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Ayurveda Die goldenen Regeln der ayurvedischen Ernährung

In der indischen Heilkunst Ayurveda ist Nahrung ein Heilmittel. Sie kann dem Körper helfen, viele Störungen allein zu regulieren. Einige grundlegende Ernährungsempfehlungen von Ayurveda-Spezialisten

- Drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag, keine Snacks zwischendurch. Gegen Mittag brennt das Verdauungsfeuer am stärksten, also Proteine (zum Beispiel Hülsenfrüchte) zu sich nehmen. Am Abend, ab 18 Uhr, genügt eine leichte, warme Mahlzeit, etwa Suppen, Eintöpfe, Reis mit Gemüse. Frühstück: warmer Getreidebrei mit Obst.

- Leicht verdauliche Speisen bevorzugen. Als schwer gelten Käse, Eier, Fisch, Fleisch und Fettiges. Aber abends auch Salat und Joghurt.

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Der Darm gilt Ayurveda-Ärzten als zentrale Schaltstelle der Gesundheit. Das "Verdauungsfeuer" Agni spaltet unter anderem die Nahrung auf. Die Speisen sollten möglichst typgerecht sein – ein wichtiger Weg, Krankheiten vorzubeugen

- Maßvoll und langsam essen. Nie den Magen ganz füllen, das fördert die Langlebigkeit.

- Viel warme Nahrung zu sich nehmen. Eisgekühlte Speisen und Getränke vermeiden, keine Fertigprodukte, wenig Alkohol, Fleisch und Säure.

- Gewürze unterstützen die Verdauung (etwa Koriander, Ingwer, Fenchel, Kardamom, Kurkuma, Safran).

- Als wichtigste Verhaltensregel gilt: Mindestens vier Stunden zwischen den Mahlzeiten nichts essen, damit nicht neue Nahrung auf Unverdautes trifft. Ideal sei es, den Verdauungsorganen eine zwölfstündige Pause zu gewähren: etwa gegen 19 Uhr zu Abend essen und frühestens um sieben Uhr frühstücken. "So gönnen Sie dem Darm heilsame Ruhe zur Regeneration", sagt der Berliner Ernährungsexperte Elmar Stapelfeldt.

Die Deutsche Ärztegesellschaft für Ayurveda-Medizin (DÄGAM) bietet interessierten Lesern weitere Informationen: www.daegam.de

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