Titel:
der Beginenhof
Beschreibung:Im Jahr 1245 gründete die damalige Gräfin Flanderns, Margarete von Konstantinopel, den Beginenhof. Die dort lebenden Beginen waren keine Gemeinschaft von Nonnen, sondern viel mehr ein Zusammenschluss von Frauen, die sich ehrenamtlich nützlich machen wollten. Damals stand es Beginen jederzeit frei, die Gemeinschaft wieder zu verlassen. Außerdem verdienten Beginen das nötige Geld für ihren Lebensunterhalt selbstständig mit gemeinnütziger Arbeit. So wuschen sie Wolle und die Wäsche des Sint-Jans Hospitals in den Reinen, so nennt man in Brügge die zahlreichen Grachten. Im Jahr 1776 wurde der Beginenhof erweitert und bekam die noch heute vorhandene Brücke, die der Hauptzugang zum Beginenhof ist. Bis 1928 lebten die Beginen in diesem Hof. Seitdem wird das Anwesen von Benediktinerinnen bewirtschaftet. Um an die Tradition der Beginen zu erinnern, tragen alle Benediktinerinnen zur traditionellen Sonntagsmesse die historische Tracht der Beginen. Besonders im April, wenn im Innenhof eine große Wiese mit Osterglocken blüht, bietet sich ein malerischer Anblick, wie ihn schon die großen flämischen Maler gerne in ihren Bildern festhielten. Zu Reisetipp "Brügge sehen...und sterben?"
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