Reisebericht

Reisebericht: Vorfrühling im Veneto

 
 
 
 
 
Reisebericht: Vorfrühling im Veneto

Für ein etwas längeres Wochenende haben wir die Alpen RIchtung Süden gekreuzt und haben den Geschmack von Sonne und Frühling genossen.

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1. Tag Venedig

Nach einen für einen Urlaubstag frühen Aufstehen, fuhren wir über Salzburg und die Tauernautobahn Richtung Italien.

Ab Villach wurde unser Ausflug in den Frühling von dicken Weihnachtsschneeflocken begleitet.

Venedig im Winter, das hat doch mal was. Aber je weiter es Richtung Süden ging umso besser wurde das Wetter.

Unser "Plan" für das bevorstehende Wochenende, neben Sonne und Frühling genießen, war der Besuch von einigen interessanten Städten im Veneto.



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Nadelöhr Stadtautobahn Mestre, Veneto, entschärft

Persönliche Meinung von Camparispezial:
Die Autobahn ist zwar eröffnet, aber die Beschilderung und die Anschlüsse auf diesen Autobahnring sind noch nicht ganz fertig. Es gibt Schilder, aber diese sind abgeklebt. Wenn man aus Richtung Osten (Tauernautobahn/Triest) Venedig nähert und nach Venedig oder Mestre will, muss man sich am neuen Autobahnkreuz in Richtung mehr

Die Fahrt war ziemlich unspektakulär bis kurz vor Venedig. Wir wussten, dass schon seit einigen Jahren ein Autobahnring um Venedig gebaut wird. Dieser ist seit Anfang des Jahres auch schon für den Verkehr freigegeben. Was wir nicht wussten war, dass die zuständige Autobahngesellschaft ein entspanntes Verhältnis zu einer zuverlässigen Beschilderung hat. Der neuen Autobahn mangelt es neben Wegweisern auch an Anschlussstellen und Verbindungen mit anderen Autobahnen und Schnellstraßen. Wenn man nach Venedig möchte, muss man sich einfach Richtung Flughafen halten. Dies wussten wir zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Nach einem kurzen Umweg über Padua kamen wir dann letztlich in Mestre an.

Nachdem wir uns durch Industrie- und Hafenanlagen auf den Damm, der Venedig mit dem Festland verbindet, gekämpft haben, war unser Etappenziel erreicht. Ein weiteres Mal schworen wir uns, nach Möglichkeit nur vom Wasser aus Venedig näher zu kommen. Die Anreise per Boot passt besser zur Lagunenstadt.

Unser Auto parkten wir auf der Parkplatzinsel Tronchetto (ca. 3€ / Stunde) und mit dem Linienboot ging es in die Stadt. Das 12-Stunden-Ticket kostet 16€. Nicht zu viel wenn man bedenkt, dass die einfache Fahrt bereits 6,50€ kostet.



 
 
 
 
 

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Wir sind ein paar Minuten bis zum Bahnhof (Haltestelle Ferrovia) gefahren und ab da haben wir uns ganz gemütlich treiben lassen.

Über den Rio Terra San Leonardo und die Strada Nova ging es Richtung Rialtobrücke. Dieses Viertel von Venedig mögen wir sehr. Es ist weniger geprägt von Touristennepp, sondern mehr vom Leben der Venezianer. Es gibt kleinere Bäckereien und Pizzarien.

Auf den Straßen stehen große Gemüsestände. deren Angebot noch mehr Lust auf Frühling aufkeimen lässt. Unterwegs haben wir eine Kleinigkeit gegessen.
Wenn man Venedig mag ist es immer schön, aber so schön und entspannt haben wir es noch nicht erlebt. Wir haben Hinterhöfe und Gässchen entdeckt, die neu sein mussten, denn im letzten Sommer waren die noch nicht da!



 
 
 
 
 

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Bar Al Marca' in Venedig

Persönliche Meinung von Camparispezial:
Venedig, der Stadt der Verliebten und der Tauben haften viele Vorurteile an. Eines hält sich besonders lang. Und zwar das alles in Venedig überteuert ist. Das mag für touristische Brennpunkte wie den Markusplatz gelten, aber nicht für die ganze Stadt. Wenn man die Gassen der Hauptrouten verlässt und man im Venedig der Venezianer ankommt, ist alles anders. Besonders mehr

Das Wetter wurde immer besser. So leer wie an diesem Freitagnachmittag haben wir Venedig noch nicht erlebt. Anfang März, eine Woche nach dem Karneval - diesen Termin müssen wir uns für Venedig merken.

Wir ließen uns treiben und kamen bei der Rialtobrücke raus. Auch die war anders als üblich nicht von Menschenmassen umgeben. Wir konnten sogar in aller Ruhe die Auslagen der Geschäfte auf der Rialtobrücke bewundern.

Die Zeit war gekommen, eine kleine Pause in "unserer" Bar, dem Al Marca, einzulegen. Ein Stopp dort gehört bei uns für Venedig dazu.

Nach einer kurzen Pause mit einen Glas Spritz ging es mit dem nächsten Boot zum Markusplatz.

Diese kurze Fahrt auf dem Canale Grande führte an einigen sehr schöne Palazzi vorbei. Einige sind den letzen Jahren liebevoll renoviert worden, andere warten darauf wieder im alten Glanz zu erstahlen.



 
 
 
 
 

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Normalerweise tobt am Markusplatz so richtig das Leben.
Es war mehr los als woanders in der Stadt, aber dennoch weniger als sonst.

Die wärmende Sonne und die leeren Steinbänke unter den Arkaden des Dogenpalastes luden zu einer kurzen Pause in der Frühlingssonne ein. Diese schöne Atmosphäre haben wir förmlich aufgesogen.

Wir hatten Glück und bei der Basilica Di San Marco waren keine üblichen langen Schlangen. Ohne Wartezeit konnten wir direkt dieses Bauwerk betreten. Wir waren von der Deckengestaltung einfach nur sprachlos begeistert. Die Decken waren mit lauter goldenen Mosaiken verkleidet.

Der Eintritt ist kostenlos. Für die Schatzkammer, die Gebeine des heiligen Markus und die Pferde von San Marco auf der Empore wird ein Obolus verlangt. Im Inneren darf man nicht fotografieren und auch Rucksack bzw. Taschen sind in dieser Kirche nicht erlaubt. In der Nähe gibt es allerdings eine kostenfreie Gepäckaufbewahrung.

Nach unserem Besuch in der Basilica wollten wir nun auf den Campanile. Im Sommer bilden sich auch hier sehr lange Schlagen. Nach ca. 5 Minuten Wartezeit geht es aber heute schon mit dem Lift auf die Aussichtplattform. Mein erster Gedanke, als sich die Aufzugtüren öffneten: "Die 8 Euro Eintritt haben sich gelohnt!".

Venedig von oben ist in meinen Augen unbeschreiblich schön. Auch wenn man rudimentäre Kenntnisse der Stadt von unten hat, von oben ist alles ganz anders.
Es herrschte eine tolle Stimmung und ein babylonisches Sprachgewirr auf der Aussichtplattform. Dank des klaren Wetters hatte man eine gute Sicht auf die schneebedeckte Südseite der Alpen.



 
 
 
 
 

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Anschliessend ging es mit dem Vaporetto zurück zum Parkplatz. Bei dieser Tour hatten wir noch einen letzten Blick auf den Campanile und den Dogenplalast.



 
 
 
 
 

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Cooles Designhotel vor den Toren Vicenzas

Via Carpaneda 5 36051 Creazzo Vicenza

Persönliche Meinung von Camparispezial:
Der aus Padua stammende Baumeister Palladio hat Vicenza im 16. Jahrhundert unverkennbar "seinen Stempel aufgedrückt". Seine Erben haben es verstanden vor den Toren Vicenzas im kleinen Ort Creazzo ein Business Ressort zu erbauen, das sich nicht hinter den Leistungen ihres Vorfahrens verstecken muss. Die äußere Erscheinung ist durch gerade mehr




 
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Übersicht Italien

Region: Venetien
Stadt: Venedig

Kommentare
  • Zypresse 20.03.2009 | 14:18 Uhr

    Ein schöner Bericht, möchte gleich los Richtung Süden... demnächst mal wieder...

  • Petrus 23.03.2009 | 19:56 Uhr

    Wir waren schon vor einigen Jhren in dieser Gegend und nach diesem Reisebericht erscheint Venetien noch schöner und interessant!
    Ein Grund,auch wieder einmal in diese Region von" Bella Italia" zu reisen.
    Ein Dankeschön den Verfasser !!

  • enfrente 24.04.2009 | 19:55 Uhr

    Ein schöner Bericht. Venetien ist immer eine Reise wert. Ich war das letzte Mal... oh ich glaube vor 20 Jahren. lg Romy

  • RdF54 29.04.2009 | 21:37 Uhr

    Ein sehr schöner Bericht!
    LG Robert

  • Hortensie7 11.05.2009 | 19:55 Uhr

    Ein toller Bericht, über ein ganz persönliches Erlebnis.... Toll!
    LG
    Hortensie

  • philduck72 (RP) 24.05.2009 | 20:55 Uhr

    genau die gleiche Tour habe ich am 20.5. auch gemacht - von Villach nach Venedig. Die Fahrt dahin war allerdings durch die Dolomiten doch reizvoll. Ansonsten kann auch ich nur bestätigen, dass man ausserhalb der Saison in Venedig richtig Ruhe und Zeit zum genießen haben kann. Toller Bericht.

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