die Sonne zeigt sich langsam wieder. Wir machen eine Rast, die wir für Einkäufe und eine kleine Erfrischung in einem Straßencafe nutzen. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Ort Isiolo, wo die Asphaltstraße endgültig endet und die „Wildnis“ mit übler Piste beginnt. Hier vertreten wir uns die Beine, laufen zur Moschee und schauen uns auf dem Markt um, bevor wir die Fahrt zum Buffalo Springs Reserve fortsetzen.
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Du hast etliche schöne Aufnahmen. Kompliment.
Als Tierschützer bemühen wir uns schon länger, dass diese großen Lkw nicht in die Reservate Samburu und Buffalo Springs gelassen werden.
Die Lkw haben eine andere Spurbreite und beschädigen Vegetation und Pisten, wenn sie die breiten Hauptpisten verlassen.Die meisten Tiere ziehen sich durch das laute Motorengeräusch in den Busch zurück. Für Tierbeobachtungen sind die Reisen mit dem Lkw völlig ungeeignet.
Der Ewaso Ngiro die Grenze zwischen den Nationalreservaten Samburu und Buffalo Springs führt in den letzten Jahren für Tage/Wochen kein Wasser.
Kenyas Norden so grün.
In welchem Jahr fand die Reise statt?
Wer kostengünstig, in einer Gemeinschaft eine Campingsafari machen möchte, dem ist durchaus eine derartige Reise zu empfehlen. Von Vorteil ist sicherlich wenn man „Campingerfahrung“ hat. Beschwerlich sehe ich das stundenlange Sitzen auf der Ladefläche des Lkw mir regelmäßigen Staubbädern. Kenyas Pisten stauben fürchterlich. Kommt ein Fahrzeug entgegen, dann ist kurzzeitig nichts zu sehen.
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Eine Bildergeschichte mit vielen schönen Fotos aus einer Gegend,, die hier nicht so oft vorgestellt wird. Hat Spaß gemacht zu lesen!
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Hi Sigud,
vielen Dank für dein Kommentar, die hier beschriebene Tour hat im Februar/März 2009 stattgefunden.
Ich kann dein „Tierschützer-Herz“ beruhigen. Wenn wir in einem Park, wie hier in Buffalo Springs mit unserem Lkw unterwegs sind, sprechen wir schon am Gate mit den Parkrangern darüber. Wir fahren meistens mit zwei Rangern los, nur auf ausgewiesenen Strecken, wir stellen keinen Tieren nach. Deswegen haben wir auch so wenige Fotos von Tieren.
Wir bereisen Afrika schon seit über 30 Jahren und sind mindestens jedes zweite Jahr in Kenia. Ich kenne die Geländewagen, die in den Parks herumfahren. Diese machen genauso viel Krach wie ein Lkw. Und was denkst du, wie sich die „Big 5“ fühlen, wenn sie von unzähligen Bussen, die weniger Krach machen, in den Nationalparks umringen sind – wo haben diese dann eine Rückzugsmöglichkeit, wo ich da die Achtung und Distanz???
Auf Campsites wird von uns sehr penibel geachtet, dass alles absolut sauberer hiterlassen wird, Sehr oft räumen wir „den Treck“ von vorherigen Campern weg und nehmen in Säcken mit.
Zum stundenlangen Sitzen am Lkw – ist nicht mehr oder weniger beschwerlich, als wenn man stundenlang in einem Geländewagen sitzt. Wir sind beide über 60 und haben die letzten 30 Jahre in Afrika hervorragend auf den Lkw,s „durchgestanden“. Glaub mir, unsere „präparierten“ Lkw-Sitze können mit einem Pkw Sitz konkurrieren. Und noch eins – kostengünstig ist sehr relativ - es ist nicht kostengünstig. Wir fahren meistens mit Freunden und es sind selten Leute dabei, die wir nicht kennen.
Uns geht es darum, die Freiheit, die Natur und Abgeschiedenheit zu genießen. Ein Land nicht nur auf den „angestammten Pfaden“ zu erkunden. Die Stille und Weite der Landschaft, die vorbeiziehenden Herden, die Schönheit und Pracht der dort lebenden Menschen zu erfahren. Nur so, sind wir der Meinung, können wir ein Land „als Ganzes“ ins Herz nehmen.
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Ein beeindruckender Bericht mit sehr guten Fotografien unterlegt. Habe ich gerne gelesen.
LG Ursula -
Sehr guter Bericht und klasse Bilder, danke! Wird leider selten besucht!
lieben Gruss
Sylvia
Lion-King-Safaris.de
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